Fever in older adults
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Fieber bei älteren Menschen ist eine erhöhte Körpertemperatur, die auf eine Infektion oder andere Erkrankung hinweisen kann. Die normale Körpertemperatur liegt zwischen 36 und 37 Grad Celsius. Von Fieber spricht man meist ab 38,5 Grad Celsius.
Wichtige Fakten
Fieber tritt bei älteren Menschen seltener auf als bei Jüngeren, ist aber ernst zu nehmen, da es oft auf eine behandlungsbedürftige Infektion hinweist.
Betroffen sind vor allem Menschen über 65 Jahre, insbesondere solche mit mehreren Grunderkrankungen oder geschwächtem Immunsystem.
Der Arzt misst die Körpertemperatur und fragt nach Beschwerden und Vorerkrankungen. Oft wird eine körperliche Untersuchung durchgeführt.
Die Untersuchung dauert in der Regel 15 bis 30 Minuten. Gegebenenfalls werden zusätzliche Tests wie Ultraschall oder CT veranlasst. Der Arzt bespricht die Ergebnisse und leitet die Behandlung ein.
Die Behandlung richtet sich nach der Ursache des Fiebers. Bei bakteriellen Infektionen werden Antibiotika eingesetzt. Bei Virusinfektionen steht die Linderung der Symptome im Vordergrund. Wichtig ist auch die ausreichende Flüssigkeitszufuhr.
Nach einer Fieberepisode ist es wichtig, sich ausreichend zu erholen. Beobachten Sie weiterhin die Temperatur und achten Sie auf neue Symptome. Halten Sie sich nach Rücksprache mit dem Arzt an die empfohlenen Maßnahmen.
Eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst, Gemüse und ausreichend Flüssigkeit unterstützt das Immunsystem. Leichte Bewegung an der frischen Luft, soweit es die Gesundheit erlaubt, fördert die Durchblutung und das Wohlbefinden.
Nicht alle Fieberursachen sind vermeidbar. Aber ein gesunder Lebensstil und Impfungen können das Risiko senken.
Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt für ältere Menschen Impfungen gegen Grippe, Pneumokokken und Gürtelrose. Lassen Sie sich von Ihrem Hausarzt beraten.
Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen helfen, Grunderkrankungen früh zu erkennen und zu behandeln. Dazu gehören auch Kontrollen des Blutzuckers, Blutdrucks und Cholesterins.
Mit rechtzeitiger Behandlung erholen sich die meisten älteren Menschen gut. Wichtig ist, Fieber ernst zu nehmen und frühzeitig ärztliche Hilfe zu suchen. Die meisten Infektionen lassen sich erfolgreich behandeln, und mögliche Komplikationen können vermieden werden.
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Überprüfen Sie die Informationen immer mit Ihrem Arzt
Gesundheitsrichtlinien variieren je nach Land und Region. Die Informationen in diesem Artikel basieren auf internationalen klinischen Leitlinien, spiegeln jedoch möglicherweise nicht die spezifischen Richtlinien, Medikamente oder Praktiken in Ihrem Land wider. Besprechen Sie Ihre Gesundheitsfragen immer mit Ihrem Arzt oder Gesundheitsdienstleister und beziehen Sie sich auf Ihre lokalen nationalen Gesundheitsrichtlinien, sofern verfügbar.
Wichtiger Hinweis Diese Informationen dienen nur zu Bildungszwecken. Sie ersetzen keine professionelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Konsultieren Sie bei Fragen immer einen qualifizierten Arzt. Bei einem medizinischen Notfall wählen Sie sofort den örtlichen Notruf.
Dieser Artikel dient der Aufklärung und orientiert sich an anerkannten Gesundheitsinformations- und klinischen Leitlinienquellen, sofern verfügbar. Spezifische Quellenlinks können je nach Thema variieren.
Zuletzt aktualisiert: 9. Juli 2026
Hinweis zur Aufklärung: Diese Informationen dienen nur der Aufklärung und sind keine Diagnose.
Nutzen Sie sie zur Ergänzung — nicht als Ersatz — für den Rat einer approbierten Fachkraft.
Bei schweren, sich verschlechternden oder dringenden Symptomen rufen Sie die lokale Notrufnummer an oder suchen Sie Notfallversorgung auf.
Bei bakteriellen Infektionen verordnet der Arzt Antibiotika – diese müssen genau nach Anweisung eingenommen werden. Bei starkem Fieber oder Schmerzen können fiebersenkende oder schmerzlindernde Mittel eingesetzt werden, jedoch nur nach ärztlicher Rücksprache, da bei älteren Menschen die Nieren- und Leberfunktion beeinträchtigt sein kann. In schweren Fällen ist eine stationäre Behandlung im Krankenhaus nötig.
Eine Operation kommt nur in seltenen Fällen in Frage, wenn zum Beispiel ein Abszess entleert werden muss.
Wiederholte Fieberschübe oder lange Krankheitsphasen können belastend sein. Angst vor schweren Erkrankungen oder Einsamkeit bei Bettlägerigkeit sind möglich. Suchen Sie bei anhaltender Niedergeschlagenheit das Gespräch mit einem Arzt oder einem psychologischen Dienst.