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Ruqelo ArabicBasierend auf internationalen klinischen Leitlinien
Blähungen sind ein häufiges Gefühl von Druck oder Völlegefühl im Bauch, oft verbunden mit vermehrten Darmgasen. Bei älteren Menschen kann dies auf Veränderungen der Verdauung zurückzuführen sein.
Wichtige Fakten
Ja, fast jeder Mensch hat gelegentlich Blähungen. Bei älteren Erwachsenen sind sie besonders häufig, da die Verdauung im Alter langsamer wird.
Blähungen betreffen alle Altersgruppen, aber ältere Menschen haben häufiger damit zu tun, zum Beispiel wegen veränderter Darmbewegung oder bestimmter Medikamente.
Der Arzt oder die Ärztin wird zunächst mit Ihnen über Ihre Beschwerden, Ihre Ernährung und Ihre Medikamente sprechen. Danach folgt eine körperliche Untersuchung, bei der der Bauch abgetastet und abgehört wird.
Die Behandlung richtet sich nach der Ursache. Oft helfen bereits einfache Änderungen der Lebensgewohnheiten. In manchen Fällen sind Medikamente notwendig, die die Verdauung unterstützen oder die Darmbewegung fördern.
Blähungen können im Alltag unangenehm sein, aber mit der richtigen Strategie lassen sie sich meist gut in den Griff bekommen. Planen Sie Mahlzeiten in Ruhe und gönnen Sie sich ausreichend Zeit für die Verdauung.
Eine ausgewogene Ernährung mit viel Ballaststoffen (aber langsam steigern) und ausreichend Flüssigkeit ist ideal. Regelmäßige Bewegung wie Spazierengehen, Yoga oder Schwimmen fördert die Verdauung.
Blähungen lassen sich nicht immer vermeiden, aber mit einer gesunden Lebensweise und aufmerksamer Ernährung können Sie das Risiko deutlich senken.
Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen wie der Check-up beim Hausarzt und Darmkrebsvorsorge (ab 50 Jahren) helfen, ernsthafte Ursachen früh zu erkennen.
In den allermeisten Fällen sind Blähungen harmlos und gut behandelbar. Mit der richtigen Unterstützung können Sie die Beschwerden meist selbst in den Griff bekommen und ein normales Leben führen.
Externe Links öffnen Websites Dritter. Ruqelo ist nicht für externe Inhalte verantwortlich. Die Nennung einer Organisation bedeutet keine Empfehlung.
Überprüfen Sie die Informationen immer mit Ihrem Arzt
Gesundheitsrichtlinien variieren je nach Land und Region. Die Informationen in diesem Artikel basieren auf internationalen klinischen Leitlinien, spiegeln jedoch möglicherweise nicht die spezifischen Richtlinien, Medikamente oder Praktiken in Ihrem Land wider. Besprechen Sie Ihre Gesundheitsfragen immer mit Ihrem Arzt oder Gesundheitsdienstleister und beziehen Sie sich auf Ihre lokalen nationalen Gesundheitsrichtlinien, sofern verfügbar.
Wichtiger Hinweis Diese Informationen dienen nur zu Bildungszwecken. Sie ersetzen keine professionelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Konsultieren Sie bei Fragen immer einen qualifizierten Arzt. Bei einem medizinischen Notfall wählen Sie sofort den örtlichen Notruf.
Dieser Artikel dient der Aufklärung und orientiert sich an anerkannten Gesundheitsinformations- und klinischen Leitlinienquellen, sofern verfügbar. Spezifische Quellenlinks können je nach Thema variieren.
Zuletzt aktualisiert: 14. Juli 2026
Hinweis zur Aufklärung: Diese Informationen dienen nur der Aufklärung und sind keine Diagnose.
Nutzen Sie sie zur Ergänzung — nicht als Ersatz — für den Rat einer approbierten Fachkraft.
Bei schweren, sich verschlechternden oder dringenden Symptomen rufen Sie die lokale Notrufnummer an oder suchen Sie Notfallversorgung auf.
Die Untersuchungen sind meist schmerzfrei und dauern nicht lange. Bei einer Darmspiegelung wird der Darm vorher gründlich gereinigt. Sie bekommen eine leichte Beruhigungsspritze, damit Sie nichts spüren.
Falls nötig, verschreibt der Arzt oder die Ärztin Arzneimittel, die die Darmtätigkeit anregen oder die Gasbildung verringern. Auch Mittel zur Behandlung von Verstopfung oder Durchfall können zum Einsatz kommen. Bei einer nachgewiesenen Nahrungsmittelunverträglichkeit kann eine Ernährungsumstellung durch eine Fachkraft helfen.
Eine Operation ist nur sehr selten nötig, zum Beispiel wenn ein Darmverschluss oder eine andere schwerwiegende Erkrankung wie ein Tumor vorliegt.
Ständige Blähungen können peinlich sein und zu sozialem Rückzug führen. Sprechen Sie offen mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin – Sie sind nicht allein. Bei Bedarf kann auch eine psychologische Beratung helfen.