Entdecken Sie das Ruqelo-Ökosystem
KI-gestützte klinische Produktivitätstools für medizinisches Fachpersonal.
Ruqelo ClinicalPatientenfreundliche Gesundheitsbildung und Orientierung.
Premium-Training für gesprochenes Arabisch mit Rollenspielen, Audio und Companion.
Ruqelo ArabicBasierend auf internationalen klinischen Leitlinien
Schulterschmerzen sind Schmerzen im Bereich des Schultergelenks oder der umliegenden Muskeln und Sehnen. Bei älteren Menschen treten sie häufig auf, meist durch Abnutzung oder Verletzungen der Weichteile wie Sehnen oder Schleimbeutel.
Wichtige Fakten
Ja, Schulterschmerzen sind bei älteren Menschen sehr häufig. Etwa jeder Dritte über 60 Jahre leidet irgendwann darunter.
Betroffen sind vor allem Menschen über 60 Jahre, insbesondere Frauen und Personen mit wiederholten Belastungen der Schulter (z. B. Überkopfarbeiten).
Der Arzt stellt die Diagnose zunächst durch ein Gespräch (Anamnese) und eine körperliche Untersuchung. Dabei prüft er Beweglichkeit, Kraft und Druckschmerz. Oft sind weitere Untersuchungen nötig, um die genaue Ursache zu finden.
Die Diagnose dauert in der Regel ein bis zwei Arztbesuche. Der Arzt wird Ihnen die Befunde erklären und gemeinsam mit Ihnen die nächsten Schritte besprechen. Bei unklaren Fällen kann eine Überweisung zum Orthopäden oder Rheumatologen erfolgen.
Die Behandlung richtet sich nach der Ursache. Meist stehen nicht-operative Maßnahmen im Vordergrund. Ziel ist es, Schmerzen zu lindern, die Beweglichkeit zu verbessern und die Funktion der Schulter wiederherzustellen.
Ihr Arzt kann entzündungshemmende Schmerzmittel (wie Ibuprofen oder Diclofenac) als Tablette oder Salbe empfehlen. Diese sollten nur kurzfristig und in Absprache mit dem Arzt eingenommen werden. Häufig wird Physiotherapie verordnet, um die Muskulatur zu kräftigen und die Beweglichkeit zu trainieren. In manchen Fällen hilft auch eine Kortisonspritze in das Schultergelenk oder den Schleimbeutel. Diese Behandlung sollte immer von einem erfahrenen Arzt durchgeführt werden.
Leben mit Schulterschmerzen erfordert oft Geduld. Vermeiden Sie schmerzhafte Bewegungen, aber bleiben Sie aktiv. Planen Sie Ihren Alltag so, dass Sie die Schulter nicht überlasten – z. B. schwere Einkäufe mit dem Rucksack tragen oder den Arm beim Anziehen schonen.
Eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst, Gemüse und Omega-3-Fettsäuren (z. B. aus Fisch) kann entzündungshemmend wirken. Regelmäßige, angepasste Bewegung – am besten nach Rücksprache mit einem Physiotherapeuten – erhält die Beweglichkeit. Vermeiden Sie Sportarten, die die Schulter stark belasten, wie Überkopf-Würfe.
Chronische Schmerzen können belastend sein und zu Niedergeschlagenheit oder Schlafstörungen führen. Es ist wichtig, darüber zu sprechen – mit Familie, Freunden oder einem Arzt. Bei anhaltender gedrückter Stimmung suchen Sie professionelle Hilfe, z. B. bei Ihrem Hausarzt oder einer psychologischen Beratungsstelle.
Nicht alle Schulterschmerzen lassen sich vermeiden, aber Sie können das Risiko senken: Vermeiden Sie einseitige Belastungen, machen Sie regelmäßig Pausen bei Wiederholungsarbeiten und achten Sie auf eine gute Haltung. Kräftigung der Rücken- und Schultermuskulatur hilft, die Gelenke zu schützen.
Die meisten Schulterschmerzen bei älteren Menschen bessern sich mit der richtigen Behandlung. Auch wenn Arthrose nicht heilbar ist, können Sie mit Physiotherapie und Schmerzmanagement meist ein gutes Maß an Beweglichkeit und Lebensqualität erhalten. Bei frühzeitiger Behandlung sind die Aussichten sehr gut.
Externe Links öffnen Websites Dritter. Ruqelo ist nicht für externe Inhalte verantwortlich. Die Nennung einer Organisation bedeutet keine Empfehlung.
Überprüfen Sie die Informationen immer mit Ihrem Arzt
Gesundheitsrichtlinien variieren je nach Land und Region. Die Informationen in diesem Artikel basieren auf internationalen klinischen Leitlinien, spiegeln jedoch möglicherweise nicht die spezifischen Richtlinien, Medikamente oder Praktiken in Ihrem Land wider. Besprechen Sie Ihre Gesundheitsfragen immer mit Ihrem Arzt oder Gesundheitsdienstleister und beziehen Sie sich auf Ihre lokalen nationalen Gesundheitsrichtlinien, sofern verfügbar.
Wichtiger Hinweis Diese Informationen dienen nur zu Bildungszwecken. Sie ersetzen keine professionelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Konsultieren Sie bei Fragen immer einen qualifizierten Arzt. Bei einem medizinischen Notfall wählen Sie sofort den örtlichen Notruf.
Dieser Artikel dient der Aufklärung und orientiert sich an anerkannten Gesundheitsinformations- und klinischen Leitlinienquellen, sofern verfügbar. Spezifische Quellenlinks können je nach Thema variieren.
Zuletzt aktualisiert: 16. Juli 2026
Hinweis zur Aufklärung: Diese Informationen dienen nur der Aufklärung und sind keine Diagnose.
Nutzen Sie sie zur Ergänzung — nicht als Ersatz — für den Rat einer approbierten Fachkraft.
Bei schweren, sich verschlechternden oder dringenden Symptomen rufen Sie die lokale Notrufnummer an oder suchen Sie Notfallversorgung auf.
Eine Operation kommt nur in Betracht, wenn konservative Maßnahmen über mehrere Monate nicht anschlagen oder bei schweren Sehnenrissen. Dazu gehören Verfahren wie die arthroskopische Entfernung von Kalkablagerungen oder eine Sehnenrekonstruktion. Die Entscheidung trifft der Orthopäde gemeinsam mit Ihnen.