CT pulmonary angiogram
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Eine CT-Angiografie der Lunge (CT-Pulmonalisangiografie) ist eine spezielle Röntgenuntersuchung. Dabei werden die BlutgefĂ€Ăe in Ihrer Lunge mit Hilfe von Kontrastmittel sehr genau dargestellt. Das Kontrastmittel wird ĂŒber eine Vene in Ihrem Arm gespritzt. Die Aufnahmen zeigen, ob sich ein Blutgerinnsel (eine Lungenembolie) in den LungengefĂ€Ăen befindet. Die Untersuchung dauert etwa 10 bis 15 Minuten und ist schmerzfrei.
Wichtige Fakten
Diese Untersuchung wird hĂ€ufig durchgefĂŒhrt, vor allem wenn der Verdacht auf eine Lungenembolie besteht. Jedes Jahr werden in Deutschland viele tausend CT-Pulmonalisangiografien gemacht.
Die Untersuchung wird bei Erwachsenen durchgefĂŒhrt, die plötzliche Kurzatmigkeit, Brustschmerzen oder andere Anzeichen einer Lungenembolie haben. Auch bei Menschen mit Risikofaktoren wie Krebs, langem Sitzen auf Reisen oder einer Operation kann sie nötig sein.
Die CT-Pulmonalisangiografie ist die wichtigste bildgebende Untersuchung, um eine Lungenembolie zu bestĂ€tigen oder auszuschlieĂen. Ihr Arzt ordnet sie in der Regel an, wenn der Verdacht aufgrund Ihrer Symptome und Risikofaktoren besteht.
Sie liegen auf einer Liege, die durch eine groĂe Röhre fĂ€hrt. Vorher bekommen Sie eine KanĂŒle in die Armvene gelegt. WĂ€hrend der Aufnahme wird das Kontrastmittel schnell injiziert â Sie spĂŒren vielleicht kurz WĂ€rme im Körper. Sie werden aufgefordert, kurz die Luft anzuhalten (etwa 10 Sekunden). Die Untersuchung ist schmerzfrei und dauert nur wenige Minuten. Nach der Untersuchung können Sie meist sofort nach Hause gehen, sofern keine weiteren Behandlungen nötig sind.
Falls die CT-Angiografie eine Lungenembolie zeigt, wird sofort eine Behandlung eingeleitet. Ziel ist es, das Blutgerinnsel aufzulösen und weitere zu verhindern. Die Behandlung erfolgt in der Regel im Krankenhaus.
Die Behandlung einer Lungenembolie besteht meist aus gerinnungshemmenden Medikamenten (sogenannte Antikoagulanzien). ZunĂ€chst werden diese meist als Spritze oder Infusion gegeben, spĂ€ter in Tablettenform. Die Dauer der Behandlung legt Ihr Arzt fest â meist mehrere Monate. Bei sehr schweren Embolien kann eine Behandlung im Krankenhaus nötig sein, die das Gerinnsel auflöst oder mechanisch entfernt. Ihr behandelnder Arzt wird die fĂŒr Sie beste Therapie wĂ€hlen. Bitte fragen Sie ihn nach den genauen Medikamenten und Dosierungen.
In seltenen FĂ€llen, wenn die Gerinnsel sehr groĂ sind oder der Kreislauf zusammenbricht, kann ein chirurgischer Eingriff (Emboliektomie) oder eine Katheterbehandlung nötig sein. Diese Verfahren werden nur in spezialisierten Zentren durchgefĂŒhrt.
Nach einer Lungenembolie und ihrer Behandlung geht es den meisten Menschen bald wieder gut. Wichtig ist, die verordneten Medikamente regelmĂ€Ăig einzunehmen und die Nachsorgetermine wahrzunehmen. In den ersten Wochen sollten Sie anstrengende TĂ€tigkeiten meiden.
Eine ausgewogene ErnĂ€hrung mit viel Obst, GemĂŒse und Vollkornprodukten unterstĂŒtzt die GefĂ€Ăgesundheit. Achten Sie auf ausreichend FlĂŒssigkeit. Bewegen Sie sich tĂ€glich mindestens 30 Minuten â nach Absprache mit Ihrem Arzt. Sportarten mit Sturzrisiko sollten Sie in der Anfangsphase meiden, da die BlutverdĂŒnnung das Blutungsrisiko erhöht.
Eine Lungenembolie kann sehr beunruhigend sein. Viele Menschen haben Angst vor einem erneuten Ereignis. Das ist normal. Scheuen Sie sich nicht, mit Ihrem Arzt oder einem Psychologen darĂŒber zu sprechen. Auch Selbsthilfegruppen können helfen.
Man kann nicht alle Lungenembolien verhindern, aber das Risiko lĂ€sst sich senken. Wichtig sind ausreichend Bewegung, das Vermeiden von langem Sitzen ohne Unterbrechung und eine gesunde Lebensweise. Nach Operationen erhalten Sie oft vorbeugend Gerinnungshemmer oder KompressionsstrĂŒmpfe.
Es gibt kein allgemeines Screening auf Lungenembolie. Bei erhöhtem Risiko (z. B. nach einer Beinvenenthrombose) kann Ihr Arzt regelmĂ€Ăig Kontrolluntersuchungen empfehlen.
Die CT-Pulmonalisangiografie ist ein sehr sicheres Verfahren, das dazu beitrĂ€gt, die richtige Diagnose zu stellen. Wird eine Lungenembolie frĂŒh erkannt und behandelt, erholen sich die meisten Menschen vollstĂ€ndig. Die Sterblichkeit ist mit rechtzeitiger Behandlung niedrig. Auch nach einer schweren Embolie ist eine gute LebensqualitĂ€t möglich â mit der richtigen Therapie und Nachsorge können die meisten wieder ihren normalen AktivitĂ€ten nachgehen.
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Dieser Artikel dient der AufklĂ€rung und orientiert sich an anerkannten Gesundheitsinformations- und klinischen Leitlinienquellen, sofern verfĂŒgbar. Spezifische Quellenlinks können je nach Thema variieren.
Zuletzt aktualisiert: 14. Juli 2026
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