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Ruqelo ArabicBasierend auf internationalen klinischen Leitlinien
Flankenschmerzen sind Schmerzen an der Seite des Oberkörpers, etwa zwischen dem unteren Rippenbogen und der Hüfte. Die Flanke liegt rechts und links der Wirbelsäule. Die Schmerzen können von den Nieren, der Muskulatur, den Nerven oder der Haut kommen.
Wichtige Fakten
Ja, Flankenschmerzen sind ein häufiger Grund für einen Arztbesuch. Viele Menschen erleben sie mindestens einmal im Leben.
Sie betreffen Menschen jeden Alters, besonders häufig jedoch Erwachsene zwischen 30 und 60 Jahren. Frauen haben etwas häufiger Harnwegsinfektionen, Männer etwas häufiger Nierensteine.
Der Arzt fragt zunächst nach Art, Dauer und Ausstrahlung der Schmerzen, nach Begleitsymptomen und Vorerkrankungen. Dabei wird auch der Urin untersucht und gegebenenfalls eine Blutabnahme durchgeführt.
Die Behandlung richtet sich nach der Ursache. Ziel ist es, die Schmerzen zu lindern, die Grunderkrankung zu behandeln und Folgeschäden zu vermeiden.
Viele Ursachen heilen nach Behandlung aus. Nach einer Nierenkolik oder Harnwegsinfektion können Sie Ihren Alltag meist nach einigen Tagen wieder aufnehmen. Achten Sie auf genug Flüssigkeit und schonen Sie sich bei Fieber.
Eine ausgewogene Ernährung mit viel Gemüse und Obst, wenig Fleisch und Zucker kann helfen, Nierensteinen vorzubeugen. Moderate Bewegung wie Yoga oder Pilates stärkt die Rückenmuskulatur und beugt Verspannungen vor.
Viele Flankenschmerzen lassen sich vermeiden: Vor allem genug trinken, eine gesunde Ernährung und regelmäßige Bewegung reduzieren das Risiko für Nierensteine und Harnwegsinfektionen deutlich.
Gegen Gürtelrose gibt es eine Impfung (für Erwachsene ab 60 Jahren oder mit geschwächtem Immunsystem). Fragen Sie Ihren Hausarzt, ob die Impfung für Sie empfohlen wird.
Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen (z. B. Gesundheits-Check beim Hausarzt) können Nierenprobleme früh erkennen. Bei Neigung zu Nierensteinen kann der Arzt individuell eine Urin- und Blutkontrolle empfehlen.
Die meisten Flankenschmerzen sind gut behandelbar. Nierensteine verursachen zwar heftige Schmerzen, heilen aber nach Abgang oder Behandlung meist folgenlos aus. Harnwegsinfektionen klingen mit Antibiotika in der Regel ab. Selbst bei schweren Erkrankungen wie einer Nierenbeckenentzündung ist die Heilungschance bei rechtzeitiger Behandlung sehr gut. Wichtig ist, bei Warnsignalen schnell zu handeln.
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Überprüfen Sie die Informationen immer mit Ihrem Arzt
Gesundheitsrichtlinien variieren je nach Land und Region. Die Informationen in diesem Artikel basieren auf internationalen klinischen Leitlinien, spiegeln jedoch möglicherweise nicht die spezifischen Richtlinien, Medikamente oder Praktiken in Ihrem Land wider. Besprechen Sie Ihre Gesundheitsfragen immer mit Ihrem Arzt oder Gesundheitsdienstleister und beziehen Sie sich auf Ihre lokalen nationalen Gesundheitsrichtlinien, sofern verfügbar.
Wichtiger Hinweis Diese Informationen dienen nur zu Bildungszwecken. Sie ersetzen keine professionelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Konsultieren Sie bei Fragen immer einen qualifizierten Arzt. Bei einem medizinischen Notfall wählen Sie sofort den örtlichen Notruf.
Dieser Artikel dient der Aufklärung und orientiert sich an anerkannten Gesundheitsinformations- und klinischen Leitlinienquellen, sofern verfügbar. Spezifische Quellenlinks können je nach Thema variieren.
Zuletzt aktualisiert: 16. Juli 2026
Hinweis zur Aufklärung: Diese Informationen dienen nur der Aufklärung und sind keine Diagnose.
Nutzen Sie sie zur Ergänzung — nicht als Ersatz — für den Rat einer approbierten Fachkraft.
Bei schweren, sich verschlechternden oder dringenden Symptomen rufen Sie die lokale Notrufnummer an oder suchen Sie Notfallversorgung auf.
Die Untersuchung ist schmerzlos und dauert meist 15 bis 30 Minuten. Der Arzt bespricht die Ergebnisse direkt mit Ihnen und leitet wenn nötig eine Behandlung ein. Bei starken Schmerzen können Sie vor der Untersuchung Schmerzmittel erhalten.
Zur Behandlung von Nierensteinen können schmerzlindernde und krampflösende Medikamente eingesetzt werden. Bei Harnwegsinfektionen kommen Antibiotika zum Einsatz. Der Arzt verschreibt diese nach genauer Diagnose. Bei Gürtelrose werden antivirale Medikamente gegeben, um die Dauer der Erkrankung zu verkürzen.
Chirurgische Eingriffe sind nur selten nötig, etwa wenn ein Nierenstein die Harnwege blockiert und nicht von selbst abgeht (z. B. Stoßwellentherapie oder Spiegelung) oder bei einem gefährlichen Bauchaortenaneurysma.
Wiederholte Schmerzepisoden oder die Angst vor Nierensteinen können belasten. Es ist normal, sich Sorgen zu machen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über Ihre Ängste – er kann Sie beraten und gegebenenfalls an eine psychologische Beratung vermitteln.