Floaters in vision
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Mouches volantes – auch Glaskörpertrübungen genannt – sind kleine, bewegliche Punkte, Fäden oder Wolken, die im Sichtfeld erscheinen. Sie entstehen durch natürliche Veränderungen im Glaskörper des Auges, der mit der Zeit etwas schrumpft und sich verflüssigt. Diese Trübungen werfen Schatten auf die Netzhaut, was als dunkle Punkte oder Fäden wahrgenommen wird.
Wichtige Fakten
Ja, sie sind sehr häufig. Fast jeder Mensch erlebt im Laufe des Lebens solche Glaskörpertrübungen, vor allem ab dem 50. Lebensjahr.
Betroffen sind vor allem ältere Erwachsene ab etwa 50 Jahren. Auch kurzsichtige Menschen, Personen nach einer Augenoperation oder einer Augenverletzung können sie früher bemerken.
Ein Augenarzt oder eine Augenärztin stellt die Diagnose durch eine Untersuchung des Augenhintergrunds. Dabei wird die Pupille mit Augentropfen geweitet, um Netzhaut und Glaskörper genau beurteilen zu können.
Die Untersuchung ist schmerzfrei. Durch die Augentropfen kann das Sehen für einige Stunden verschwommen sein – lassen Sie sich am besten von jemandem begleiten oder tragen Sie eine Sonnenbrille. Der Arzt wird Sie nach Ihren Symptomen fragen und dann den Augenhintergrund betrachten. Meistens ist die Diagnose nach wenigen Minuten klar.
In den allermeisten Fällen ist keine Behandlung nötig. Die Trübungen werden mit der Zeit vom Gehirn „ausgeblendet“ oder verschwinden von selbst. Nur bei stark störenden, anhaltenden Trübungen oder wenn eine ernste Ursache vorliegt, kommen medizinische Maßnahmen in Frage.
Wenn die Mouches volantes sehr stark stören oder die Sicht beeinträchtigen, kann der Arzt eine Behandlung vorschlagen. Dazu gehören zum Beispiel eine Laserbehandlung (Vitreolyse), bei der die Trübungen zerkleinert werden, oder eine Operation (Vitrektomie), bei der der Glaskörper entfernt wird. Beide Verfahren werden nur in seltenen Fällen angewendet, da sie Risiken wie Infektionen oder Netzhautablösung mit sich bringen. Die Entscheidung trifft der Augenarzt nach gründlicher Abwägung.
Die meisten Menschen gewöhnen sich mit der Zeit an die Trübungen. Sie können lernen, sie zu ignorieren, besonders wenn Sie sich nicht zu sehr darauf konzentrieren. Versuchen Sie, abzulenken – etwa durch Lesen, Spazierengehen oder Gespräche. Bei Bedarf können Sie Ihre Augen regelmäßig und langsam bewegen, um die Trübungen aus dem Zentrum des Sichtfelds zu schieben.
Eine gesunde Ernährung mit viel Obst, Gemüse und Omega-3-Fettsäuren (z. B. aus Fisch) unterstützt die Augengesundheit. Regelmäßige Bewegung tut dem ganzen Körper gut, auch den Augen. Vermeiden Sie jedoch extreme Anstrengungen, die den Augendruck stark erhöhen könnten (z. B. schweres Heben).
Bei manchen Menschen können ständig sichtbare Trübungen Angst oder Frustration auslösen. Es ist normal, sich zunächst belästigt zu fühlen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über Ihre Sorgen – er kann Sie beruhigen. Wenn die Beschwerden sehr belastend sind, kann eine psychologische Beratung helfen, mit der Situation umzugehen.
Mouches volantes durch den natürlichen Alterungsprozess lassen sich nicht verhindern. Sie können aber das Risiko für ernste Ursachen verringern: Schützen Sie Ihre Augen vor Verletzungen (z. B. Tragen einer Schutzbrille bei gefährlichen Tätigkeiten). Bei Erkrankungen wie Diabetes ist eine gute Blutzuckereinstellung wichtig, um Glaskörperblutungen zu vermeiden. Regelmäßige augenärztliche Kontrollen helfen, Veränderungen früh zu erkennen.
Die Prognose ist in den allermeisten Fällen sehr gut. Die Trübungen werden meist weniger störend oder verschwinden von selbst. Auch wenn sie bleiben, können die meisten Menschen gut mit ihnen leben. Bei ernsteren Ursachen (wie Netzhautablösung) ist die Prognose bei rechtzeitiger Behandlung ebenfalls gut – das Sehvermögen kann meist gerettet werden. Wichtig ist, bei Warnzeichen sofort zu handeln.
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Überprüfen Sie die Informationen immer mit Ihrem Arzt
Gesundheitsrichtlinien variieren je nach Land und Region. Die Informationen in diesem Artikel basieren auf internationalen klinischen Leitlinien, spiegeln jedoch möglicherweise nicht die spezifischen Richtlinien, Medikamente oder Praktiken in Ihrem Land wider. Besprechen Sie Ihre Gesundheitsfragen immer mit Ihrem Arzt oder Gesundheitsdienstleister und beziehen Sie sich auf Ihre lokalen nationalen Gesundheitsrichtlinien, sofern verfügbar.
Wichtiger Hinweis Diese Informationen dienen nur zu Bildungszwecken. Sie ersetzen keine professionelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Konsultieren Sie bei Fragen immer einen qualifizierten Arzt. Bei einem medizinischen Notfall wählen Sie sofort den örtlichen Notruf.
Dieser Artikel dient der Aufklärung und orientiert sich an anerkannten Gesundheitsinformations- und klinischen Leitlinienquellen, sofern verfügbar. Spezifische Quellenlinks können je nach Thema variieren.
Zuletzt aktualisiert: 9. Juli 2026
Hinweis zur Aufklärung: Diese Informationen dienen nur der Aufklärung und sind keine Diagnose.
Nutzen Sie sie zur Ergänzung — nicht als Ersatz — für den Rat einer approbierten Fachkraft.
Bei schweren, sich verschlechternden oder dringenden Symptomen rufen Sie die lokale Notrufnummer an oder suchen Sie Notfallversorgung auf.
Eine Operation (Vitrektomie) kommt nur in Betracht, wenn die Trübungen sehr massiv sind und die Lebensqualität stark beeinträchtigen, und nachdem alle konservativen Maßnahmen ausgeschöpft sind. Sie wird nur von spezialisierten Augenkliniken durchgeführt.