Breastbone pain
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Schmerzen am Brustbein (medizinisch: Sternum) sind oft harmlos und kommen von den Muskeln, Knorpeln oder Knochen rund um das Brustbein. Manchmal können sie aber auch auf Erkrankungen des Herzens, der Lunge oder des Magens hinweisen.
Wichtige Fakten
Brustbeinschmerzen kommen häufig vor. Die meisten Menschen haben sie einmal im Leben, besonders nach körperlicher Anstrengung oder einer Erkältung.
Betroffen sind alle Altersgruppen. Bei jungen Erwachsenen ist oft die Costochondritis die Ursache, bei älteren Menschen können andere Erkrankungen wie Arthritis oder Herzkrankheiten dahinterstecken.
Der Arzt wird zuerst ein ausführliches Gespräch mit Ihnen führen (Anamnese) und Sie körperlich untersuchen. Er tastet das Brustbein und die Rippen ab und hört Herz und Lunge ab.
Meistens kann der Arzt die Ursache nach der körperlichen Untersuchung feststellen. Manchmal sind weitere Tests nötig, um ernste Erkrankungen auszuschließen. Der Besuch ist in der Regel unkompliziert und dauert etwa 20–30 Minuten.
Die Behandlung richtet sich nach der Ursache. Bei harmlosen Ursachen wie Costochondritis helfen oft schon einfache Maßnahmen.
Bei Bedarf können vom Arzt entzündungshemmende Schmerzmittel (NSAR) oder andere Medikamente verordnet werden. Bei starken oder anhaltenden Schmerzen kann eine Injektion vor Ort helfen. Refluxmedikamente kommen bei saurem Aufstoßen zum Einsatz. Eine Operation ist nur in sehr seltenen Fällen nötig, z. B. bei einem Knochenbruch oder einem Tumor.
Achten Sie auf eine gute Haltung – ein runder Rücken kann die Schmerzen verstärken. Vermeiden Sie starke Belastungen, bis die Schmerzen abgeklungen sind.
Eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemüse kann Entzündungen im Körper reduzieren. Leichter Ausdauersport (Spazierengehen, Radfahren) ist erlaubt, solange er keine Schmerzen verursacht. Bei Reflux meiden Sie scharfe, fettige Speisen und essen Sie nicht zu spät abends.
Brustschmerzen können verständlicherweise Angst machen. Oft steckt aber etwas Harmloses dahinter. Wenn die Sorge anhält, sprechen Sie mit Ihrem Arzt – das hilft, die Angst zu nehmen.
Nicht immer, aber Sie können das Risiko senken: Achten Sie auf eine gute Körperhaltung, wärmen Sie sich vor dem Sport auf, und vermeiden Sie einseitige Belastungen des Oberkörpers.
Die meisten Brustbeinschmerzen sind harmlos und klingen innerhalb weniger Tage bis Wochen von selbst ab. Auch wenn eine ernstere Ursache vorliegt, ist eine erfolgreiche Behandlung in der Regel möglich. Bei frühzeitiger Abklärung stehen die Chancen auf vollständige Erholung sehr gut.
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Überprüfen Sie die Informationen immer mit Ihrem Arzt
Gesundheitsrichtlinien variieren je nach Land und Region. Die Informationen in diesem Artikel basieren auf internationalen klinischen Leitlinien, spiegeln jedoch möglicherweise nicht die spezifischen Richtlinien, Medikamente oder Praktiken in Ihrem Land wider. Besprechen Sie Ihre Gesundheitsfragen immer mit Ihrem Arzt oder Gesundheitsdienstleister und beziehen Sie sich auf Ihre lokalen nationalen Gesundheitsrichtlinien, sofern verfügbar.
Wichtiger Hinweis Diese Informationen dienen nur zu Bildungszwecken. Sie ersetzen keine professionelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Konsultieren Sie bei Fragen immer einen qualifizierten Arzt. Bei einem medizinischen Notfall wählen Sie sofort den örtlichen Notruf.
Dieser Artikel dient der Aufklärung und orientiert sich an anerkannten Gesundheitsinformations- und klinischen Leitlinienquellen, sofern verfügbar. Spezifische Quellenlinks können je nach Thema variieren.
Zuletzt aktualisiert: 9. Juli 2026
Hinweis zur Aufklärung: Diese Informationen dienen nur der Aufklärung und sind keine Diagnose.
Nutzen Sie sie zur Ergänzung — nicht als Ersatz — für den Rat einer approbierten Fachkraft.
Bei schweren, sich verschlechternden oder dringenden Symptomen rufen Sie die lokale Notrufnummer an oder suchen Sie Notfallversorgung auf.
Eine Operation ist nur erforderlich, wenn eine strukturelle Schädigung vorliegt, z. B. eine Instabilität des Brustbeins oder eine tumoröse Wucherung. Das kommt äußerst selten vor.