Entdecken Sie das Ruqelo-Ökosystem
KI-gestützte klinische Produktivitätstools für medizinisches Fachpersonal.
Ruqelo ClinicalPatientenfreundliche Gesundheitsbildung und Orientierung.
Premium-Training für gesprochenes Arabisch mit Rollenspielen, Audio und Companion.
Ruqelo ArabicBasierend auf internationalen klinischen Leitlinien
Krampfadern (medizinisch: Varizen) sind erweiterte und geschlängelte Venen, meist an den Beinen. Sie entstehen, wenn die Venenklappen nicht mehr richtig schließen und das Blut sich staut. Bei der Eigenkontrolle zu Hause beobachten Sie selbst, ob sich Ihre Beschwerden verändern oder neue Symptome auftreten.
Wichtige Fakten
Ja, Krampfadern sind eine der häufigsten Venenerkrankungen. Etwa jeder vierte Erwachsene hat irgendwann Krampfadern.
Krampfadern betreffen häufiger Frauen als Männer. Das Risiko steigt mit dem Alter, bei stehenden oder sitzenden Berufen, bei Übergewicht und in der Schwangerschaft.
Die Diagnose stellt Ihre Ärztin oder Ihr Arzt meist durch Anschauen und Abtasten der Beine. Zur Sicherung wird oft eine Ultraschalluntersuchung (Duplexsonographie) durchgeführt.
Die Untersuchung ist schmerzfrei und dauert etwa 20 bis 30 Minuten. Sie müssen sich für die Ultraschalluntersuchung an den Beinen entkleiden – am besten lockere Shorts oder Rock tragen. Der Arzt oder die Ärztin führt einen Schallkopf über Ihre Haut, dabei sehen Sie auf einem Bildschirm den Blutfluss.
Die Behandlung hängt von der Schwere der Krampfadern und Ihren Beschwerden ab. Ziel ist es, Symptome zu lindern, Komplikationen zu vermeiden und das Fortschreiten zu stoppen. Viele Maßnahmen können Sie selbst zu Hause umsetzen.
Mit Krampfadern können Sie gut leben, besonders wenn Sie regelmäßig auf Ihre Beine achten. Planen Sie jeden Tag kleine Bewegungspausen ein. Tragen Sie bequeme Kleidung, die nicht einschnürt. Wechseln Sie zwischen Sitzen, Stehen und Gehen.
Eine vollständige Vorbeugung ist nicht möglich, aber Sie können das Risiko senken und das Fortschreiten verlangsamen. Halten Sie Ihr Gewicht im Normalbereich, bewegen Sie sich regelmäßig und vermeiden Sie langes Starren auf den Beinen.
Es gibt keine Impfung gegen Krampfadern.
Es gibt kein flächendeckendes Screening. Falls bei Ihnen Risikofaktoren vorliegen (z. B. Familienbelastung, Übergewicht), können Sie mit Ihrem Arzt über eine Untersuchung sprechen.
Mit einer guten Eigenkontrolle und regelmäßigen Arztbesuchen bleiben die meisten Krampfadern harmlos. Selbst wenn sich Komplikationen entwickeln, sind sie heute gut behandelbar. Durch einfache Maßnahmen wie Bewegung und Kompressionsstrümpfe können Sie aktiv dazu beitragen, dass Ihre Beine gesund bleiben.
Externe Links öffnen Websites Dritter. Ruqelo ist nicht für externe Inhalte verantwortlich. Die Nennung einer Organisation bedeutet keine Empfehlung.
Überprüfen Sie die Informationen immer mit Ihrem Arzt
Gesundheitsrichtlinien variieren je nach Land und Region. Die Informationen in diesem Artikel basieren auf internationalen klinischen Leitlinien, spiegeln jedoch möglicherweise nicht die spezifischen Richtlinien, Medikamente oder Praktiken in Ihrem Land wider. Besprechen Sie Ihre Gesundheitsfragen immer mit Ihrem Arzt oder Gesundheitsdienstleister und beziehen Sie sich auf Ihre lokalen nationalen Gesundheitsrichtlinien, sofern verfügbar.
Wichtiger Hinweis Diese Informationen dienen nur zu Bildungszwecken. Sie ersetzen keine professionelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Konsultieren Sie bei Fragen immer einen qualifizierten Arzt. Bei einem medizinischen Notfall wählen Sie sofort den örtlichen Notruf.
Dieser Artikel dient der Aufklärung und orientiert sich an anerkannten Gesundheitsinformations- und klinischen Leitlinienquellen, sofern verfügbar. Spezifische Quellenlinks können je nach Thema variieren.
Zuletzt aktualisiert: 16. Juli 2026
Hinweis zur Aufklärung: Diese Informationen dienen nur der Aufklärung und sind keine Diagnose.
Nutzen Sie sie zur Ergänzung — nicht als Ersatz — für den Rat einer approbierten Fachkraft.
Bei schweren, sich verschlechternden oder dringenden Symptomen rufen Sie die lokale Notrufnummer an oder suchen Sie Notfallversorgung auf.
Bei stärkeren Beschwerden stehen verschiedene Verfahren zur Verfügung: Verödung (Sklerotherapie) mit einer Flüssigkeit oder Schaum, die Venen werden dadurch verschlossen. Auch Laser- oder Radiowellentherapie (endovenöse Verfahren) können die Krampfadern von innen verschließen. Manchmal ist eine Operation notwendig, bei der die Vene herausgezogen wird. Ihr Arzt oder Ihre Ärztin bespricht mit Ihnen die passende Option.
Eine Operation (Venenstripping) wird heute seltener durchgeführt, kann aber nötig sein bei sehr großen, vielen oder komplizierten Krampfadern – vor allem, wenn andere Behandlungen nicht helfen.
Eine ballaststoffreiche Ernährung (Vollkorn, Obst, Gemüse) beugt Verstopfung vor, denn Pressen belastet die Venen. Viel Trinken (Wasser, ungesüßter Tee) hält das Blut dünnflüssig. Ausdauersport wie Schwimmen, Radfahren oder Walken trainiert die Wadenmuskelpumpe und fördert den Blutrückfluss.
Sichtbare Krampfadern können das Selbstwertgefühl beeinträchtigen. Viele fühlen sich unwohl im Badeanzug oder tragen keine kurzen Hosen. Es hilft, mit dem Arzt über Behandlungsmöglichkeiten zu sprechen. Auch Kompressionsstrümpfe gibt es in hautfarbenen Varianten. Falls Sie sich sehr belastet fühlen, suchen Sie das Gespräch mit einer vertrauten Person oder einer psychologischen Beratungsstelle.