Entdecken Sie das Ruqelo-Ăkosystem
KI-gestĂŒtzte klinische ProduktivitĂ€tstools fĂŒr medizinisches Fachpersonal.
Ruqelo ClinicalPatientenfreundliche Gesundheitsbildung und Orientierung.
Premium-Training fĂŒr gesprochenes Arabisch mit Rollenspielen, Audio und Companion.
Ruqelo ArabicBasierend auf internationalen klinischen Leitlinien
Ein Asthma-Bluttest ist eine Laboruntersuchung, bei der Ihr Blut auf bestimmte Werte geprĂŒft wird, die Hinweise auf Asthma geben können. Asthma ist eine chronische (dauerhafte) EntzĂŒndung der Atemwege, die zu Husten, Atemnot und pfeifenden AtemgerĂ€uschen fĂŒhren kann. Der Bluttest misst zum Beispiel die Menge bestimmter weiĂer Blutkörperchen (Eosinophile) oder Antikörper (IgE), die bei allergischem Asthma erhöht sein können. Er hilft Ihrem Arzt oder Ihrer Ărztin, die Diagnose zu sichern und die beste Behandlung zu finden.
Wichtige Fakten
Ja, Asthma-Blutuntersuchungen werden hĂ€ufig durchgefĂŒhrt, weil Asthma eine weit verbreitete Erkrankung ist. In Deutschland haben etwa 5â10 % der Erwachsenen und 10â15 % der Kinder Asthma.
Asthma kann Menschen jeden Alters betreffen, beginnt aber oft in der Kindheit. Der Bluttest wird vor allem bei Verdacht auf allergisches Asthma oder wenn die Diagnose unklar ist, durchgefĂŒhrt.
Die Diagnose Asthma wird durch eine Kombination aus Ihrer Krankengeschichte, einer körperlichen Untersuchung und speziellen Tests gestellt. Der Bluttest ist ein Teil davon. Er zeigt, ob im Blut bestimmte EntzĂŒndungszellen (Eosinophile) oder Antikörper (Gesamt-IgE, spezifisches IgE) erhöht sind.
Der Bluttest ist einfach: Eine kleine Blutprobe wird aus Ihrer Armvene entnommen. Das tut kurz weh, ist aber in wenigen Minuten erledigt. Sie mĂŒssen nicht nĂŒchtern sein. Die Ergebnisse liegen meist nach ein bis zwei Tagen vor. Ihr Arzt oder Ihre Ărztin bespricht sie dann mit Ihnen.
Asthma wird in der Regel mit Medikamenten behandelt, die die EntzĂŒndung in den Atemwegen verringern und die Atemwege erweitern. Die Behandlung ist oft eine Kombination aus einer langfristigen Kontrolltherapie und einem Notfallspray bei akuten Beschwerden. Ihr Behandlungsplan wird auf Ihre persönlichen Symptome und Auslöser abgestimmt. Ărztliche Leitlinien (z.âŻB. der AWMF) empfehlen eine stufenweise Therapie.
Die Behandlung umfasst entzĂŒndungshemmende Medikamente, meist in Form von Inhalatoren (Sprays oder Pulver), die tĂ€glich angewendet werden. Bei Bedarf gibt es kurz wirksame Bronchienerweiterer fĂŒr akute AnfĂ€lle. In schweren FĂ€llen können auch Tabletten oder Spritzen zum Einsatz kommen. Die genaue Medikation legt Ihr Arzt fest â bitte holen Sie sich keine rezeptfreien Mittel ohne RĂŒcksprache.
Mit Asthma können Sie ein normales Leben fĂŒhren. Wichtig ist, dass Sie Ihre Medikamente regelmĂ€Ăig einnehmen, Ihre Auslöser kennen und im Notfall wissen, was zu tun ist. Planen Sie AktivitĂ€ten so, dass Sie sich nicht ĂŒberfordern.
Eine gesunde, ausgewogene ErnĂ€hrung kann das Immunsystem unterstĂŒtzen. Es gibt keine spezielle âAsthma-DiĂ€tâ. RegelmĂ€Ăiger Sport wie Schwimmen, Radfahren oder Yoga verbessert die Lungenfunktion und das Wohlbefinden. Vermeiden Sie jedoch Sport bei akuten Infekten oder bei starkem Pollenflug, wenn Sie allergisch sind.
Asthma selbst lĂ€sst sich nicht immer verhindern, aber Sie können das Risiko fĂŒr schwere VerlĂ€ufe senken. Stillen in den ersten Lebensmonaten kann das Asthmarisiko bei Kindern verringern. Vermeiden Sie Rauchen und reduzieren Sie Allergene im Haushalt.
Die jĂ€hrliche Grippeimpfung und die Impfung gegen Pneumokokken werden fĂŒr Menschen mit Asthma empfohlen, da sie das Risiko fĂŒr schwere Atemwegsinfekte senken. Besprechen Sie das mit Ihrem Arzt.
Ein allgemeines Screening auf Asthma bei gesunden Menschen wird nicht empfohlen. Wenn jedoch Symptome auftreten, sollte frĂŒhzeitig ein Arzt aufgesucht werden. Bei Kindern mit Allergien in der Familie kann eine frĂŒhzeitige Untersuchung sinnvoll sein.
Mit der richtigen Behandlung und einem guten Selbstmanagement haben die meisten Menschen mit Asthma eine normale Lebenserwartung und LebensqualitĂ€t. Asthmasymptome können sich im Laufe der Jahre sogar bessern, vor allem bei Kindern. Bleiben Sie in regelmĂ€Ăiger Ă€rztlicher Kontrolle und passen Sie Ihren Plan bei Bedarf an.
Externe Links öffnen Websites Dritter. Ruqelo ist nicht fĂŒr externe Inhalte verantwortlich. Die Nennung einer Organisation bedeutet keine Empfehlung.
ĂberprĂŒfen Sie die Informationen immer mit Ihrem Arzt
Gesundheitsrichtlinien variieren je nach Land und Region. Die Informationen in diesem Artikel basieren auf internationalen klinischen Leitlinien, spiegeln jedoch möglicherweise nicht die spezifischen Richtlinien, Medikamente oder Praktiken in Ihrem Land wider. Besprechen Sie Ihre Gesundheitsfragen immer mit Ihrem Arzt oder Gesundheitsdienstleister und beziehen Sie sich auf Ihre lokalen nationalen Gesundheitsrichtlinien, sofern verfĂŒgbar.
Wichtiger Hinweis Diese Informationen dienen nur zu Bildungszwecken. Sie ersetzen keine professionelle Àrztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Konsultieren Sie bei Fragen immer einen qualifizierten Arzt. Bei einem medizinischen Notfall wÀhlen Sie sofort den örtlichen Notruf.
Dieser Artikel dient der AufklĂ€rung und orientiert sich an anerkannten Gesundheitsinformations- und klinischen Leitlinienquellen, sofern verfĂŒgbar. Spezifische Quellenlinks können je nach Thema variieren.
Zuletzt aktualisiert: 16. Juli 2026
Hinweis zur AufklÀrung: Diese Informationen dienen nur der AufklÀrung und sind keine Diagnose.
Nutzen Sie sie zur ErgĂ€nzung â nicht als Ersatz â fĂŒr den Rat einer approbierten Fachkraft.
Bei schweren, sich verschlechternden oder dringenden Symptomen rufen Sie die lokale Notrufnummer an oder suchen Sie Notfallversorgung auf.
wird bei Asthma in der Regel nicht durchgefĂŒhrt. In seltenen FĂ€llen kann eine sogenannte Bronchialthermoplastie erwogen werden, wenn andere Behandlungen nicht helfen.
Asthma kann Ăngste auslösen, besonders wenn AnfĂ€lle plötzlich auftreten. Das ist normal. Es kann helfen, mit vertrauten Personen zu sprechen oder eine psychologische Beratung zu suchen. Wenn Sie Gedanken an Selbstverletzung haben, wenden Sie sich sofort an die Telefonseelsorge (kostenlos, 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222).