Entdecken Sie das Ruqelo-Ăkosystem
KI-gestĂŒtzte klinische ProduktivitĂ€tstools fĂŒr medizinisches Fachpersonal.
Ruqelo ClinicalPatientenfreundliche Gesundheitsbildung und Orientierung.
Premium-Training fĂŒr gesprochenes Arabisch mit Rollenspielen, Audio und Companion.
Ruqelo ArabicBasierend auf internationalen klinischen Leitlinien
Ein Herz, das âkommt und gehtâ, bedeutet, dass Sie immer wieder kurzzeitig Herzklopfen, Stolpern oder einen unregelmĂ€Ăigen Herzschlag spĂŒren. Diese Symptome treten plötzlich auf, verschwinden wieder und können sich dann wiederholen. Das Herz selbst arbeitet die meiste Zeit normal, aber zwischendurch gibt es âAusrutscherâ â hĂ€ufig harmlos, manchmal aber auch ein Hinweis auf eine Herzrhythmusstörung.
Wichtige Fakten
Ja, Herzstolpern und unregelmĂ€Ăiger Puls sind in der Allgemeinbevölkerung weit verbreitet. Fast jeder hat schon einmal ein âHerz, das kurz aussetztâ gespĂŒrt, zum Beispiel nach Kaffee oder Aufregung.
Betroffen sind Menschen jeden Alters. Besonders hĂ€ufig tritt es bei Ă€lteren Erwachsenen auf, aber auch bei jungen, gesunden Menschen â oft ohne ernste Ursache.
Der Arzt klĂ€rt die Beschwerden durch ein GesprĂ€ch (Anamnese), körperliche Untersuchung und ein Elektrokardiogramm (EKG). Da die Symptome âkommen und gehenâ, ist oft ein Langzeit-EKG ĂŒber 24 Stunden oder lĂ€nger nötig.
Die Behandlung hĂ€ngt von der Ursache ab. Bei harmlosen ExtraschlĂ€gen ist oft keine Therapie nötig. Bei Vorhofflimmern oder anderen Rhythmusstörungen kann der Arzt Medikamente zur Pulskontrolle oder zur Verhinderung von Blutgerinnseln (Schlaganfallrisiko) verschreiben. Auch eine Katheterablation (Verödung der âStörstellenâ im Herzen) kommt infrage.
Je nach Rhythmusstörung kommen folgende AnsĂ€tze infrage: medikamentöse Pulskontrolle (Betablocker, Kalziumkanalblocker oder andere Antiarrhythmika â immer nach Ă€rztlicher Verordnung, keine Eigenmedikation), BlutverdĂŒnnung bei Vorhofflimmern (zur Schlaganfallvorbeugung) oder eine Katheterablation (minimal-invasiver Eingriff). Die genaue Therapie wird individuell mit dem Kardiologen besprochen.
Die meisten Menschen mit einem âHerz, das kommt und gehtâ können ein völlig normales Leben fĂŒhren. Wichtig ist: Lernen Sie, die Symptome einzuschĂ€tzen â harmlose ExtraschlĂ€ge sind ungefĂ€hrlich. Ein EKG gibt Gewissheit. Vermeiden Sie totale Ăberwachung (dauernd den Puls zu messen), das kann verstĂ€rkend auf die Symptome wirken.
Eine ausgewogene ErnĂ€hrung mit viel Obst, GemĂŒse, Vollkornprodukten und wenig gesĂ€ttigten Fetten unterstĂŒtzt die Herzgesundheit. Achten Sie auf eine ausreichende Zufuhr von Kalium (z. B. Bananen, Kartoffeln, Spinat). Bewegung an der frischen Luft hilft, das Herz-Kreislauf-System zu stabilisieren. Bei bekanntem Vorhofflimmern sollten Sie anstrengende Sportarten vorher mit Ihrem Arzt besprechen.
Nicht immer, aber Sie können das Risiko fĂŒr schwere Rhythmusstörungen senken: Behandeln Sie Bluthochdruck und Diabetes konsequent, vermeiden Sie Ăbergewicht, bewegen Sie sich regelmĂ€Ăig und verzichten Sie auf ĂŒbermĂ€Ăigen Alkohol- und Nikotinkonsum. Auch Stressmanagement spielt eine wichtige Rolle.
Ein regelmĂ€Ăiger Gesundheitscheck (alle 2â3 Jahre) beim Hausarzt ist sinnvoll â dabei wird der Puls gemessen und gegebenenfalls ein Ruhe-EKG geschrieben. Bei familiĂ€rer Vorbelastung kann ein frĂŒheres Screening sinnvoll sein. Menschen ĂŒber 65 Jahren sollten sich einmal jĂ€hrlich den Puls kontrollieren lassen, um Vorhofflimmern frĂŒh zu erkennen.
Mit einer korrekten Diagnose und angepassten Behandlung ist die Prognose in den allermeisten FÀllen sehr gut. Viele Menschen leben ohne EinschrÀnkungen. Selbst bei Vorhofflimmern lÀsst sich das Schlaganfallrisiko durch eine passende Therapie deutlich senken. Ein gelegentliches Herzstolpern ohne Begleiterkrankung hat keinen Einfluss auf die Lebenserwartung.
Externe Links öffnen Websites Dritter. Ruqelo ist nicht fĂŒr externe Inhalte verantwortlich. Die Nennung einer Organisation bedeutet keine Empfehlung.
ĂberprĂŒfen Sie die Informationen immer mit Ihrem Arzt
Gesundheitsrichtlinien variieren je nach Land und Region. Die Informationen in diesem Artikel basieren auf internationalen klinischen Leitlinien, spiegeln jedoch möglicherweise nicht die spezifischen Richtlinien, Medikamente oder Praktiken in Ihrem Land wider. Besprechen Sie Ihre Gesundheitsfragen immer mit Ihrem Arzt oder Gesundheitsdienstleister und beziehen Sie sich auf Ihre lokalen nationalen Gesundheitsrichtlinien, sofern verfĂŒgbar.
Wichtiger Hinweis Diese Informationen dienen nur zu Bildungszwecken. Sie ersetzen keine professionelle Àrztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Konsultieren Sie bei Fragen immer einen qualifizierten Arzt. Bei einem medizinischen Notfall wÀhlen Sie sofort den örtlichen Notruf.
Dieser Artikel dient der AufklĂ€rung und orientiert sich an anerkannten Gesundheitsinformations- und klinischen Leitlinienquellen, sofern verfĂŒgbar. Spezifische Quellenlinks können je nach Thema variieren.
Zuletzt aktualisiert: 16. Juli 2026
Hinweis zur AufklÀrung: Diese Informationen dienen nur der AufklÀrung und sind keine Diagnose.
Nutzen Sie sie zur ErgĂ€nzung â nicht als Ersatz â fĂŒr den Rat einer approbierten Fachkraft.
Bei schweren, sich verschlechternden oder dringenden Symptomen rufen Sie die lokale Notrufnummer an oder suchen Sie Notfallversorgung auf.
Der Arzt wird Sie zunĂ€chst bitten, Ihre Symptome genau zu beschreiben â wann treten sie auf, wie lange, wie fĂŒhlen sie sich an? Ein Langzeit-EKG ist einfach und schmerzfrei: Sie tragen einen kleinen Rekorder mit Klebeelektroden auf der Brust und fĂŒhren ein Tagebuch ĂŒber Ihre AktivitĂ€ten und Beschwerden. Manchmal ist eine Vorstellung beim Kardiologen (Herzspezialist) sinnvoll.
Eine Operation ist selten notwendig. Bei bestimmten Formen von Vorhofflimmern oder anderen Rhythmusstörungen kann eine Katheterablation empfohlen werden â das ist kein offener Herzchirurgie, sondern ein Eingriff ĂŒber einen Katheter von der Leiste aus. In sehr seltenen FĂ€llen (z. B. bei Herzklappenfehlern) kann eine operative Korrektur nötig sein.
Das unberechenbare Auftreten von Herzsymptomen kann Angst auslösen â gerade nachts oder in Ruhe. Viele Betroffene entwickeln eine âHerzangstâ (Kardioneurose), bei der die stĂ€ndige Sorge die Symptome verstĂ€rkt. Hier kann eine psychologische Begleitung (z. B. kognitive Verhaltenstherapie) sehr helfen. Atem- und Entspannungstechniken reduzieren die innere Anspannung.