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Ein Urintest bei Ödemen (Schwellungen) prüft, ob sich Eiweiß (Protein) oder andere Stoffe im Urin befinden. Dies kann Hinweise auf die Ursache der Schwellung geben, zum Beispiel eine Nierenerkrankung.
Wichtige Fakten
Ja, Urintests gehören zu den Routineuntersuchungen bei Verdacht auf Ödeme.
Menschen mit Schwellungen an Beinen, Füßen oder im Gesicht sowie Personen mit Bluthochdruck oder Diabetes.
Der Arzt tastet die geschwollenen Stellen ab und ordnet einen Urintest an. Zusätzlich können Blutuntersuchungen und Ultraschall durchgeführt werden.
Sie geben eine Urinprobe ab – am besten den ersten Morgenurin. Das Ergebnis liegt meist nach wenigen Tagen vor. Der Test ist schmerzfrei und dauert nur wenige Minuten.
Die Behandlung richtet sich nach der Ursache der Ödeme. Meist stehen Maßnahmen zur Reduzierung der Flüssigkeitsansammlung und Behandlung der Grunderkrankung im Vordergrund.
Der Arzt kann entwässernde Medikamente (sogenannte Diuretika) verschreiben, um überschüssige Flüssigkeit aus dem Körper zu entfernen. Bei Nieren- oder Herzerkrankungen wird die Grunderkrankung behandelt. Die genaue Medikamentenwahl trifft der Arzt individuell.
Achten Sie täglich auf Ihr Gewicht – eine plötzliche Zunahme kann auf verstärkte Flüssigkeitseinlagerung hinweisen. Messen Sie Ihren Blutdruck regelmäßig.
Eine salzarme Kost mit viel frischem Obst und Gemüse hilft, die Flüssigkeitsansammlung zu verringern. Bewegung regt den Blutfluss an und unterstützt den Abtransport von Flüssigkeit.
Nicht alle Ödeme lassen sich verhindern, aber Sie können Ihr Risiko senken: Halten Sie Bluthochdruck und Diabetes gut im Griff, ernähren Sie sich salzarm und bewegen Sie sich regelmäßig.
Bei Risikogruppen (Bluthochdruck, Diabetes, Nierenerkrankungen in der Familie) ist eine regelmäßige Kontrolle von Blutdruck und Urin sinnvoll.
Mit rechtzeitiger Behandlung ist die Prognose meist gut. Die meisten Ödeme lassen sich durch eine Therapie der Ursache und unterstützende Maßnahmen deutlich bessern.
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Überprüfen Sie die Informationen immer mit Ihrem Arzt
Gesundheitsrichtlinien variieren je nach Land und Region. Die Informationen in diesem Artikel basieren auf internationalen klinischen Leitlinien, spiegeln jedoch möglicherweise nicht die spezifischen Richtlinien, Medikamente oder Praktiken in Ihrem Land wider. Besprechen Sie Ihre Gesundheitsfragen immer mit Ihrem Arzt oder Gesundheitsdienstleister und beziehen Sie sich auf Ihre lokalen nationalen Gesundheitsrichtlinien, sofern verfügbar.
Wichtiger Hinweis Diese Informationen dienen nur zu Bildungszwecken. Sie ersetzen keine professionelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Konsultieren Sie bei Fragen immer einen qualifizierten Arzt. Bei einem medizinischen Notfall wählen Sie sofort den örtlichen Notruf.
Dieser Artikel dient der Aufklärung und orientiert sich an anerkannten Gesundheitsinformations- und klinischen Leitlinienquellen, sofern verfügbar. Spezifische Quellenlinks können je nach Thema variieren.
Zuletzt aktualisiert: 16. Juli 2026
Hinweis zur Aufklärung: Diese Informationen dienen nur der Aufklärung und sind keine Diagnose.
Nutzen Sie sie zur Ergänzung — nicht als Ersatz — für den Rat einer approbierten Fachkraft.
Bei schweren, sich verschlechternden oder dringenden Symptomen rufen Sie die lokale Notrufnummer an oder suchen Sie Notfallversorgung auf.
Ödeme können belastend sein, vor allem wenn sie sichtbar sind oder die Mobilität einschränken. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über Ihre Sorgen. Eine Behandlung verbessert meist die Lebensqualität deutlich.