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Eine Herz-CT (Computertomographie des Herzens) ist ein bildgebendes Verfahren, das mit Hilfe von Röntgenstrahlen detaillierte Querschnittsbilder des Herzens und der Herzkranzgefäße erstellt. Damit kann der Arzt Verkalkungen, Verengungen oder andere Veränderungen an den Herzkranzgefäßen erkennen.
Wichtige Fakten
Herz-CTs werden in Deutschland immer häufiger eingesetzt. Besonders bei Menschen mit unklaren Brustschmerzen oder einem mittleren Risiko für Herzkrankheiten ist diese Untersuchung eine wichtige Methode.
Die Untersuchung wird bei Erwachsenen durchgeführt, bei denen der Arzt eine Herzkranzgefäßerkrankung vermutet. Auch Menschen mit bestimmten Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Diabetes oder starkem Übergewicht können von einem Herz-CT profitieren.
Ein Herz-CT wird in der Regel von einem Radiologen oder Kardiologen verordnet. Zuerst führt der Arzt eine körperliche Untersuchung und ein EKG durch. Bei Verdacht auf eine Herzkranzgefäßerkrankung kann ein Herz-CT die nächste sinnvolle Untersuchung sein.
Ein Herz-CT ist nur eine Untersuchung – eine Behandlung folgt erst, wenn die Bilder Auffälligkeiten zeigen. Je nach Befund kann der Arzt verschiedene Therapien vorschlagen, die auf Ihre persönliche Situation abgestimmt sind.
Wenn Sie ein Herz-CT hatten und die Ergebnisse unauffällig sind, können Sie Ihren Alltag wie gewohnt fortsetzen. Bei auffälligen Ergebnissen wird der Arzt mit Ihnen besprechen, wie Sie Ihre Herzgesundheit verbessern können.
Eine herzgesunde Ernährung bedeutet: wenig Fett, Zucker und Salz, dafür viele Ballaststoffe (z. B. Vollkorn, Hülsenfrüchte) und gesunde Fette (z. B. aus Olivenöl, Nüssen oder Fisch). Bewegung wie zügiges Gehen, Radfahren oder Schwimmen ist ideal. Besprechen Sie mit Ihrem Arzt, welche Aktivitäten für Sie persönlich geeignet sind.
Herzkranzgefäßerkrankungen lassen sich teilweise verhindern, indem Sie Risikofaktoren vermeiden: rauchen Sie nicht, essen Sie gesund, bewegen Sie sich ausreichend und lassen Sie sich regelmäßig durchchecken. Ein Herz-CT selbst wird nur bei konkretem Verdacht eingesetzt – es ist keine Vorsorgeuntersuchung.
In Deutschland gibt es keine generelle Screening-Untersuchung mit Herz-CT für alle. Bei bestimmten Risikogruppen (z. B. nach Einschätzung des Hausarztes) kann eine Früherkennung jedoch sinnvoll sein. Besprechen Sie mit Ihrem Arzt, ob eine solche Untersuchung für Sie infrage kommt.
Mit einer rechtzeitigen Untersuchung und einer guten Behandlung lassen sich die meisten Herzprobleme gut kontrollieren und die Lebensqualität deutlich verbessern. Auch nach einem auffälligen Befund haben viele Menschen noch viele Jahre ein aktives Leben.
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Überprüfen Sie die Informationen immer mit Ihrem Arzt
Gesundheitsrichtlinien variieren je nach Land und Region. Die Informationen in diesem Artikel basieren auf internationalen klinischen Leitlinien, spiegeln jedoch möglicherweise nicht die spezifischen Richtlinien, Medikamente oder Praktiken in Ihrem Land wider. Besprechen Sie Ihre Gesundheitsfragen immer mit Ihrem Arzt oder Gesundheitsdienstleister und beziehen Sie sich auf Ihre lokalen nationalen Gesundheitsrichtlinien, sofern verfügbar.
Wichtiger Hinweis Diese Informationen dienen nur zu Bildungszwecken. Sie ersetzen keine professionelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Konsultieren Sie bei Fragen immer einen qualifizierten Arzt. Bei einem medizinischen Notfall wählen Sie sofort den örtlichen Notruf.
Dieser Artikel dient der Aufklärung und orientiert sich an anerkannten Gesundheitsinformations- und klinischen Leitlinienquellen, sofern verfügbar. Spezifische Quellenlinks können je nach Thema variieren.
Zuletzt aktualisiert: 16. Juli 2026
Hinweis zur Aufklärung: Diese Informationen dienen nur der Aufklärung und sind keine Diagnose.
Nutzen Sie sie zur Ergänzung — nicht als Ersatz — für den Rat einer approbierten Fachkraft.
Bei schweren, sich verschlechternden oder dringenden Symptomen rufen Sie die lokale Notrufnummer an oder suchen Sie Notfallversorgung auf.
Vor dem Herz-CT dürfen Sie einige Stunden nichts essen (meist 4-6 Stunden). Trinken Sie aber ausreichend Wasser. Informieren Sie den Arzt über Allergien (besonders gegen Jod) und Nierenprobleme. Sie legen sich auf eine Liege, die durch einen ringförmigen Scanner fährt. Es werden zwei Aufnahmeserien gemacht: zuerst ohne Kontrastmittel, dann mit Kontrastmittel. Während der Kontrastmittelgabe spüren Sie möglicherweise kurzzeitig Wärme oder einen metallischen Geschmack – das ist normal. Die Untersuchung ist schmerzfrei. Nach dem CT können Sie sofort wieder nach Hause gehen.
Falls der Herz-CT verengte Gefäße zeigt, kann der Arzt Medikamente verschreiben, um die Blutgerinnung zu hemmen, den Blutdruck zu senken oder die Blutfettwerte zu verbessern. Auch eine Herzkatheteruntersuchung (Koronarangiographie) kann nötig sein, um die Verengung genauer zu beurteilen und gegebenenfalls zu behandeln.
Bei sehr starken oder mehrfachen Verengungen kann ein chirurgischer Eingriff, wie zum Beispiel eine Bypass-Operation, in Betracht gezogen werden. Dies wird immer im Einzelfall entschieden.
Ein auffälliger Befund kann verunsichern oder ängstigen. Es ist wichtig, mit Ihrem Arzt über Ihre Sorgen zu sprechen. Auch Angehörige oder eine Selbsthilfegruppe können helfen. Bei starker Belastung kann eine psychologische Beratung sinnvoll sein.