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Mundtrockenheit (Xerostomie) bedeutet, dass der Mund nicht genug Speichel produziert. Speichel ist wichtig, um die ZĂ€hne zu schĂŒtzen, beim Schlucken zu helfen und den Mund feucht zu halten. Bei Ă€lteren Menschen tritt Mundtrockenheit besonders hĂ€ufig auf.
Wichtige Fakten
Ja, Mundtrockenheit ist bei Menschen ĂŒber 65 Jahren sehr hĂ€ufig. Etwa jeder fĂŒnfte Ă€ltere Erwachsene leidet darunter.
Betroffen sind vor allem Àltere Menschen, die mehrere Medikamente einnehmen, sowie Menschen mit bestimmten Erkrankungen wie Diabetes, Sjögren-Syndrom oder nach einer Bestrahlung im Kopf-Hals-Bereich.
Der Arzt wird zuerst nach Ihren Beschwerden und Medikamenten fragen. Er untersucht Ihren Mund, die Zunge und die SpeicheldrĂŒsen.
Die Diagnose ist meist einfach und schmerzfrei. Sie werden gebeten, nichts zu essen oder zu trinken, bevor der Speichel gemessen wird. Der Arzt wird mit Ihnen besprechen, ob eine Ăberweisung zum Zahnarzt oder Facharzt nötig ist.
Die Behandlung richtet sich nach der Ursache. Oft hilft es, die auslösenden Medikamente anzupassen (nie ohne Àrztliche Absprache!). ZusÀtzlich können Sie selbst viel tun, um die Beschwerden zu lindern.
Mundtrockenheit erfordert ein bisschen mehr Planung. Nehmen Sie immer eine Wasserflasche mit. Achten Sie besonders auf Ihre ZĂ€hne, da Karies schneller entsteht. Ihr Zahnarzt kann Ihnen helfen, die richtige Pflege zu finden.
Eine ausgewogene ErnĂ€hrung mit viel FlĂŒssigkeit ist wichtig. Bewegung an der frischen Luft regt den Kreislauf an â aber denken Sie daran, vor und nach dem Sport zu trinken.
Nicht immer, aber Sie können das Risiko senken: Trinken Sie ausreichend (etwa 1,5 bis 2 Liter ĂŒber den Tag verteilt, wenn Ihr Arzt nichts anderes sagt), vermeiden Sie Rauchen und ĂŒbermĂ€Ăigen Alkoholkonsum, und lassen Sie Ihre Medikamente regelmĂ€Ăig vom Arzt ĂŒberprĂŒfen.
RegelmĂ€Ăige Zahnarztbesuche (mindestens einmal im Jahr) helfen, Zahnprobleme frĂŒhzeitig zu erkennen.
Bei den meisten Menschen lĂ€sst sich Mundtrockenheit gut behandeln oder zumindest deutlich lindern. Eine enge Zusammenarbeit mit Arzt und Zahnarzt hilft, FolgeschĂ€den zu vermeiden. Auch wenn die Ursache nicht immer heilbar ist, können Sie mit den richtigen MaĂnahmen gut leben.
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ĂberprĂŒfen Sie die Informationen immer mit Ihrem Arzt
Gesundheitsrichtlinien variieren je nach Land und Region. Die Informationen in diesem Artikel basieren auf internationalen klinischen Leitlinien, spiegeln jedoch möglicherweise nicht die spezifischen Richtlinien, Medikamente oder Praktiken in Ihrem Land wider. Besprechen Sie Ihre Gesundheitsfragen immer mit Ihrem Arzt oder Gesundheitsdienstleister und beziehen Sie sich auf Ihre lokalen nationalen Gesundheitsrichtlinien, sofern verfĂŒgbar.
Wichtiger Hinweis Diese Informationen dienen nur zu Bildungszwecken. Sie ersetzen keine professionelle Àrztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Konsultieren Sie bei Fragen immer einen qualifizierten Arzt. Bei einem medizinischen Notfall wÀhlen Sie sofort den örtlichen Notruf.
Dieser Artikel dient der AufklĂ€rung und orientiert sich an anerkannten Gesundheitsinformations- und klinischen Leitlinienquellen, sofern verfĂŒgbar. Spezifische Quellenlinks können je nach Thema variieren.
Zuletzt aktualisiert: 9. Juli 2026
Hinweis zur AufklÀrung: Diese Informationen dienen nur der AufklÀrung und sind keine Diagnose.
Nutzen Sie sie zur ErgĂ€nzung â nicht als Ersatz â fĂŒr den Rat einer approbierten Fachkraft.
Bei schweren, sich verschlechternden oder dringenden Symptomen rufen Sie die lokale Notrufnummer an oder suchen Sie Notfallversorgung auf.
Ihr Arzt kann Ihnen spezielle MundspĂŒlungen oder Speichelersatzmittel (z. B. als Spray oder Gel) empfehlen. In manchen FĂ€llen werden auch Arzneimittel verschrieben, die die Speichelproduktion anregen â diese sollten jedoch nur unter Ă€rztlicher Aufsicht eingenommen werden.
Anhaltende Mundtrockenheit kann belastend sein und zu Schlafstörungen, sozialem RĂŒckzug (weil das Sprechen schwerfĂ€llt) oder Angst vor dem Essen fĂŒhren. Es ist völlig in Ordnung, mit Ihrem Arzt oder einer psychologischen Beratungsstelle darĂŒber zu sprechen.