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Ruqelo ArabicBasierend auf internationalen klinischen Leitlinien
Durchfall ist ein häufiges Problem bei älteren Menschen. Dabei handelt es sich um häufigen, flüssigen Stuhlgang. Das kann zu Flüssigkeitsverlust und Kreislaufproblemen führen.
Wichtige Fakten
Ja, Durchfall tritt bei älteren Menschen häufig auf, besonders im Pflegeheim oder bei geschwächtem Immunsystem.
Betroffen sind vor allem Menschen über 65 Jahre, besonders diejenigen mit chronischen Erkrankungen, eingenommenen Medikamenten oder geschwächtem Allgemeinzustand.
Der Arzt fragt nach Ihren Beschwerden, Medikamenten und möglichen Ursachen. Er untersucht Sie und tastet Ihren Bauch ab. Oft ist eine kurze Laboruntersuchung des Stuhls nötig.
Die Untersuchungen sind meist einfach und schmerzlos. Bei starker Dehydrierung kann eine kurzfristige stationäre Aufnahme nötig sein, um Flüssigkeit per Infusion zu geben.
Die Behandlung richtet sich nach der Ursache. Im Vordergrund steht der Ausgleich von Flüssigkeit und Salzen (Elektrolyten). Bei bakteriellen Infektionen können Antibiotika nötig sein, bei viralen Infektionen helfen keine Antibiotika. Die meisten Durchfälle bessern sich mit Hausmitteln und Schonung.
Achten Sie auf ausreichende Flüssigkeitsaufnahme. Führen Sie ein Tagebuch über Durchfall und Symptome. Vermeiden Sie anstrengende Tätigkeiten während der akuten Phase. Ein Vorrat an Rehydrationslösungen zu Hause kann hilfreich sein.
In der akuten Phase leichte, fettarme Kost. Nach Abklingen des Durchfalls langsam wieder normal essen. Bewegung ist erlaubt, aber nicht bei Durchfall. Nach Genesung regelmäßige Bewegung für Kreislauf und Verdauung.
Viele Durchfälle können durch gute Hygiene und vorsichtige Handhabung von Medikamenten verhindert werden. Achten Sie auf korrekte Lagerung von Lebensmitteln, Händewaschen und den Umgang mit Trinkwasser.
Es gibt Impfungen gegen einige Durchfallerreger wie Rotaviren (für Säuglinge) oder Cholera/Typhus (für Reisen). Besprechen Sie mit Ihrem Arzt, ob eine Impfung für Sie sinnvoll ist.
Die Prognose bei Durchfall im Alter ist bei rechtzeitiger Behandlung sehr gut. Die meisten Menschen erholen sich vollständig. Es ist jedoch wichtig, auf Warnsignale zu achten und frühzeitig ärztliche Hilfe zu suchen. Bei Grunderkrankungen kann eine längere Behandlungszeit nötig sein, aber mit der richtigen Unterstützung ist eine vollständige Genesung möglich.
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Überprüfen Sie die Informationen immer mit Ihrem Arzt
Gesundheitsrichtlinien variieren je nach Land und Region. Die Informationen in diesem Artikel basieren auf internationalen klinischen Leitlinien, spiegeln jedoch möglicherweise nicht die spezifischen Richtlinien, Medikamente oder Praktiken in Ihrem Land wider. Besprechen Sie Ihre Gesundheitsfragen immer mit Ihrem Arzt oder Gesundheitsdienstleister und beziehen Sie sich auf Ihre lokalen nationalen Gesundheitsrichtlinien, sofern verfügbar.
Wichtiger Hinweis Diese Informationen dienen nur zu Bildungszwecken. Sie ersetzen keine professionelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Konsultieren Sie bei Fragen immer einen qualifizierten Arzt. Bei einem medizinischen Notfall wählen Sie sofort den örtlichen Notruf.
Dieser Artikel dient der Aufklärung und orientiert sich an anerkannten Gesundheitsinformations- und klinischen Leitlinienquellen, sofern verfügbar. Spezifische Quellenlinks können je nach Thema variieren.
Zuletzt aktualisiert: 16. Juli 2026
Hinweis zur Aufklärung: Diese Informationen dienen nur der Aufklärung und sind keine Diagnose.
Nutzen Sie sie zur Ergänzung — nicht als Ersatz — für den Rat einer approbierten Fachkraft.
Bei schweren, sich verschlechternden oder dringenden Symptomen rufen Sie die lokale Notrufnummer an oder suchen Sie Notfallversorgung auf.
Der Arzt kann Medikamente verschreiben, die die Darmbewegung verlangsamen (sogenannte Peristaltikhemmer) oder bei bakteriellen Infektionen Antibiotika einsetzen. Die genaue Wahl des Mittels hängt von der Ursache ab. Bei älteren Menschen werden viele Medikamente vorsichtig dosiert. In schweren Fällen ist eine Behandlung im Krankenhaus mit Flüssigkeitszufuhr über die Vene nötig.
Nicht zutreffend.
Wiederholter oder chronischer Durchfall kann belastend sein, zu sozialer Isolation oder Angst vor dem Verlust der Kontrolle führen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder einem Psychologen, wenn Sie sich ängstlich oder deprimiert fühlen.