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Arterien sind BlutgefĂ€Ăe, die sauerstoffreiches Blut vom Herzen zu allen Organen und Geweben transportieren. Testergebnisse zu den Arterien zeigen, wie gut das Blut flieĂt und ob es Verengungen oder Verstopfungen gibt. Diese Informationen helfen Ihrem Arzt, Ihr Risiko fĂŒr Herz-Kreislauf-Erkrankungen einzuschĂ€tzen.
Wichtige Fakten
Ja, Arterienuntersuchungen sind weit verbreitet â besonders bei Menschen mit Bluthochdruck, Diabetes oder Rauchern.
Betroffen sind vor allem Ă€ltere Erwachsene, Menschen mit Risikofaktoren wie Ăbergewicht oder Bewegungsmangel, aber auch jĂŒngere Personen mit familiĂ€rer Vorbelastung.
Die Diagnose beginnt mit einem GesprĂ€ch ĂŒber Ihre Beschwerden und Risikofaktoren. Danach folgen schmerzfreie oder minimal belastende Untersuchungen.
Die meisten Tests sind ambulant und dauern 15â30 Minuten. Sie liegen ruhig, ein Arzt oder eine Fachkraft fĂŒhrt die Untersuchung durch. Bei manchen Verfahren wird ein Kontrastmittel ĂŒber eine Armvene gespritzt â das kann kurz ein WĂ€rmegefĂŒhl hervorrufen. Nach der Untersuchung können Sie meist sofort nach Hause.
Die Behandlung zielt darauf ab, die Arterien offen zu halten und die Durchblutung zu verbessern. Sie richtet sich nach der Ursache und dem Schweregrad der Verengung.
Ihr Arzt kann Ihnen Medikamente verschreiben, die den Blutdruck senken, die Blutfette regulieren oder die Blutgerinnung hemmen. Die genaue Auswahl und Dosierung wird individuell auf Sie abgestimmt â besprechen Sie dies immer mit Ihrem Arzt. In manchen FĂ€llen kommen Verfahren wie eine Ballonaufdehnung (Angioplastie) oder das Einsetzen einer GefĂ€ĂstĂŒtze (Stent) infrage.
Mit einer Arterienerkrankung können Sie ein aktives Leben fĂŒhren. Wichtig ist, auf Ihren Körper zu hören: Legen Sie bei Schmerzen kurze Pausen ein, aber bleiben Sie in Bewegung. Planen Sie regelmĂ€Ăige Arzttermine und nehmen Sie Ihre Medikamente zuverlĂ€ssig ein.
Eine ErnĂ€hrung nach der sogenannten Mittelmeer-DiĂ€t â mit Olivenöl, Fisch, NĂŒssen und HĂŒlsenfrĂŒchten â wirkt sich positiv auf die Arterien aus. Kombinieren Sie dies mit moderater Bewegung, z. B. Fahrradfahren oder Nordic Walking. Auch Krafttraining zweimal pro Woche ist gut, aber vermeiden Sie Pressatmung bei schweren Gewichten.
Ja, zu einem groĂen Teil. Ein gesunder Lebensstil â nicht rauchen, sich gut ernĂ€hren, regelmĂ€Ăig bewegen und Stress vermeiden â kann Arterienverkalkung verhindern oder deutlich verzögern. Auch die Kontrolle von Blutdruck, Blutzucker und Blutfetten ist entscheidend.
Grippe- und Pneumokokken-Impfungen werden fĂŒr Menschen mit Arterienerkrankungen empfohlen, da Infektionen das Herz-Kreislauf-System belasten können. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt.
Wenn Sie Risikofaktoren haben, kann Ihr Arzt in regelmĂ€Ăigen AbstĂ€nden den Knöchel-Arm-Index oder eine Ultraschalluntersuchung empfehlen â auch ohne Beschwerden. Die Leitlinien der AWMF raten zu einem individuellen Vorgehen.
Mit FrĂŒherkennung und konsequenter Behandlung ist die Prognose heute gut. Viele Menschen mit Arterienerkrankungen leben jahrelang beschwerdefrei und können durch LebensstilĂ€nderungen und Medikamente das Fortschreiten der Erkrankung aufhalten. Bleiben Sie mit Ihrem Arzt in Kontakt und seien Sie aktiv â das gibt Ihnen die beste Chance auf ein langes, gesundes Leben.
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ĂberprĂŒfen Sie die Informationen immer mit Ihrem Arzt
Gesundheitsrichtlinien variieren je nach Land und Region. Die Informationen in diesem Artikel basieren auf internationalen klinischen Leitlinien, spiegeln jedoch möglicherweise nicht die spezifischen Richtlinien, Medikamente oder Praktiken in Ihrem Land wider. Besprechen Sie Ihre Gesundheitsfragen immer mit Ihrem Arzt oder Gesundheitsdienstleister und beziehen Sie sich auf Ihre lokalen nationalen Gesundheitsrichtlinien, sofern verfĂŒgbar.
Wichtiger Hinweis Diese Informationen dienen nur zu Bildungszwecken. Sie ersetzen keine professionelle Àrztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Konsultieren Sie bei Fragen immer einen qualifizierten Arzt. Bei einem medizinischen Notfall wÀhlen Sie sofort den örtlichen Notruf.
Dieser Artikel dient der AufklĂ€rung und orientiert sich an anerkannten Gesundheitsinformations- und klinischen Leitlinienquellen, sofern verfĂŒgbar. Spezifische Quellenlinks können je nach Thema variieren.
Zuletzt aktualisiert: 16. Juli 2026
Hinweis zur AufklÀrung: Diese Informationen dienen nur der AufklÀrung und sind keine Diagnose.
Nutzen Sie sie zur ErgĂ€nzung â nicht als Ersatz â fĂŒr den Rat einer approbierten Fachkraft.
Bei schweren, sich verschlechternden oder dringenden Symptomen rufen Sie die lokale Notrufnummer an oder suchen Sie Notfallversorgung auf.
Bei sehr engen oder verschlossenen Arterien, wenn konservative Behandlungen nicht ausreichen, kann eine Bypass-Operation notwendig sein. Dabei wird eine Umleitung um die verengte Stelle gelegt. Ihr Team im Krankenhaus klĂ€rt Sie ausfĂŒhrlich auf.
Die Diagnose kann Ăngste auslösen und belasten. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder einer psychologischen Beratungsstelle darĂŒber. Viele Menschen empfinden Entlastung, wenn sie aktiv werden und Verantwortung fĂŒr ihre Gesundheit ĂŒbernehmen.