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Herzstolpern, auch Palpitationen genannt, ist das Gefühl, dass das Herz unregelmäßig, zu schnell oder zu stark schlägt. Es kann sich anfühlen, als ob das Herz kurz aussetzt oder einen „Sprung“ macht.
Wichtige Fakten
Ja, Palpitationen treten bei älteren Erwachsenen sehr häufig auf. Viele Menschen kennen das Gefühl des Herzstolperns, besonders in Ruhe oder nach dem Essen.
Betroffen sind vor allem Menschen über 60 Jahre, da das Herz im Alter anfälliger für Rhythmusstörungen ist. Auch Menschen mit Bluthochdruck, Diabetes oder Herzschwäche haben häufiger Palpitationen.
Ihr Arzt wird zuerst mit Ihnen über Ihre Symptome und mögliche Auslöser sprechen. Dann folgt eine körperliche Untersuchung, bei der Puls und Blutdruck gemessen werden.
Die Untersuchungen sind schmerzfrei und dauern meist nicht länger als eine Stunde. Sie bekommen alle Ergebnisse mit Ihrem Arzt besprochen.
Die Behandlung richtet sich nach der Ursache. In vielen Fällen reicht es, Auslöser zu vermeiden und den Lebensstil anzupassen. Wenn eine Herzrhythmusstörung vorliegt, kann der Arzt Medikamente oder andere Verfahren vorschlagen.
Je nach Ursache können Arzneimittel zum Einsatz kommen, die den Herzrhythmus stabilisieren oder die Blutgerinnung beeinflussen. Auch eine Behandlung der Grunderkrankung (z. B. Schilddrüsenüberfunktion) ist wichtig. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über die für Sie passende Therapie – es gibt viele gute Möglichkeiten.
Viele Menschen haben gelegentlich Palpitationen und leben damit gut. Wichtig ist, auf Ihren Körper zu achten und ärztliche Kontrollen wahrzunehmen. Notieren Sie, wann die Beschwerden auftreten – das hilft bei der Diagnose.
Eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukten unterstützt die Herzgesundheit. Vermeiden Sie sehr fettreiche Mahlzeiten. Leichte Ausdauerbewegung wie Spazierengehen, Radfahren oder Schwimmen ist optimal – fragen Sie Ihren Arzt, was für Sie geeignet ist.
Nicht alle Palpitationen lassen sich verhindern, aber ein gesunder Lebensstil verringert das Risiko. Dazu gehören: nicht rauchen, mäßiger Alkoholkonsum, ausreichend Bewegung und Stressabbau.
Eine Impfung gegen Grippe oder Pneumokokken kann vor schweren Infekten schützen, die manchmal Herzrhythmusstörungen auslösen. Lassen Sie sich von Ihrem Arzt beraten, ob Impfungen für Sie sinnvoll sind.
Regelmäßige ärztliche Kontrollen – besonders bei Bluthochdruck, Diabetes oder bekannten Herzerkrankungen – helfen, Rhythmusstörungen früh zu erkennen. Ein EKG gehört zur Vorsorgeuntersuchung ab 65 Jahren.
Mit der richtigen Abklärung und Behandlung haben die meisten Menschen mit Palpitationen eine gute Prognose. Auch wenn eine Rhythmusstörung vorliegt, lässt sie sich in der Regel gut behandeln. Viele Betroffene können ihren gewohnten Alltag ohne Einschränkungen fortsetzen.
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Überprüfen Sie die Informationen immer mit Ihrem Arzt
Gesundheitsrichtlinien variieren je nach Land und Region. Die Informationen in diesem Artikel basieren auf internationalen klinischen Leitlinien, spiegeln jedoch möglicherweise nicht die spezifischen Richtlinien, Medikamente oder Praktiken in Ihrem Land wider. Besprechen Sie Ihre Gesundheitsfragen immer mit Ihrem Arzt oder Gesundheitsdienstleister und beziehen Sie sich auf Ihre lokalen nationalen Gesundheitsrichtlinien, sofern verfügbar.
Wichtiger Hinweis Diese Informationen dienen nur zu Bildungszwecken. Sie ersetzen keine professionelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Konsultieren Sie bei Fragen immer einen qualifizierten Arzt. Bei einem medizinischen Notfall wählen Sie sofort den örtlichen Notruf.
Dieser Artikel dient der Aufklärung und orientiert sich an anerkannten Gesundheitsinformations- und klinischen Leitlinienquellen, sofern verfügbar. Spezifische Quellenlinks können je nach Thema variieren.
Zuletzt aktualisiert: 9. Juli 2026
Hinweis zur Aufklärung: Diese Informationen dienen nur der Aufklärung und sind keine Diagnose.
Nutzen Sie sie zur Ergänzung — nicht als Ersatz — für den Rat einer approbierten Fachkraft.
Bei schweren, sich verschlechternden oder dringenden Symptomen rufen Sie die lokale Notrufnummer an oder suchen Sie Notfallversorgung auf.
In seltenen Fällen, wenn Medikamente nicht ausreichen, kommt eine Katheterablation in Frage. Dabei werden winzige Stellen im Herzen verödet, die die Rhythmusstörung auslösen. Ihr Kardiologe wird Sie beraten, ob das für Sie infrage kommt.
Palpitationen können Angst auslösen, besonders wenn sie plötzlich auftreten. Diese Angst wiederum kann die Beschwerden verstärken. Entspannungstechniken wie Atemübungen, Meditation oder Spaziergänge in ruhiger Umgebung helfen, die innere Anspannung zu lösen.