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Ein Venenscreening ist eine schmerzlose Untersuchung mit Ultraschall, bei der die Gesundheit Ihrer Venen überprüft wird. Dabei sucht der Arzt oder die Ärztin nach Krampfadern, Blutgerinnseln oder Durchblutungsstörungen.
Wichtige Fakten
Ja, Venenprobleme sind sehr weit verbreitet. Viele Menschen haben erweiterte Venen oder Krampfadern, ohne es zu wissen.
Ein Venenscreening wird vor allem bei Erwachsenen durchgeführt, die Risikofaktoren wie langes Sitzen oder Stehen, Übergewicht oder eine familiäre Vorbelastung haben.
Ein Venenscreening wird meist mit einem speziellen Ultraschallgerät (Duplexsonografie) durchgeführt. Der Arzt oder die Ärztin gleitet mit einem Gel-beschichteten Schallkopf über Ihre Beine.
Sie liegen auf einer Liege, die Beine sind frei. Es wird ein Gel auf die Haut aufgetragen. Der Schallkopf wird sanft über die Beine bewegt – Sie spüren nichts. Die Untersuchung dauert etwa 20 Minuten. Danach können Sie sofort nach Hause gehen. Tragen Sie lockere Kleidung und keine engen Strümpfe. Cremen Sie die Beine vorher nicht ein, damit das Gel gut haftet.
Die Behandlung von Venenproblemen richtet sich nach der Schwere. Oft helfen bereits einfache Maßnahmen wie Bewegung, Hochlegen der Beine und Kompressionsstrümpfe. Bei fortgeschrittenen Fällen gibt es schonende Verfahren in einer Gefäßpraxis.
Ihr Arzt oder Ihre Ärztin kann Kompressionsstrümpfe verschreiben. In einer Praxis für Gefäßmedizin stehen Behandlungen wie die Verödung (Sklerotherapie) oder endovenöse Verfahren (Laser- oder Radiofrequenztherapie) zur Verfügung. Eine Operation ist nur bei sehr großen oder komplizierten Krampfadern nötig.
Mit Venenproblemen können Sie gut leben. Wichtig ist, den Alltag so zu gestalten, dass die Beine regelmäßig bewegt und entlastet werden.
Eine ballaststoffreiche Ernährung mit viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukten hilft, Verstopfung zu vermeiden, die die Venen belastet. Bewegung wie Walking, Schwimmen oder Gymnastik ist ideal.
Chronische Venenbeschwerden können belastend sein. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin, wenn Sie sich wegen der Beschwerden ängstlich oder niedergeschlagen fühlen.
Ganz verhindern lassen sich Venenprobleme nicht, aber Sie können das Risiko senken: viel Bewegung, gesundes Gewicht, regelmäßiges Hochlegen der Beine.
Ein regelmäßiges Venenscreening ist sinnvoll, wenn Sie Risikofaktoren haben oder Beschwerden auftreten. Ihr Hausarzt oder Ihre Hausärztin kann Sie über die Leistungen Ihrer Krankenkasse informieren.
Mit frühzeitiger Erkennung und Behandlung haben Venenprobleme eine gute Prognose. Die Beschwerden lassen sich meist gut lindern, und schwerwiegende Komplikationen können vermieden werden. Bleiben Sie aktiv und suchen Sie bei Veränderungen ärztlichen Rat.
Externe Links öffnen Websites Dritter. Ruqelo ist nicht für externe Inhalte verantwortlich. Die Nennung einer Organisation bedeutet keine Empfehlung.
Überprüfen Sie die Informationen immer mit Ihrem Arzt
Gesundheitsrichtlinien variieren je nach Land und Region. Die Informationen in diesem Artikel basieren auf internationalen klinischen Leitlinien, spiegeln jedoch möglicherweise nicht die spezifischen Richtlinien, Medikamente oder Praktiken in Ihrem Land wider. Besprechen Sie Ihre Gesundheitsfragen immer mit Ihrem Arzt oder Gesundheitsdienstleister und beziehen Sie sich auf Ihre lokalen nationalen Gesundheitsrichtlinien, sofern verfügbar.
Wichtiger Hinweis Diese Informationen dienen nur zu Bildungszwecken. Sie ersetzen keine professionelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Konsultieren Sie bei Fragen immer einen qualifizierten Arzt. Bei einem medizinischen Notfall wählen Sie sofort den örtlichen Notruf.
Dieser Artikel dient der Aufklärung und orientiert sich an anerkannten Gesundheitsinformations- und klinischen Leitlinienquellen, sofern verfügbar. Spezifische Quellenlinks können je nach Thema variieren.
Zuletzt aktualisiert: 16. Juli 2026
Hinweis zur Aufklärung: Diese Informationen dienen nur der Aufklärung und sind keine Diagnose.
Nutzen Sie sie zur Ergänzung — nicht als Ersatz — für den Rat einer approbierten Fachkraft.
Bei schweren, sich verschlechternden oder dringenden Symptomen rufen Sie die lokale Notrufnummer an oder suchen Sie Notfallversorgung auf.
Eine Operation (z. B. Venenstripping) kommt nur dann in Betracht, wenn andere Methoden nicht ausreichen oder die Venen stark erweitert sind. Ihr Gefäßchirurg oder Ihre Gefäßchirurgin bespricht die Optionen mit Ihnen.