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Palpitationen sind das SpĂŒren des eigenen Herzschlags. Es kann sich anfĂŒhlen, als ob das Herz rast, pocht, flattert oder einen Schlag aussetzt. Meistens sind sie harmlos, können aber auch auf eine Erkrankung hinweisen.
Wichtige Fakten
Ja, Palpitationen sind sehr hĂ€ufig. Fast jeder Mensch spĂŒrt sie gelegentlich.
Sie können in jedem Alter auftreten, treten aber bei Frauen und Menschen mit Angststörungen etwas hÀufiger auf.
Der Arzt befragt Sie zu Ihren Symptomen und untersucht Sie körperlich. Er horcht Ihr Herz ab und misst den Puls.
Die Behandlung richtet sich nach der Ursache. Oft sind Palpitationen harmlos und brauchen keine spezielle Therapie. Wenn eine Grunderkrankung vorliegt, wird diese behandelt.
Ărzte behandeln zugrunde liegende Erkrankungen wie eine SchilddrĂŒsenĂŒberfunktion oder einen hohen Blutdruck. Bei einer Herzrhythmusstörung können Medikamente (sogenannte Antiarrhythmika) zum Einsatz kommen, die den Herzschlag stabilisieren. Auch eine sogenannte Katheterablation â ein minimalinvasiver Eingriff â kann in Betracht kommen.
Lernen Sie, mit den Palpitationen umzugehen. Notieren Sie, wann sie auftreten und was Sie dabei fĂŒhlen. So können Sie Auslöser erkennen und vermeiden.
Eine ausgewogene ErnĂ€hrung mit viel Obst, GemĂŒse und Vollkornprodukten unterstĂŒtzt das Herz. Achten Sie auf ausreichend Magnesium und Kalium (z. B. in Bananen, NĂŒssen, Vollkornbrot). Bewegung ist gut, aber ĂŒbertreiben Sie es nicht â hören Sie auf Ihren Körper.
Palpitationen können Unruhe und Angst auslösen. Besonders wenn sie immer wieder auftreten, kann die Sorge um das Herz zur Belastung werden. Ein offenes GesprÀch mit Ihrem Arzt hilft. Auch Entspannungsverfahren oder eine psychologische Beratung können sinnvoll sein.
Nicht alle Palpitationen lassen sich verhindern. Ein gesunder Lebensstil mit wenig Stress, ausreichend Schlaf, Verzicht auf Nikotin und maĂvoller Genuss von Koffein und Alkohol kann das Risiko senken.
RegelmĂ€Ăige Gesundheitsuntersuchungen beim Hausarzt helfen, Risikofaktoren wie Bluthochdruck frĂŒh zu erkennen.
Die meisten Palpitationen sind harmlos und klingen von selbst wieder ab. Auch wenn eine Behandlung nötig ist â die Aussichten sind in der Regel gut. Mit der richtigen Diagnose und Therapie können die meisten Menschen ein normales Leben fĂŒhren.
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ĂberprĂŒfen Sie die Informationen immer mit Ihrem Arzt
Gesundheitsrichtlinien variieren je nach Land und Region. Die Informationen in diesem Artikel basieren auf internationalen klinischen Leitlinien, spiegeln jedoch möglicherweise nicht die spezifischen Richtlinien, Medikamente oder Praktiken in Ihrem Land wider. Besprechen Sie Ihre Gesundheitsfragen immer mit Ihrem Arzt oder Gesundheitsdienstleister und beziehen Sie sich auf Ihre lokalen nationalen Gesundheitsrichtlinien, sofern verfĂŒgbar.
Wichtiger Hinweis Diese Informationen dienen nur zu Bildungszwecken. Sie ersetzen keine professionelle Àrztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Konsultieren Sie bei Fragen immer einen qualifizierten Arzt. Bei einem medizinischen Notfall wÀhlen Sie sofort den örtlichen Notruf.
Dieser Artikel dient der AufklĂ€rung und orientiert sich an anerkannten Gesundheitsinformations- und klinischen Leitlinienquellen, sofern verfĂŒgbar. Spezifische Quellenlinks können je nach Thema variieren.
Zuletzt aktualisiert: 16. Juli 2026
Hinweis zur AufklÀrung: Diese Informationen dienen nur der AufklÀrung und sind keine Diagnose.
Nutzen Sie sie zur ErgĂ€nzung â nicht als Ersatz â fĂŒr den Rat einer approbierten Fachkraft.
Bei schweren, sich verschlechternden oder dringenden Symptomen rufen Sie die lokale Notrufnummer an oder suchen Sie Notfallversorgung auf.
Die Untersuchungen sind schmerzfrei. FĂŒr das Langzeit-EKG bekommen Sie ein kleines GerĂ€t mit Elektroden auf der Brust. Sie fĂŒhren ein Tagebuch, wann Sie Symptome spĂŒren.
Ein operativer Eingriff ist selten nötig. Bei bestimmten Rhythmusstörungen wie Vorhofflimmern kann eine Katheterablation empfohlen werden. In schweren FÀllen kann ein Herzschrittmacher eingesetzt werden.