Allergy blood test
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Ein Allergie-Bluttest misst die Menge bestimmter Antikörper (IgE) in Ihrem Blut. Diese Antikörper werden vom Immunsystem gebildet, wenn es auf einen eigentlich harmlosen Stoff (Allergen) ĂŒberreagiert. Der Test hilft herauszufinden, ob Sie gegen Pollen, Hausstaubmilben, Nahrungsmittel oder andere Auslöser allergisch sind.
Wichtige Fakten
Ja, Allergie-Blutuntersuchungen sind ein hÀufiger Bestandteil der Allergiediagnostik. Sie werden oft zusammen mit der Krankengeschichte und Hauttests eingesetzt.
Betroffen sind Menschen mit Verdacht auf eine Allergie â zum Beispiel bei Heuschnupfen, Asthma, Neurodermitis oder Nahrungsmittelallergien. Auch SĂ€uglinge und Ă€ltere Menschen können getestet werden.
Die Diagnose einer Allergie beginnt mit einem ausfĂŒhrlichen GesprĂ€ch (Anamnese). Die Ărztin oder der Arzt fragt nach Ihren Beschwerden, wann sie auftreten und ob es bekannte Auslöser gibt. Danach kann ein Allergie-Bluttest durchgefĂŒhrt werden. Auch ein Hauttest (Prick-Test) kommt hĂ€ufig zum Einsatz. Manchmal werden beide Methoden kombiniert.
FĂŒr den Bluttest wird Ihnen Blut aus der Armvene abgenommen â Ă€hnlich wie bei einer normalen Blutuntersuchung. Sie mĂŒssen nicht nĂŒchtern sein und können Ihre Medikamente wie gewohnt einnehmen (anders als beim Hauttest). Nach etwa 1 bis 2 Wochen liegen die Ergebnisse vor. Der Arzt oder die Ărztin bespricht mit Ihnen, was die Werte bedeuten und welche Schritte nun sinnvoll sind.
Die Behandlung einer Allergie richtet sich nach der Art und Schwere der Beschwerden. Im Vordergrund stehen das Vermeiden der Auslöser, die Linderung akuter Symptome und langfristig die Umstimmung des Immunsystems (Hyposensibilisierung).
Zur Behandlung akuter Symptome können Antihistaminika oder abschwellende Nasensprays eingesetzt werden. Bei stĂ€rkeren Beschwerden kommen kortisonhaltige PrĂ€parate zum Einsatz (als Spray, Creme oder Tablette). Bei einer nachgewiesenen Allergie kann eine spezifische Immuntherapie (Hyposensibilisierung) erwogen werden â sie trainiert das Immunsystem, weniger heftig zu reagieren. Wichtig: Lassen Sie sich von Ihrer Ărztin oder Ihrem Arzt individuell beraten.
Mit einer Allergie zu leben bedeutet, aufmerksam zu sein. Viele Menschen gewöhnen sich schnell daran, Allergene zu meiden und bei Bedarf Medikamente einzunehmen. Ein Allergiepass oder Notfallset kann im Ernstfall Leben retten. Tauschen Sie sich mit Ihrer Ărztin oder Ihrem Arzt aus, welche MaĂnahmen fĂŒr Sie passen.
Bei Nahrungsmittelallergien mĂŒssen Sie bestimmte Lebensmittel meiden â hier hilft eine ErnĂ€hrungsberatung. Halten Sie dennoch eine ausgewogene ErnĂ€hrung ein. Bewegung ist grundsĂ€tzlich förderlich: Sport stĂ€rkt das Immunsystem und kann die Allergietoleranz verbessern. Achten Sie nur darauf, bei starkem Pollenflug das Training nach drinnen zu verlegen.
Eine Allergie lĂ€sst sich nicht vollstĂ€ndig verhindern, aber das Risiko kann gesenkt werden. Bei SĂ€uglingen kann Stillen ĂŒber vier Monate das Allergierisiko verringern. Auch eine frĂŒhe EinfĂŒhrung allergenshaltiger Beikost wird heute oft empfohlen â sprechen Sie mit Ihrer KinderĂ€rztin oder Ihrem Kinderarzt.
Es gibt keine Impfung gegen Allergien. Die spezifische Immuntherapie (Hyposensibilisierung) ist keine Impfung, sondern eine Behandlung, die die Allergie abschwÀchen kann.
Ein generelles Allergie-Screening fĂŒr alle wird nicht empfohlen. Nur bei konkretem Verdacht sollte getestet werden, um Ăberdiagnosen zu vermeiden.
Mit einer guten Diagnose und Behandlung ist die Prognose in der Regel positiv. Viele Allergien lassen sich gut in den Griff bekommen, und bei einigen â besonders bei Kindern â können sie im Laufe der Zeit sogar ganz verschwinden. Die moderne Medizin bietet viele Möglichkeiten, die LebensqualitĂ€t trotz Allergie hoch zu halten.
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ĂberprĂŒfen Sie die Informationen immer mit Ihrem Arzt
Gesundheitsrichtlinien variieren je nach Land und Region. Die Informationen in diesem Artikel basieren auf internationalen klinischen Leitlinien, spiegeln jedoch möglicherweise nicht die spezifischen Richtlinien, Medikamente oder Praktiken in Ihrem Land wider. Besprechen Sie Ihre Gesundheitsfragen immer mit Ihrem Arzt oder Gesundheitsdienstleister und beziehen Sie sich auf Ihre lokalen nationalen Gesundheitsrichtlinien, sofern verfĂŒgbar.
Wichtiger Hinweis Diese Informationen dienen nur zu Bildungszwecken. Sie ersetzen keine professionelle Àrztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Konsultieren Sie bei Fragen immer einen qualifizierten Arzt. Bei einem medizinischen Notfall wÀhlen Sie sofort den örtlichen Notruf.
Dieser Artikel dient der AufklĂ€rung und orientiert sich an anerkannten Gesundheitsinformations- und klinischen Leitlinienquellen, sofern verfĂŒgbar. Spezifische Quellenlinks können je nach Thema variieren.
Zuletzt aktualisiert: 8. Juli 2026
Hinweis zur AufklÀrung: Diese Informationen dienen nur der AufklÀrung und sind keine Diagnose.
Nutzen Sie sie zur ErgĂ€nzung â nicht als Ersatz â fĂŒr den Rat einer approbierten Fachkraft.
Bei schweren, sich verschlechternden oder dringenden Symptomen rufen Sie die lokale Notrufnummer an oder suchen Sie Notfallversorgung auf.
Eine Operation ist bei Allergien in der Regel nicht nötig. Nur in sehr seltenen FĂ€llen, etwa bei einer chronischen NasennebenhöhlenentzĂŒndung durch Allergie, kann ein kleiner Eingriff erwogen werden â das bespricht der HNO-Arzt.
Eine Allergie kann belastend sein â vor allem, wenn die Symptome den Schlaf stören oder Sie stĂ€ndig aufpassen mĂŒssen, was Sie essen. Manche Menschen entwickeln Ăngste vor schweren Reaktionen. Scheuen Sie sich nicht, dieses Thema bei Ihrer Ărztin oder Ihrem Arzt anzusprechen. Bei Bedarf kann eine psychologische Beratung helfen.