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Kurzatmigkeit im Liegen (medizinisch: Orthopnoe) bedeutet, dass Sie Schwierigkeiten beim Atmen haben, wenn Sie flach liegen. Viele Betroffene schlafen lieber mit erhöhtem Oberkörper oder sitzen aufrecht, um besser Luft zu bekommen. Dieses Symptom kann auf eine Herzerkrankung oder andere gesundheitliche Probleme hinweisen, ist aber nicht immer gefährlich – es sollte jedoch ärztlich abgeklärt werden.
Wichtige Fakten
Ja, Kurzatmigkeit im Liegen ist ein relativ häufiges Symptom, besonders bei älteren Menschen oder Personen mit Vorerkrankungen des Herzens oder der Lunge.
Betroffen sind vor allem Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen (z.B. Herzschwäche), Lungenerkrankungen (wie COPD oder Asthma), starkem Übergewicht (Adipositas) sowie Personen mit Schlafapnoe.
Die Ärztin oder der Arzt wird Sie zunächst ausführlich befragen (Anamnese) und eine körperliche Untersuchung durchführen. Dabei wird vor allem Herz und Lunge abgehört und nach Wassereinlagerungen (Ödemen) gesucht.
Die Behandlung richtet sich nach der Ursache. Ziel ist es, die Atemnot zu lindern und die Grunderkrankung zu behandeln.
Die Behandlung umfasst je nach Ursache Medikamente zur Unterstützung der Herzfunktion (wie Entwässerungstabletten oder herzkraftstärkende Mittel), atemwegserweiternde Medikamente bei Asthma oder COPD, Sauerstofftherapie oder Atemgeräte bei Schlafapnoe. Die genaue Therapie wird von Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt festgelegt.
Viele Menschen mit Kurzatmigkeit im Liegen können ihren Alltag gut bewältigen, wenn sie die Ursache kennen und behandeln lassen. Es ist wichtig, auf seinen Körper zu hören und bei Bedarf Pausen einzulegen.
Eine ausgewogene Ernährung mit wenig Salz (bei Herzschwäche) und ausreichend Flüssigkeit (außer bei bestimmten Herzerkrankungen) ist wichtig. Leichte Bewegung wie Spaziergänge oder Atemübungen können das Wohlbefinden steigern – besprechen Sie das mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.
Nicht immer, aber ein gesunder Lebensstil kann das Risiko senken. Dazu gehören: Nichtrauchen, gesunde Ernährung, regelmäßige Bewegung, Gewichtskontrolle und Behandlung von Grunderkrankungen wie Bluthochdruck.
Die Grippeimpfung und die Pneumokokken-Impfung werden für Menschen mit Herz- oder Lungenerkrankungen empfohlen – fragen Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt.
Es gibt kein allgemeines Screening für dieses Symptom. Bei Risikofaktoren werden jedoch regelmäßige Kontrollen durch die Hausarztpraxis empfohlen.
Mit der richtigen Behandlung und guten Selbstfürsorge lässt sich die Kurzatmigkeit im Liegen in den meisten Fällen gut kontrollieren. Bei frühzeitiger Abklärung und Therapie ist die Prognose oft günstig. Auch wenn die Ursache nicht heilbar ist, können die Symptome meist gelindert werden, sodass die Lebensqualität erhalten bleibt.
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Überprüfen Sie die Informationen immer mit Ihrem Arzt
Gesundheitsrichtlinien variieren je nach Land und Region. Die Informationen in diesem Artikel basieren auf internationalen klinischen Leitlinien, spiegeln jedoch möglicherweise nicht die spezifischen Richtlinien, Medikamente oder Praktiken in Ihrem Land wider. Besprechen Sie Ihre Gesundheitsfragen immer mit Ihrem Arzt oder Gesundheitsdienstleister und beziehen Sie sich auf Ihre lokalen nationalen Gesundheitsrichtlinien, sofern verfügbar.
Wichtiger Hinweis Diese Informationen dienen nur zu Bildungszwecken. Sie ersetzen keine professionelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Konsultieren Sie bei Fragen immer einen qualifizierten Arzt. Bei einem medizinischen Notfall wählen Sie sofort den örtlichen Notruf.
Dieser Artikel dient der Aufklärung und orientiert sich an anerkannten Gesundheitsinformations- und klinischen Leitlinienquellen, sofern verfügbar. Spezifische Quellenlinks können je nach Thema variieren.
Zuletzt aktualisiert: 9. Juli 2026
Hinweis zur Aufklärung: Diese Informationen dienen nur der Aufklärung und sind keine Diagnose.
Nutzen Sie sie zur Ergänzung — nicht als Ersatz — für den Rat einer approbierten Fachkraft.
Bei schweren, sich verschlechternden oder dringenden Symptomen rufen Sie die lokale Notrufnummer an oder suchen Sie Notfallversorgung auf.
Die Untersuchungen sind meist schmerzfrei und dauern je nach Art 10 bis 60 Minuten. Nach der Diagnose kann die Ärztin oder der Arzt mit Ihnen die Behandlungsmöglichkeiten besprechen.
In seltenen Fällen, z.B. bei schweren Herzklappenfehlern oder angeborenen Herzfehlern, kann eine Operation notwendig sein. Auch bei schwerer Schlafapnoe kann ein chirurgischer Eingriff infrage kommen.
Die ständige Atemnot kann Angst machen und den Schlaf stören, was zu Erschöpfung und Niedergeschlagenheit führen kann. Es ist normal, sich Sorgen zu machen. Ein offenes Gespräch mit der Ärztin oder dem Arzt und gegebenenfalls eine psychologische Unterstützung können helfen.