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Fieber ist eine Erhöhung der Körpertemperatur auf über 38 °C. Es ist keine Krankheit, sondern ein Zeichen dafür, dass der Körper gegen eine Infektion oder Entzündung kämpft.
Wichtige Fakten
Ja, Fieber ist eines der häufigsten Symptome in der Allgemeinmedizin. Jeder Mensch hat im Laufe seines Lebens mehrmals Fieber.
Fieber kann jeden treffen – von Säuglingen bis zu älteren Menschen. Besonders häufig tritt es bei Kindern und bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem auf.
Die Diagnose beginnt mit einem Gespräch über Ihre Beschwerden und der Messung der Körpertemperatur. Ihr Hausarzt wird Sie körperlich untersuchen und nach weiteren Symptomen fragen, um die Ursache des Fiebers zu finden.
Die Behandlung von Fieber richtet sich nach der Ursache. In den meisten Fällen reicht es, die Symptome zu lindern und dem Körper Ruhe zu geben. Medikamente gegen Fieber sollten nur eingenommen werden, wenn das Fieber sehr hoch ist oder starke Beschwerden verursacht. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie ein Mittel einnehmen – besonders bei Kindern oder Vorerkrankungen.
Wenn Sie oder Ihr Kind Fieber haben, ist das Alltagsleben vorübergehend eingeschränkt. Planen Sie ein paar Tage Ruhe ein. Messen Sie regelmäßig die Temperatur, um den Verlauf zu beobachten. Achten Sie auf ausreichend Schlaf und eine ruhige Umgebung.
Eine leichte Kost (z. B. Hühnersuppe, Bananen, Zwieback) ist empfehlenswert. Verzichten Sie auf schwere, fettige Speisen. Bewegung ist während des Fiebers tabu – erst nach vollständiger Genesung können Sie langsam wieder aktiv werden.
Nicht jedes Fieber ist vermeidbar, aber Sie können das Risiko für Infektionen senken. Eine gute Hygiene (Händewaschen, Abstand zu Kranken) und ein gesunder Lebensstil stärken das Immunsystem.
Impfungen schützen vor vielen Infektionskrankheiten, die Fieber verursachen können – z. B. Grippe (Influenza), COVID-19, Keuchhusten, Masern, Mumps, Röteln, Pneumokokken und Meningokokken. Lassen Sie sich von Ihrem Hausarzt beraten, welche Impfungen für Sie empfohlen werden (gemäß den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission STIKO).
Ein allgemeines Screening auf Fieber ist nicht üblich. Bei bestimmten Risikogruppen (z. B. Menschen mit geschwächtem Immunsystem) kann der Arzt regelmäßige Kontrollen empfehlen.
Die allermeisten Fiebererkrankungen heilen ohne Komplikationen von selbst aus. Wenn die Ursache behandelt wird (z. B. Antibiotika gegen eine bakterielle Infektion), sinkt das Fieber meist innerhalb von 24–48 Stunden. Bei anhaltendem oder wiederkehrendem Fieber ist eine ärztliche Abklärung wichtig – die Prognose ist dann in der Regel gut. Bleiben Sie zuversichtlich: Fieber ist ein Zeichen dafür, dass Ihr Körper aktiv kämpft und sich in den meisten Fällen selbst hilft.
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Überprüfen Sie die Informationen immer mit Ihrem Arzt
Gesundheitsrichtlinien variieren je nach Land und Region. Die Informationen in diesem Artikel basieren auf internationalen klinischen Leitlinien, spiegeln jedoch möglicherweise nicht die spezifischen Richtlinien, Medikamente oder Praktiken in Ihrem Land wider. Besprechen Sie Ihre Gesundheitsfragen immer mit Ihrem Arzt oder Gesundheitsdienstleister und beziehen Sie sich auf Ihre lokalen nationalen Gesundheitsrichtlinien, sofern verfügbar.
Wichtiger Hinweis Diese Informationen dienen nur zu Bildungszwecken. Sie ersetzen keine professionelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Konsultieren Sie bei Fragen immer einen qualifizierten Arzt. Bei einem medizinischen Notfall wählen Sie sofort den örtlichen Notruf.
Dieser Artikel dient der Aufklärung und orientiert sich an anerkannten Gesundheitsinformations- und klinischen Leitlinienquellen, sofern verfügbar. Spezifische Quellenlinks können je nach Thema variieren.
Zuletzt aktualisiert: 9. Juli 2026
Hinweis zur Aufklärung: Diese Informationen dienen nur der Aufklärung und sind keine Diagnose.
Nutzen Sie sie zur Ergänzung — nicht als Ersatz — für den Rat einer approbierten Fachkraft.
Bei schweren, sich verschlechternden oder dringenden Symptomen rufen Sie die lokale Notrufnummer an oder suchen Sie Notfallversorgung auf.
Der Arztbesuch ist unkompliziert. Sie müssen lediglich Fieber messen und Ihre Symptome schildern. Meist reicht eine einfache Untersuchung aus. Eventuell werden Blut oder Urin abgenommen. Die Ergebnisse liegen oft nach wenigen Minuten oder Stunden vor.
Bei anhaltendem oder sehr hohem Fieber können fiebersenkende Arzneimittel (Antipyretika) zum Einsatz kommen. Diese sind rezeptfrei in der Apotheke erhältlich. Wichtig: Die Dosierung muss nach Alter und Gewicht erfolgen – lassen Sie sich dazu von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten. Bei bakteriellen Infektionen kann Ihr Arzt ein Antibiotikum verschreiben, das die Ursache bekämpft und dadurch das Fieber senkt. Antibiotika wirken nicht gegen Viren. Fiebersenkende Medikamente sollten nicht länger als nötig eingenommen werden.
Fieber kann ängstigen, besonders bei Kindern oder wenn es lange anhält. Bleiben Sie ruhig: Fieber ist ein Zeichen, dass der Körper arbeitet. Bei anhaltender Sorge oder wenn das Fieber Sie psychisch belastet, sprechen Sie mit Ihrem Hausarzt oder einer Vertrauensperson.