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Palpitationen sind das GefĂŒhl, dass Ihr Herz ungewöhnlich schlĂ€gt â zum Beispiel zu schnell, zu langsam, unregelmĂ€Ăig oder besonders stark. Es fĂŒhlt sich an, als ob das Herz stolpert, rast oder einen Schlag aussetzt. Meistens sind Palpitationen harmlos, aber manchmal steckt eine ernste Ursache dahinter.
Wichtige Fakten
Ja, Palpitationen sind sehr hĂ€ufig. Viele Menschen spĂŒren sie hin und wieder, ohne dass eine Erkrankung dahintersteckt.
Palpitationen können in jedem Alter auftreten. Sie treten besonders bei Menschen auf, die viel Stress haben, viel Koffein oder Alkohol konsumieren, oder die bestimmte Herzrhythmusstörungen haben.
Der Arzt wird zunĂ€chst ausfĂŒhrlich mit Ihnen sprechen (Anamnese) und Sie untersuchen. Dabei wird er Fragen stellen: Wie fĂŒhlen sich die Palpitationen an? Wann treten sie auf? Wie lange dauern sie? Dann werden je nach Verdacht verschiedene Tests durchgefĂŒhrt, um die Ursache zu finden.
Die Behandlung von Palpitationen hÀngt von der Ursache ab. Bei harmlosen Palpitationen reicht es oft, Auslöser zu meiden und zu entspannen. Wenn eine Herzrhythmusstörung vorliegt, kann eine Behandlung notwendig sein. Ihr Arzt wird mit Ihnen gemeinsam die beste Vorgehensweise besprechen.
Die meisten Menschen mit Palpitationen können ein normales Leben fĂŒhren. Es hilft, die eigenen Auslöser zu kennen und zu vermeiden. Falls Sie eine Herzrhythmusstörung haben, sollten Sie sich an die Empfehlungen Ihres Arztes halten.
In vielen FĂ€llen können Palpitationen verhindert werden, indem Sie Auslöser meiden und einen gesunden Lebensstil pflegen. Dazu gehören: Stressabbau, ausreichend Schlaf, Verzicht auf Rauchen und ĂŒbermĂ€Ăigen Alkoholkonsum, sowie eine ausgewogene ErnĂ€hrung und Bewegung. Wenn eine Grunderkrankung wie eine SchilddrĂŒsenĂŒberfunktion oder eine Herzerkrankung vorliegt, kann die Behandlung dieser Erkrankung Palpitationen vorbeugen.
Die Aussichten sind in den meisten FĂ€llen sehr gut. Viele Palpitationen sind harmlos und gehen von selbst wieder weg. Auch wenn eine ernste Ursache gefunden wird, stehen heute sehr gute Behandlungsmöglichkeiten zur VerfĂŒgung. Eine frĂŒhzeitige Diagnose und Behandlung kann Komplikationen verhindern und die LebensqualitĂ€t verbessern.
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ĂberprĂŒfen Sie die Informationen immer mit Ihrem Arzt
Gesundheitsrichtlinien variieren je nach Land und Region. Die Informationen in diesem Artikel basieren auf internationalen klinischen Leitlinien, spiegeln jedoch möglicherweise nicht die spezifischen Richtlinien, Medikamente oder Praktiken in Ihrem Land wider. Besprechen Sie Ihre Gesundheitsfragen immer mit Ihrem Arzt oder Gesundheitsdienstleister und beziehen Sie sich auf Ihre lokalen nationalen Gesundheitsrichtlinien, sofern verfĂŒgbar.
Wichtiger Hinweis Diese Informationen dienen nur zu Bildungszwecken. Sie ersetzen keine professionelle Àrztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Konsultieren Sie bei Fragen immer einen qualifizierten Arzt. Bei einem medizinischen Notfall wÀhlen Sie sofort den örtlichen Notruf.
Dieser Artikel dient der AufklĂ€rung und orientiert sich an anerkannten Gesundheitsinformations- und klinischen Leitlinienquellen, sofern verfĂŒgbar. Spezifische Quellenlinks können je nach Thema variieren.
Zuletzt aktualisiert: 16. Juli 2026
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Nutzen Sie sie zur ErgĂ€nzung â nicht als Ersatz â fĂŒr den Rat einer approbierten Fachkraft.
Bei schweren, sich verschlechternden oder dringenden Symptomen rufen Sie die lokale Notrufnummer an oder suchen Sie Notfallversorgung auf.
Die Untersuchungen sind in der Regel schmerzfrei und ohne Nebenwirkungen. Beim Langzeit-EKG tragen Sie ein kleines GerĂ€t am Körper, das den Herzschlag aufzeichnet. Auch das Belastungs-EKG ist anstrengend, aber sicher. Besprechen Sie mit Ihrem Arzt, welcher Test fĂŒr Sie am besten geeignet ist.
Bei behandlungsbedĂŒrftigen Herzrhythmusstörungen kann der Arzt verschiedene Therapien vorschlagen. Dazu gehören Medikamente, die den Herzrhythmus stabilisieren oder die Herzfrequenz senken (z.B. Betablocker oder Kalziumkanalblocker â bitte nur nach Ă€rztlicher Verordnung einnehmen). Manchmal kommt eine Kardioversion (elektrische Schockabgabe) oder eine Katheterablation (Verödung von fehlgeleiteten Herzarealen) infrage. Ihr Arzt wird alle Optionen mit Ihnen besprechen.
Eine Operation ist nur sehr selten nötig, zum Beispiel wenn eine Katheterablation nicht möglich ist oder wenn gleichzeitig ein Herzklappenfehler vorliegt, der operiert werden muss.
Eine herzgesunde ErnĂ€hrung mit viel Obst, GemĂŒse, Vollkorn und gesunden Fetten ist empfehlenswert. Achten Sie auf ausreichend Magnesium (z.B. NĂŒsse, Bananen, grĂŒnes BlattgemĂŒse) und Kalium (z.B. Kartoffeln, Avocados). Bewegung ist wichtig â am besten Ausdauersport wie Walken, Schwimmen oder Radfahren in moderatem Tempo. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie ein neues Sportprogramm beginnen.
Palpitationen können Angst auslösen, besonders wenn sie unerwartet auftreten. Die Sorge um das Herz kann den Alltag belasten. Es ist normal, sich unsicher zu fĂŒhlen. Offene GesprĂ€che mit Ihrem Arzt und gegebenenfalls mit einem Psychotherapeuten können helfen. Auch Selbsthilfegruppen können UnterstĂŒtzung bieten.