Nightmares frequent
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AlbtrĂ€ume sind sehr lebhafte, beĂ€ngstigende TrĂ€ume, die Sie aus dem Schlaf reiĂen können. Wenn Sie hĂ€ufig AlbtrĂ€ume haben â mehrmals pro Woche oder so, dass sie Ihren Alltag belasten â spricht man von hĂ€ufigen AlbtrĂ€umen. Sie sind keine Krankheit, sondern ein Symptom, das viele Ursachen haben kann.
Wichtige Fakten
Ja, AlbtrĂ€ume kommen sehr hĂ€ufig vor. Etwa jeder zweite Erwachsene hat gelegentlich einen Albtraum, bei Kindern sind es bis zu 80 %. Als âhĂ€ufigâ gelten AlbtrĂ€ume, wenn sie mindestens einmal pro Woche auftreten.
HÀufige AlbtrÀume können Menschen jeden Alters betreffen. Besonders betroffen sind Kinder im Vorschul- und Grundschulalter, Menschen mit posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS) und Personen, die unter starkem Stress, Angst oder Depressionen leiden.
Der Arzt oder die Ărztin wird mit Ihnen ein ausfĂŒhrliches GesprĂ€ch fĂŒhren. Dabei geht es um Ihre TrĂ€ume, Ihre Schlafgewohnheiten, Ihren Stresspegel und mögliche Grunderkrankungen. Oft reicht dieses GesprĂ€ch aus, um eine Vermutung zu haben.
Ihr Hausarzt oder Ihre HausĂ€rztin ist der erste Ansprechpartner. Er oder sie kann eine erste EinschĂ€tzung geben und Sie bei Bedarf an eine Fachperson ĂŒberweisen â zum Beispiel an eine psychotherapeutische Praxis oder ein Schlafzentrum. Die Untersuchungen sind nicht schmerzhaft und können in der Regel ambulant durchgefĂŒhrt werden.
Die Behandlung von hĂ€ufigen AlbtrĂ€umen richtet sich nach der Ursache. Oft helfen schon einfache Ănderungen der Schlafgewohnheiten und StressbewĂ€ltigung. Wenn die AlbtrĂ€ume durch eine psychische Belastung oder eine Schlafstörung bedingt sind, kann eine Psychotherapie sehr wirksam sein.
Leben mit hĂ€ufigen AlbtrĂ€umen bedeutet oft, dass man mĂŒde und angespannt in den Tag startet. Planen Sie daher feste Ruhezeiten ein und akzeptieren Sie, dass Ihr Schlaf nicht perfekt ist. Mit der Zeit gewöhnen sich viele Menschen daran und entwickeln eigene BewĂ€ltigungsstrategien.
Achten Sie auf eine ausgewogene ErnĂ€hrung, aber essen Sie abends nicht zu schwer. Leichte Kost wie ein kleiner Joghurt oder eine Banane machen nicht so schnell Verdauungsprobleme. RegelmĂ€Ăige Bewegung fördert einen gesunden Schlaf â aber intensiver Sport sollte mindestens zwei Stunden vor dem Zubettgehen enden.
HĂ€ufige AlbtrĂ€ume lassen sich nicht immer verhindern, aber das Risiko lĂ€sst sich senken. Ein stabiler Schlaf-Wach-Rhythmus, Stressabbau und eine gute Schlafhygiene sind die wirksamsten Schutzfaktoren. Wenn Sie unter chronischem Stress leiden, suchen Sie frĂŒhzeitig nach Wegen, diesen zu reduzieren.
Die gute Nachricht: Die meisten Menschen mit hĂ€ufigen AlbtrĂ€umen können ihre Beschwerden mit einfachen Mitteln deutlich verringern. Auch wenn die AlbtrĂ€ume eine Weile anhalten, schaffen es viele, wieder einen erholsamen Schlaf zu finden. Bei anhaltenden oder sehr belastenden AlbtrĂ€umen gibt es wirksame Behandlungsmöglichkeiten. Sie mĂŒssen nicht darunter leiden.
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ĂberprĂŒfen Sie die Informationen immer mit Ihrem Arzt
Gesundheitsrichtlinien variieren je nach Land und Region. Die Informationen in diesem Artikel basieren auf internationalen klinischen Leitlinien, spiegeln jedoch möglicherweise nicht die spezifischen Richtlinien, Medikamente oder Praktiken in Ihrem Land wider. Besprechen Sie Ihre Gesundheitsfragen immer mit Ihrem Arzt oder Gesundheitsdienstleister und beziehen Sie sich auf Ihre lokalen nationalen Gesundheitsrichtlinien, sofern verfĂŒgbar.
Wichtiger Hinweis Diese Informationen dienen nur zu Bildungszwecken. Sie ersetzen keine professionelle Àrztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Konsultieren Sie bei Fragen immer einen qualifizierten Arzt. Bei einem medizinischen Notfall wÀhlen Sie sofort den örtlichen Notruf.
Dieser Artikel dient der AufklĂ€rung und orientiert sich an anerkannten Gesundheitsinformations- und klinischen Leitlinienquellen, sofern verfĂŒgbar. Spezifische Quellenlinks können je nach Thema variieren.
Zuletzt aktualisiert: 9. Juli 2026
Hinweis zur AufklÀrung: Diese Informationen dienen nur der AufklÀrung und sind keine Diagnose.
Nutzen Sie sie zur ErgĂ€nzung â nicht als Ersatz â fĂŒr den Rat einer approbierten Fachkraft.
Bei schweren, sich verschlechternden oder dringenden Symptomen rufen Sie die lokale Notrufnummer an oder suchen Sie Notfallversorgung auf.
Bei sehr belastenden AlbtrĂ€umen kann eine Psychotherapie helfen, zum Beispiel die âImagery Rehearsal Therapieâ (IRT). Dabei lernen Sie, den Albtraum im Wachzustand umzuschreiben und zu verĂ€ndern. In manchen FĂ€llen â etwa bei PTBS â kommen Medikamente zum Einsatz, die die HĂ€ufigkeit von AlbtrĂ€umen verringern können. Diese werden aber nur von FachĂ€rzten verschrieben und sind kein Mittel der ersten Wahl. Besprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ărztin, ob eine medikamentöse Behandlung fĂŒr Sie in Frage kommt.
Eine Operation ist bei AlbtrÀumen nicht notwendig.
HĂ€ufige AlbtrĂ€ume können auf Dauer die Stimmung trĂŒben. Sie machen Ă€ngstlich, gereizt oder niedergeschlagen. Es ist wichtig, sich diese Belastung einzugestehen und sich notfalls Hilfe zu holen. Psychotherapeutische UnterstĂŒtzung kann den Kreislauf aus Angst und AlbtrĂ€umen durchbrechen.