Chills in older adults
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Schüttelfrost ist ein plötzliches Kältegefühl mit starkem Zittern, das oft mit Fieber einhergeht. Bei älteren Menschen kann Schüttelfrost ein wichtiges Warnsignal für eine Infektion sein.
Wichtige Fakten
Schüttelfrost kommt bei älteren Menschen seltener vor als bei jüngeren, weil das Immunsystem anders reagiert. Wenn er auftritt, deutet er jedoch oft auf eine ernstere Erkrankung hin.
Schüttelfrost betrifft alle älteren Menschen, besonders aber Personen mit geschwächtem Immunsystem, chronischen Krankheiten (wie Diabetes, Herz-Lungen-Erkrankungen) oder nach Operationen.
Der Arzt fragt nach Ihren Symptomen und untersucht Sie. Er misst Fieber, Puls und Blutdruck. Wichtig ist, die Ursache des Schüttelfrosts zu finden.
Die Behandlung richtet sich nach der Ursache. Steckt eine Infektion dahinter, wird sie behandelt. Schüttelfrost selbst wird durch Wärme und Ruhe gelindert.
Bei einer bakteriellen Infektion wird Ihr Arzt Ihnen ein Antibiotikum verschreiben (nach Erregerbestimmung). Bei Virusinfektionen können Medikamente gegen das Virus zum Einsatz kommen. Bei Blutvergiftung ist eine sofortige Behandlung im Krankenhaus nötig – unter anderem mit Infusionen und Medikamenten zur Kreislaufunterstützung. Wichtig: Nehmen Sie nie eigenmächtig fiebersenkende Mittel ein, ohne ärztlichen Rat.
Nach einer überstandenen Infektion mit Schüttelfrost sollten Sie sich schonen und ausreichend schlafen. Achten Sie auf Wärme und vermeiden Sie Zugluft. Messen Sie regelmäßig Ihre Temperatur, um mögliches Fieber früh zu erkennen.
Eine ausgewogene Ernährung stärkt das Immunsystem: viel Obst, Gemüse, Vollkornprodukte und Eiweiß. Leichte Bewegung wie Spazierengehen aktiviert den Kreislauf – aber nur, wenn Sie gesund sind.
Nicht immer, aber Sie können das Risiko senken: Achten Sie auf ausreichende Kleidung bei Kälte, vermeiden Sie Zugluft und waschen Sie regelmäßig Ihre Hände. Lassen Sie sich impfen – besonders gegen Grippe und Pneumokokken (Pneumokokken-Impfstoff) – nach Rücksprache mit Ihrem Hausarzt.
Lassen Sie sich gegen Grippe, Pneumokokken und COVID-19 impfen. Diese Impfungen sind für ältere Menschen besonders wichtig und werden von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlen.
Lassen Sie regelmäßig Ihren Blutdruck, Blutzucker und Nierenwerte kontrollieren – chronische Erkrankungen erhöhen das Infektionsrisiko.
Bei rechtzeitiger Behandlung klingen die meisten Infektionen mit Schüttelfrost gut ab. Menschen über 65 haben ein erhöhtes Risiko für Komplikationen, aber die moderne Medizin kann viele Fälle erfolgreich behandeln. Wichtig ist, Warnsignale ernst zu nehmen und früh ärztliche Hilfe zu suchen.
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Überprüfen Sie die Informationen immer mit Ihrem Arzt
Gesundheitsrichtlinien variieren je nach Land und Region. Die Informationen in diesem Artikel basieren auf internationalen klinischen Leitlinien, spiegeln jedoch möglicherweise nicht die spezifischen Richtlinien, Medikamente oder Praktiken in Ihrem Land wider. Besprechen Sie Ihre Gesundheitsfragen immer mit Ihrem Arzt oder Gesundheitsdienstleister und beziehen Sie sich auf Ihre lokalen nationalen Gesundheitsrichtlinien, sofern verfügbar.
Wichtiger Hinweis Diese Informationen dienen nur zu Bildungszwecken. Sie ersetzen keine professionelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Konsultieren Sie bei Fragen immer einen qualifizierten Arzt. Bei einem medizinischen Notfall wählen Sie sofort den örtlichen Notruf.
Dieser Artikel dient der Aufklärung und orientiert sich an anerkannten Gesundheitsinformations- und klinischen Leitlinienquellen, sofern verfügbar. Spezifische Quellenlinks können je nach Thema variieren.
Zuletzt aktualisiert: 9. Juli 2026
Hinweis zur Aufklärung: Diese Informationen dienen nur der Aufklärung und sind keine Diagnose.
Nutzen Sie sie zur Ergänzung — nicht als Ersatz — für den Rat einer approbierten Fachkraft.
Bei schweren, sich verschlechternden oder dringenden Symptomen rufen Sie die lokale Notrufnummer an oder suchen Sie Notfallversorgung auf.
Der Arzt wird Sie nach Ihren Beschwerden und möglichen Infektionen fragen. Die Untersuchung ist schmerzfrei. Wenn nötig, werden Sie ins Krankenhaus überwiesen – besonders bei Zeichen einer Sepsis.
Bei schweren Infektionen wie einem Abszess (Eiteransammlung) kann ein kleiner chirurgischer Eingriff nötig sein – dies entscheidet der Arzt im Krankenhaus.
Schüttelfrost kann Angst machen, besonders wenn er plötzlich und heftig auftritt. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder einem Vertrauten über Ihre Sorgen. Bei anhaltender Ängstlichkeit fragen Sie Ihren Hausarzt nach Unterstützungsmöglichkeiten.