Ultrasound pelvis
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Ein Becken-Ultraschall ist eine schmerzfreie Untersuchung mit Schallwellen, bei der die Organe im Unterbauch â wie GebĂ€rmutter, Eierstöcke, Blase oder Prostata â auf einem Bild sichtbar gemacht werden. Der Arzt fĂŒhrt dazu einen kleinen Schallkopf ĂŒber die Bauchhaut oder fĂŒhrt ihn bei manchen Untersuchungen in die Scheide ein.
Wichtige Fakten
Ja, der Becken-Ultraschall gehört zu den hÀufigsten bildgebenden Verfahren und wird bei vielen Beschwerden im Unterleib eingesetzt.
Die Untersuchung wird bei Frauen jeden Alters (z.âŻB. bei Menstruationsbeschwerden, Schwangerschaft oder Wechseljahren) durchgefĂŒhrt, aber auch bei MĂ€nnern (z.âŻB. bei ProstatavergröĂerung) und Kindern (z.âŻB. bei Schmerzen oder AuffĂ€lligkeiten).
Die Diagnose erfolgt durch eine Ultraschalluntersuchung des Beckens. Der Arzt verwendet ein GerĂ€t, das Schallwellen aussendet, die von den Organen zurĂŒckgeworfen werden und ein Bild erzeugen. Es kann ĂŒber die Bauchdecke (transabdominal) oder bei Verdacht auf gynĂ€kologische Probleme auch ĂŒber die Scheide (transvaginal) durchgefĂŒhrt werden.
Sie liegen auf einer Liege, der Arzt trĂ€gt ein Gel auf den Schallkopf auf und bewegt ihn ĂŒber die Bauchhaut oder fĂŒhrt ihn sanft ein. Die Untersuchung ist schmerzfrei, lediglich der Druck des Schallkopfes kann ungewohnt sein. Sie können sofort danach wieder nach Hause gehen.
Eine Behandlung ist bei der reinen Untersuchung nicht nötig. Der Ultraschall dient der Diagnose. Falls dabei Erkrankungen festgestellt werden, wird der Arzt mit Ihnen die nĂ€chsten Schritte besprechen. Diese können von Medikamenten ĂŒber eine Beobachtung bis zu operativen Eingriffen reichen.
Die medizinische Behandlung richtet sich nach der gefundenen Ursache. Zum Beispiel können Zysten oder Myome beobachtet oder behandelt werden, Infektionen mit Antibiotika, Hormonstörungen mit hormonellen Therapien. Ihr Arzt bespricht die individuell passende Behandlung mit Ihnen. Nennen Sie keine bestimmten Medikamente, da dies von der Diagnose abhÀngt.
Bei bestimmten Befunden wie groĂen Myomen, Eierstockzysten, Tumoren oder einer Eileiterschwangerschaft kann ein operativer Eingriff notwendig werden. Ihr Arzt wird dies mit Ihnen erörtern.
Ein Becken-Ultraschall selbst hat keine Auswirkungen auf den Alltag. Sie können direkt nach der Untersuchung Ihren normalen AktivitÀten nachgehen.
Es gibt keine besonderen ErnĂ€hrungs- oder Bewegungsregeln fĂŒr die Untersuchung selbst. Eine gesunde Lebensweise unterstĂŒtzt die Gesundheit der Beckenorgane allgemein.
Die Untersuchung selbst verursacht keine seelischen Belastungen. Manche Menschen sind aufgeregt wegen des Ergebnisses. Es ist in Ordnung, mit dem Arzt ĂŒber Ăngste zu sprechen. Falls Sie sich sehr unsicher fĂŒhlen, suchen Sie sich UnterstĂŒtzung bei Vertrauenspersonen oder psychologischen FachkrĂ€ften.
Ein Becken-Ultraschall ist eine Untersuchungsmethode, die nicht verhindert werden muss. Sie dient der FrĂŒherkennung und PrĂ€vention von Erkrankungen.
Die Untersuchung wird bei Frauen manchmal als Teil der Krebsvorsorge (z.âŻB. auf Eierstockkrebs) eingesetzt. Besprechen Sie mit Ihrem Arzt, ob und wann eine solche Vorsorge fĂŒr Sie sinnvoll ist.
Insgesamt ist der Becken-Ultraschall eine wichtige und risikoarme Methode, um Gesundheitsprobleme im Becken zu erkennen. Mit moderner Technik können die meisten Befunde gut beurteilt werden, sodass rechtzeitig die richtige Behandlung eingeleitet werden kann.
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ĂberprĂŒfen Sie die Informationen immer mit Ihrem Arzt
Gesundheitsrichtlinien variieren je nach Land und Region. Die Informationen in diesem Artikel basieren auf internationalen klinischen Leitlinien, spiegeln jedoch möglicherweise nicht die spezifischen Richtlinien, Medikamente oder Praktiken in Ihrem Land wider. Besprechen Sie Ihre Gesundheitsfragen immer mit Ihrem Arzt oder Gesundheitsdienstleister und beziehen Sie sich auf Ihre lokalen nationalen Gesundheitsrichtlinien, sofern verfĂŒgbar.
Wichtiger Hinweis Diese Informationen dienen nur zu Bildungszwecken. Sie ersetzen keine professionelle Àrztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Konsultieren Sie bei Fragen immer einen qualifizierten Arzt. Bei einem medizinischen Notfall wÀhlen Sie sofort den örtlichen Notruf.
Dieser Artikel dient der AufklĂ€rung und orientiert sich an anerkannten Gesundheitsinformations- und klinischen Leitlinienquellen, sofern verfĂŒgbar. Spezifische Quellenlinks können je nach Thema variieren.
Zuletzt aktualisiert: 16. Juli 2026
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