Entdecken Sie das Ruqelo-Ăkosystem
KI-gestĂŒtzte klinische ProduktivitĂ€tstools fĂŒr medizinisches Fachpersonal.
Ruqelo ClinicalPatientenfreundliche Gesundheitsbildung und Orientierung.
Premium-Training fĂŒr gesprochenes Arabisch mit Rollenspielen, Audio und Companion.
Ruqelo ArabicBasierend auf internationalen klinischen Leitlinien
Asthma ist eine chronische Erkrankung der Atemwege. Bei Asthma sind die Bronchien (die kleinen VerĂ€stelungen der Atemwege in der Lunge) entzĂŒndet und verengen sich immer wieder. Das fĂŒhrt zu Husten, pfeifendem Atem und Atemnot. Die Diagnose wird mit verschiedenen Tests gestellt, um zu sehen, wie gut Ihre Lunge arbeitet und ob die Atemwege ĂŒberempfindlich sind.
Wichtige Fakten
Ja, Asthma ist sehr hĂ€ufig. In Deutschland sind etwa 10 von 100 Menschen betroffen. Weltweit sind es ĂŒber 300 Millionen Menschen.
Asthma kann jeden treffen, unabhÀngig von Alter oder Geschlecht. Besonders hÀufig tritt es bei Kindern auf, aber auch Erwachsene erkranken neu. Menschen mit Allergien (z. B. Heuschnupfen) haben ein höheres Risiko.
Die Diagnose Asthma wird durch verschiedene Tests gestellt. Ihr Arzt hört Ihre Lunge ab, fragt nach Ihren Symptomen und fĂŒhrt dann spezielle Untersuchungen durch. Die Ergebnisse zeigen, wie Ihre Lunge arbeitet und ob die Atemwege ĂŒberempfindlich sind.
Asthma wird mit einer Kombination aus regelmĂ€Ăiger Langzeittherapie und Bedarfsmedikamenten behandelt. Ziel ist es, Symptome zu vermeiden, die Lungenfunktion zu verbessern und AnfĂ€lle zu verhindern. Die Behandlung richtet sich nach dem Schweregrad, der anhand Ihrer Testergebnisse festgelegt wird.
Die Ă€rztliche Behandlung umfasst zwei HauptsĂ€ulen: EntzĂŒndungshemmer (âControllerâ) zur langfristigen Kontrolle und kurzwirksame Bronchienerweiterer (âRelieverâ) zur akuten Linderung. Je nach Schweregrad werden die Medikamente als Spray oder Pulver inhaliert. In schweren FĂ€llen kommen zusĂ€tzliche Therapien wie Biologika (gezielte Antikörper) oder orale Kortikosteroide in Betracht â alles nach Ă€rztlicher Verordnung. Lassen Sie sich von Ihrem Pneumologen (Lungenarzt) beraten.
Asthma kann gut in den Alltag integriert werden. Wichtig ist, Ihre Medikamente konsequent zu nehmen, die Lungenfunktion regelmĂ€Ăig zu messen (Peak-Flow) und Auslöser zu meiden. Mit einem guten Management können Sie fast alles machen â Sport, Reisen, Arbeit.
Eine gesunde, ausgewogene ErnĂ€hrung kann das Immunsystem stĂ€rken. Es gibt keine spezielle âAsthma-DiĂ€tâ, aber manche Menschen reagieren auf bestimmte Lebensmittel (z. B. Histamin). Bewegung ist sehr wichtig â Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, welche Sportart fĂŒr Sie geeignet ist. Schwimmen und Nordic Walking sind oft gut.
Asthma selbst lĂ€sst sich nicht immer verhindern. Aber Sie können das Risiko senken, indem Sie Rauchen meiden, bei Allergien frĂŒh handeln und auf eine gesunde Schwangerschaft und frĂŒhe Kindheit achten. Bei bestehendem Asthma hilft die konsequente Einnahme der Medikamente, AnfĂ€lle zu verhindern.
Ja: Die jĂ€hrliche Grippeimpfung wird fĂŒr Menschen mit Asthma empfohlen, da eine Grippe die Atemwege zusĂ€tzlich belasten kann. Auch die Impfung gegen Pneumokokken (LungenentzĂŒndung) kann sinnvoll sein â sprechen Sie mit Ihrem Arzt.
Ein allgemeines Asthmascreening fĂŒr alle gibt es nicht. Bei Verdacht (z. B. wiederkehrendem Husten oder Kurzatmigkeit) sollten Sie Ihren Hausarzt aufsuchen. Kinder mit allergischen Erkrankungen in der Familie werden oft frĂŒhzeitig abgeklĂ€rt.
Mit einer guten Behandlung und regelmĂ€Ăigen Kontrollen können Sie trotz Asthma ein aktives und langes Leben fĂŒhren. Die meisten Menschen erreichen eine gute Symptomkontrolle. Die moderne Therapie, basierend auf Ihren individuellen Testergebnissen, hilft, AnfĂ€lle zu vermeiden und die Lunge zu schĂŒtzen. Bleiben Sie in engem Austausch mit Ihrem Arzt.
Externe Links öffnen Websites Dritter. Ruqelo ist nicht fĂŒr externe Inhalte verantwortlich. Die Nennung einer Organisation bedeutet keine Empfehlung.
ĂberprĂŒfen Sie die Informationen immer mit Ihrem Arzt
Gesundheitsrichtlinien variieren je nach Land und Region. Die Informationen in diesem Artikel basieren auf internationalen klinischen Leitlinien, spiegeln jedoch möglicherweise nicht die spezifischen Richtlinien, Medikamente oder Praktiken in Ihrem Land wider. Besprechen Sie Ihre Gesundheitsfragen immer mit Ihrem Arzt oder Gesundheitsdienstleister und beziehen Sie sich auf Ihre lokalen nationalen Gesundheitsrichtlinien, sofern verfĂŒgbar.
Wichtiger Hinweis Diese Informationen dienen nur zu Bildungszwecken. Sie ersetzen keine professionelle Àrztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Konsultieren Sie bei Fragen immer einen qualifizierten Arzt. Bei einem medizinischen Notfall wÀhlen Sie sofort den örtlichen Notruf.
Dieser Artikel dient der AufklĂ€rung und orientiert sich an anerkannten Gesundheitsinformations- und klinischen Leitlinienquellen, sofern verfĂŒgbar. Spezifische Quellenlinks können je nach Thema variieren.
Zuletzt aktualisiert: 16. Juli 2026
Hinweis zur AufklÀrung: Diese Informationen dienen nur der AufklÀrung und sind keine Diagnose.
Nutzen Sie sie zur ErgĂ€nzung â nicht als Ersatz â fĂŒr den Rat einer approbierten Fachkraft.
Bei schweren, sich verschlechternden oder dringenden Symptomen rufen Sie die lokale Notrufnummer an oder suchen Sie Notfallversorgung auf.
Die Tests dauern meist 30â60 Minuten und sind nicht schmerzhaft. Sie atmen mehrmals in ein GerĂ€t â manchmal nach einem leichten Belastungstest oder nachdem Sie einen bronchienerweiternden Wirkstoff eingeatmet haben. Ihr Arzt bespricht die Ergebnisse direkt mit Ihnen und erklĂ€rt, was sie fĂŒr Ihre Behandlung bedeuten. Nach den Leitlinien der AWMF (Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften) werden die Werte in Schweregrade eingeteilt, die die Therapie bestimmen.
Eine Operation kommt bei Asthma nur in seltenen FÀllen in Betracht, z. B. bei schweren, medikamentös nicht kontrollierbaren VerlÀufen. Ein Verfahren namens Bronchiale Thermoplastie kann dann helfen. Dies wird immer im Einzelfall entschieden.
Asthma kann Ăngste oder Stress auslösen, besonders wenn AnfĂ€lle auftreten. Das ist normal. Auch Depressionen sind hĂ€ufiger. Scheuen Sie sich nicht, mit Ihrem Arzt darĂŒber zu sprechen. Bei akuten psychischen Krisen wenden Sie sich an Ihren Hausarzt oder die Telefonseelsorge (kostenlos, 24 Stunden).