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Palpitationen sind das Gefühl, dass Ihr Herz ungewöhnlich schlägt – zum Beispiel zu schnell, zu langsam, unregelmäßig oder besonders stark. Dies kann beängstigend sein, ist aber oft harmlos. Ein Screening-Test hilft herauszufinden, ob eine ernsthafte Herzrhythmusstörung vorliegt.
Wichtige Fakten
Ja, fast jeder Mensch hat irgendwann im Leben Palpitationen. Die meisten sind harmlos, aber eine Abklärung gibt Sicherheit.
Palpitationen können Menschen jeden Alters betreffen, treten aber besonders häufig bei jungen Erwachsenen, gestressten Personen und Menschen mit Herzerkrankungen auf.
Der Arzt oder die Ärztin wird zunächst Ihre Krankengeschichte erfragen und dann gezielte Tests durchführen. Die Vorbereitung auf diese Tests ist meist einfach: Sie sollten vor dem Test auf Koffein, Alkohol und starke Belastung verzichten. Tragen Sie bequeme Kleidung, damit die Elektroden gut haften.
Die Behandlung richtet sich nach der Ursache der Palpitationen. Viele harmlose Herzrhythmusstörungen brauchen keine Therapie. Wenn eine Grunderkrankung vorliegt (z. B. Schilddrüsenüberfunktion), wird diese behandelt. Bei medikamentöser Therapie werden sogenannte Antiarrhythmika eingesetzt – Ihr Arzt bespricht mit Ihnen, welche Mittel und Dosierungen für Sie geeignet sind.
Je nach Befund können Medikamente verordnet werden, die den Herzrhythmus stabilisieren oder die Herzfrequenz senken. In manchen Fällen kommen Verfahren wie eine Katheterablation (Verödung der krankhaften Herzstellen) zum Einsatz. Ihr Arzt wird mit Ihnen den für Sie passenden Ansatz besprechen.
Die meisten Menschen mit Palpitationen können ein völlig normales Leben führen. Wichtig ist, die Auslöser zu kennen und zu meiden. Führen Sie ein Symptomtagebuch, um Muster zu erkennen.
Eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukten unterstützt die Herzgesundheit. Bewegung in Maßen ist förderlich, aber hören Sie auf Ihren Körper und vermeiden Sie Leistungssport, wenn die Palpitationen dabei auftreten.
Palpitationen können Angst auslösen, besonders wenn sie plötzlich auftreten. Das ist verständlich. Versuchen Sie, sich nicht zu sehr zu ängstigen: Die meisten Herzrhythmusstörungen sind harmlos. Wenn die Angst überhandnimmt, suchen Sie ärztliche oder psychologische Hilfe.
Nicht alle Palpitationen sind vermeidbar, aber ein gesunder Lebensstil senkt das Risiko. Dazu gehören: Stressabbau, ausreichend Schlaf, Verzicht auf Genussmittel und eine herzgesunde Ernährung.
Es gibt kein generelles Screening für Palpitationen. Wenn Sie Symptome haben, wird Ihr Arzt gezielt testen. Eine Vorsorgeuntersuchung beim Hausarzt kann Herz-Kreislauf-Risiken früh erkennen.
Die Prognose ist in den allermeisten Fällen gut. Oft reicht schon die Gewissheit, dass keine ernsthafte Erkrankung vorliegt, um die Beschwerden zu lindern. Mit der richtigen Behandlung und einem gesunden Lebensstil können die meisten Menschen ein normales, aktives Leben führen.
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Überprüfen Sie die Informationen immer mit Ihrem Arzt
Gesundheitsrichtlinien variieren je nach Land und Region. Die Informationen in diesem Artikel basieren auf internationalen klinischen Leitlinien, spiegeln jedoch möglicherweise nicht die spezifischen Richtlinien, Medikamente oder Praktiken in Ihrem Land wider. Besprechen Sie Ihre Gesundheitsfragen immer mit Ihrem Arzt oder Gesundheitsdienstleister und beziehen Sie sich auf Ihre lokalen nationalen Gesundheitsrichtlinien, sofern verfügbar.
Wichtiger Hinweis Diese Informationen dienen nur zu Bildungszwecken. Sie ersetzen keine professionelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Konsultieren Sie bei Fragen immer einen qualifizierten Arzt. Bei einem medizinischen Notfall wählen Sie sofort den örtlichen Notruf.
Dieser Artikel dient der Aufklärung und orientiert sich an anerkannten Gesundheitsinformations- und klinischen Leitlinienquellen, sofern verfügbar. Spezifische Quellenlinks können je nach Thema variieren.
Zuletzt aktualisiert: 16. Juli 2026
Hinweis zur Aufklärung: Diese Informationen dienen nur der Aufklärung und sind keine Diagnose.
Nutzen Sie sie zur Ergänzung — nicht als Ersatz — für den Rat einer approbierten Fachkraft.
Bei schweren, sich verschlechternden oder dringenden Symptomen rufen Sie die lokale Notrufnummer an oder suchen Sie Notfallversorgung auf.
Die Tests sind schmerzfrei und risikolos. Bei Langzeit-EKG klebt der Arzt Hautpflaster mit Elektroden auf Ihre Brust. Sie können damit Ihren normalen Alltag fortsetzen, sollten aber duschen vermeiden. Die Auswertung dauert meist einige Tage.
Eine Operation ist nur sehr selten nötig, z. B. bei bestimmten angeborenen Herzfehlern oder wenn andere Behandlungen nicht helfen.