Entdecken Sie das Ruqelo-Ăkosystem
KI-gestĂŒtzte klinische ProduktivitĂ€tstools fĂŒr medizinisches Fachpersonal.
Ruqelo ClinicalPatientenfreundliche Gesundheitsbildung und Orientierung.
Premium-Training fĂŒr gesprochenes Arabisch mit Rollenspielen, Audio und Companion.
Ruqelo ArabicBasierend auf internationalen klinischen Leitlinien
Ein Lungenfunktionstest misst, wie gut Ihre Lungen arbeiten. Mit einem GerĂ€t namens Spirometer atmen Sie so krĂ€ftig wie möglich in ein Röhrchen. Das Ergebnis zeigt, ob Ihre Atemwege verengt sind oder ob Ihre Lungen zu wenig Luft aufnehmen können. Ihr Arzt oder Ihre Ărztin deutet die Ergebnisse und erklĂ€rt, ob eine Behandlung nötig ist.
Wichtige Fakten
Ja, Lungenfunktionstests sind sehr verbreitet. Sie werden bei Menschen mit Atembeschwerden, chronischem Husten oder Risikofaktoren wie Rauchen regelmĂ€Ăig durchgefĂŒhrt.
Jeder kann einen Lungenfunktionstest bekommen. Besonders hÀufig werden sie bei Erwachsenen mit Asthma, COPD oder anderen Lungenerkrankungen eingesetzt, aber auch bei Kindern mit wiederkehrendem Husten oder Atemnot.
Die Diagnose wird in der Regel durch einen Lungenfunktionstest (Spierometrie) gestellt. Dabei atmen Sie mehrmals so krĂ€ftig und schnell wie möglich in ein GerĂ€t. Der Arzt oder die Ărztin wertet die Kurven aus und vergleicht sie mit Normwerten. ZusĂ€tzlich können andere Untersuchungen nötig sein.
Die Untersuchung ist schmerzfrei. Sie werden gebeten, ein Röhrchen in den Mund zu nehmen und nach einer tiefen Einatmung so krĂ€ftig wie möglich auszuatmen. Manchmal wird eine Nasenklammer aufgesetzt. Nach dem Test können Sie sofort nach Hause gehen. Ihr Arzt oder Ihre Ărztin bespricht die Ergebnisse mit Ihnen.
Die Behandlung hĂ€ngt von der Ursache der abweichenden Lungenfunktion ab. Ziel ist es, die Atmung zu verbessern, Symptome zu lindern und weitere SchĂ€den zu verhindern. Die Therapie wird nach den aktuellen medizinischen Leitlinien (z. B. AWMF-Leitlinien) durchgefĂŒhrt.
Die Behandlung umfasst oft inhalative Medikamente, die die Atemwege erweitern oder EntzĂŒndungen hemmen. Auch Atemtherapie, Sauerstofftherapie oder RehabilitationsmaĂnahmen kommen zum Einsatz. Ihr Arzt oder Ihre Ărztin entscheidet gemeinsam mit Ihnen, welche Therapie am besten geeignet ist.
Achten Sie auf Ihre Atmung und nutzen Sie Ihre Medikamente so, wie es mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ărztin vereinbart ist. FĂŒhren Sie ein Atemtagebuch, wenn Sie es hilfreich finden. Planen Sie Pausen ein und vermeiden Sie Ăberanstrengung.
Eine ausgewogene ErnĂ€hrung mit viel Obst und GemĂŒse unterstĂŒtzt Ihr Immunsystem. Bewegung an der frischen Luft â je nach Belastungsgrenze â hilft, die Lungenfunktion zu erhalten. Fragen Sie Ihren Arzt oder Ihre Physiotherapeutin, welche Ăbungen fĂŒr Sie geeignet sind.
Nicht alle Lungenerkrankungen sind vermeidbar, aber Sie können Ihr Risiko senken: Verzichten Sie aufs Rauchen, vermeiden Sie Schadstoffe, lassen Sie sich impfen und bewegen Sie sich regelmĂ€Ăig.
Die Impfung gegen Grippe (Influenza) und gegen Pneumokokken wird fĂŒr Menschen mit Lungenerkrankungen oder erhöhtem Risiko empfohlen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ărztin darĂŒber.
Es gibt kein allgemeines Screening fĂŒr Lungenerkrankungen. Bei Risikogruppen (z. B. Raucher ĂŒber 40 Jahre) kann eine regelmĂ€Ăige LungenfunktionsprĂŒfung sinnvoll sein. Lassen Sie sich von Ihrem Arzt oder Ihrer Ărztin beraten.
Mit einer frĂŒhzeitigen Diagnose und richtigen Behandlung lassen sich die meisten Lungenerkrankungen gut in den Griff bekommen. Viele Menschen fĂŒhren ein aktives Leben. Es ist wichtig, die Therapie konsequent umzusetzen und regelmĂ€Ăige Kontrollen wahrzunehmen.
Externe Links öffnen Websites Dritter. Ruqelo ist nicht fĂŒr externe Inhalte verantwortlich. Die Nennung einer Organisation bedeutet keine Empfehlung.
ĂberprĂŒfen Sie die Informationen immer mit Ihrem Arzt
Gesundheitsrichtlinien variieren je nach Land und Region. Die Informationen in diesem Artikel basieren auf internationalen klinischen Leitlinien, spiegeln jedoch möglicherweise nicht die spezifischen Richtlinien, Medikamente oder Praktiken in Ihrem Land wider. Besprechen Sie Ihre Gesundheitsfragen immer mit Ihrem Arzt oder Gesundheitsdienstleister und beziehen Sie sich auf Ihre lokalen nationalen Gesundheitsrichtlinien, sofern verfĂŒgbar.
Wichtiger Hinweis Diese Informationen dienen nur zu Bildungszwecken. Sie ersetzen keine professionelle Àrztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Konsultieren Sie bei Fragen immer einen qualifizierten Arzt. Bei einem medizinischen Notfall wÀhlen Sie sofort den örtlichen Notruf.
Dieser Artikel dient der AufklĂ€rung und orientiert sich an anerkannten Gesundheitsinformations- und klinischen Leitlinienquellen, sofern verfĂŒgbar. Spezifische Quellenlinks können je nach Thema variieren.
Zuletzt aktualisiert: 16. Juli 2026
Hinweis zur AufklÀrung: Diese Informationen dienen nur der AufklÀrung und sind keine Diagnose.
Nutzen Sie sie zur ErgĂ€nzung â nicht als Ersatz â fĂŒr den Rat einer approbierten Fachkraft.
Bei schweren, sich verschlechternden oder dringenden Symptomen rufen Sie die lokale Notrufnummer an oder suchen Sie Notfallversorgung auf.
Nur in sehr seltenen FÀllen, z. B. bei schwerem Lungenemphysem oder Lungentumoren, kann eine Operation nötig sein (z. B. Lungenvolumenreduktion oder Entfernung von krankem Gewebe). In den meisten FÀllen reichen jedoch nicht-operative Behandlungen aus.
Chronische Atembeschwerden können Angst oder Niedergeschlagenheit auslösen. Sprechen Sie offen mit Ihrem Behandlungsteam. Bei starker seelischer Belastung gibt es psychologische UnterstĂŒtzungsangebote. Wenden Sie sich bei akuten Krisen an die Telefonseelsorge oder Ihren Notdienst.