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Herzrasen oder Herzstolpern â medizinisch Palpitationen genannt â ist das GefĂŒhl, dass Ihr Herz plötzlich stark, schnell oder unregelmĂ€Ăig schlĂ€gt. Es fĂŒhlt sich an, als ob das Herz einen Schlag aussetzt oder wild in der Brust klopft. Meistens ist es harmlos, kann aber auch auf eine Erkrankung hinweisen.
Wichtige Fakten
Ja, fast jeder Mensch hat irgendwann im Leben das GefĂŒhl von Herzrasen oder Herzstolpern. Besonders hĂ€ufig treten Palpitationen bei jungen Erwachsenen auf.
Palpitationen können Menschen jeden Alters betreffen. Sie treten etwas hÀufiger bei Frauen auf, vor allem in der Schwangerschaft oder in den Wechseljahren.
Der Arzt erfragt zunĂ€chst ausfĂŒhrlich Ihre Beschwerden, Begleitsymptome und mögliche Auslöser. Er tastet den Puls, hört das Herz ab und misst den Blutdruck. Oft sind weitere Untersuchungen nötig, um die Herzfunktion zu prĂŒfen.
Die Behandlung von Palpitationen richtet sich nach der Ursache. In vielen FĂ€llen reicht es, Auslöser wie Stress oder Koffein zu meiden. Liegt eine Grunderkrankung vor (z.âŻB. SchilddrĂŒsenĂŒberfunktion, Vorhofflimmern), wird diese behandelt. Niedergelassene Ărzte und Kardiologen arbeiten dabei eng zusammen.
Die meisten Menschen mit Palpitationen können ein ganz normales Leben fĂŒhren. Wichtig ist, auf die eigenen Grenzen zu achten und gut auf den Körper zu hören. Vermeiden Sie extreme Belastungen, wenn Sie sich unsicher fĂŒhlen â und besprechen Sie Ihre AktivitĂ€ten mit Ihrem Arzt.
Nicht alle Palpitationen lassen sich verhindern, aber Sie können Ihr Risiko senken, indem Sie einen gesunden Lebensstil pflegen: Stress reduzieren, auf Genussmittel achten, ausreichend schlafen und sich regelmĂ€Ăig bewegen. Lassen Sie bekannte Erkrankungen (z.âŻB. Bluthochdruck, SchilddrĂŒsenprobleme) gut einstellen.
Gegen Grippe und andere Infekte zu impfen kann helfen, denn fieberhafte Infekte können Palpitationen auslösen. Besprechen Sie mit Ihrem Arzt, welche Impfungen fĂŒr Sie sinnvoll sind.
Die Prognose bei Palpitationen ist insgesamt sehr gut. Die meisten Menschen haben harmlose Ursachen und brauchen keine spezielle Behandlung. Auch wenn eine behandlungsbedĂŒrftige Rhythmusstörung vorliegt, stehen heute wirksame Therapien zur VerfĂŒgung. Mit der richtigen Diagnose und Begleitung können Sie fast immer ein aktives und erfĂŒlltes Leben fĂŒhren.
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ĂberprĂŒfen Sie die Informationen immer mit Ihrem Arzt
Gesundheitsrichtlinien variieren je nach Land und Region. Die Informationen in diesem Artikel basieren auf internationalen klinischen Leitlinien, spiegeln jedoch möglicherweise nicht die spezifischen Richtlinien, Medikamente oder Praktiken in Ihrem Land wider. Besprechen Sie Ihre Gesundheitsfragen immer mit Ihrem Arzt oder Gesundheitsdienstleister und beziehen Sie sich auf Ihre lokalen nationalen Gesundheitsrichtlinien, sofern verfĂŒgbar.
Wichtiger Hinweis Diese Informationen dienen nur zu Bildungszwecken. Sie ersetzen keine professionelle Àrztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Konsultieren Sie bei Fragen immer einen qualifizierten Arzt. Bei einem medizinischen Notfall wÀhlen Sie sofort den örtlichen Notruf.
Dieser Artikel dient der AufklĂ€rung und orientiert sich an anerkannten Gesundheitsinformations- und klinischen Leitlinienquellen, sofern verfĂŒgbar. Spezifische Quellenlinks können je nach Thema variieren.
Zuletzt aktualisiert: 9. Juli 2026
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Nutzen Sie sie zur ErgĂ€nzung â nicht als Ersatz â fĂŒr den Rat einer approbierten Fachkraft.
Bei schweren, sich verschlechternden oder dringenden Symptomen rufen Sie die lokale Notrufnummer an oder suchen Sie Notfallversorgung auf.
Die Untersuchungen sind schmerzfrei und dauern meist nicht lange. Der Arzt wird mit Ihnen besprechen, ob die Palpitationen harmlos oder behandlungsbedĂŒrftig sind. Manchmal lĂ€sst sich keine Ursache finden â dann bleibt die Empfehlung, Auslöser zu vermeiden und bei erneuten Beschwerden wiederzukommen.
Je nach Ursache kann der Arzt Medikamente verschreiben, die den Herzschlag stabilisieren oder den Rhythmus normalisieren. Auch die Behandlung einer Grunderkrankung (z.âŻB. SchilddrĂŒsenmedikamente, Bluthochdruckmittel) kann die Palpitationen bessern. Bei bestimmten Rhythmusstörungen kommt eine Katheterablation (Verödung von krankhaften Herzmuskelzellen) in Frage. All dies wird der Arzt mit Ihnen ausfĂŒhrlich besprechen.
Nur selten ist eine Operation nötig, etwa bei schweren Herzklappenfehlern oder anhaltenden Rhythmusstörungen, die auf andere Therapien nicht ansprechen.
Eine ausgewogene ErnĂ€hrung mit viel Obst, GemĂŒse, Vollkornprodukten und ausreichend Kalium und Magnesium (z.âŻB. Bananen, NĂŒsse, HĂŒlsenfrĂŒchte) kann helfen. Meiden Sie stark zuckerhaltige GetrĂ€nke und Fertiggerichte mit viel Salz. Bewegung tut gut â beginnen Sie langsam und steigern Sie das Tempo nach und nach.
Palpitationen können Angst machen und das Vertrauen in den eigenen Körper stören. Viele Menschen entwickeln eine sogenannte Herzangst â sie haben stĂ€ndig Sorge, dass etwas Schlimmes passiert. Das ist verstĂ€ndlich. Suchen Sie sich Ă€rztliche Hilfe, wenn die Angst ĂŒberhandnimmt. Psychotherapie und Entspannungsverfahren können sehr wirksam sein.