Übelkeit nach einer Impfung – was Sie wissen sollten
Basierend auf internationalen klinischen Leitlinien
Übersicht
Übelkeit ist eine mögliche Nebenwirkung, die kurz nach einer Impfung auftreten kann. Sie ist in der Regel harmlos und klingt von selbst wieder ab.
Wichtige Fakten
- Übelkeit nach der Impfung ist meist harmlos.
- Die Beschwerden beginnen oft innerhalb von 24 Stunden.
- Viel trinken und Ruhe helfen meist gut.
Es ist nicht ungewöhnlich. Viele Menschen spüren nach einer Impfung eine vorübergehende Übelkeit. Sie gehört zu den häufigen Impfreaktionen.
Sie kann bei Menschen jeden Alters auftreten, etwas häufiger bei jungen Erwachsenen und Frauen. Auch bei Kindern ist Übelkeit nach der Impfung möglich.
Symptome
- Atemnot
- Schwellung im Gesicht oder Hals
- Hautausschlag mit starkem Juckreiz
- Bewusstlosigkeit oder Ohnmacht
- ⚠Hohes Fieber über 39,5 °C
- ⚠Anhaltendes Erbrechen über mehrere Stunden
- ⚠Zeichen einer schweren allergischen Reaktion wie starkes Unwohlsein und Herzrasen
Häufige Symptome
- Übelkeit ohne Erbrechen
- Leeres Gefühl oder Druck im Magen
- Möglicherweise auch Erbrechen
Symptome bei Kindern
- Übelkeit
- Erbrechen
- Appetitlosigkeit
- Müdigkeit
Symptome bei älteren Erwachsenen
- Übelkeit
- Schwindelgefühl
- Vermindertes Durstgefühl – auf genug Trinken achten
Ursachen
Hauptursachen
- Die natürliche Immunantwort des Körpers auf den Impfstoff.
- Eine Reaktion des Magen-Darm-Trakts auf Stoffe im Impfstoff.
- Aufregung oder Angst vor der Impfung.
Risikofaktoren
- Empfindlicher Magen
- Impfung auf nüchternen Magen
- Stress oder Angst vor Spritzen
Wann zum Arzt
Dringend zum Arzt, wenn:
- Wenn Sie nach der Impfung nicht aufhören können zu erbrechen.
- Wenn Ihnen schwindelig wird oder Sie ohnmächtig werden.
- Wenn Sie zusätzlich Atemnot bekommen.
Einen Routinetermin vereinbaren, wenn:
- Wenn die Übelkeit länger als zwei Tage anhält.
- Wenn Sie sich Sorgen machen oder unsicher sind.
Diagnose
Die Ärztin oder der Arzt fragt Sie nach Ihren Beschwerden und wann sie begonnen haben. Danach folgt eine kurze körperliche Untersuchung.
Mögliche Untersuchungen
- Befragung zur Krankengeschichte
- Körperliche Untersuchung
- Bei Bedarf Blutdruck- und Pulsmessung
Was Sie bei Ihrem Termin erwartet
Die Untersuchung ist unkompliziert und schmerzfrei. Sie müssen keine besonderen Vorbereitungen treffen.
Behandlung
In der Regel reichen einfache Maßnahmen aus, um die Übelkeit zu lindern. Medikamente gegen Übelkeit sind in dieser Situation meist nicht nötig.
Selbsthilfe zu Hause
- Viel Wasser oder ungesüßten Tee in kleinen Schlucken trinken.
- Leichte, fettarme Kost wie Zwieback oder Salzstangen essen.
- Sich ausruhen und körperliche Anstrengung vermeiden.
- An die frische Luft gehen, wenn möglich.
Medizinische Behandlungen
Bei starken Beschwerden kann die Ärztin oder der Arzt ein Medikament gegen Übelkeit verschreiben. Wichtig: Nehmen Sie keine Medikamente ohne ärztlichen Rat ein, besonders nach einer Impfung.
Leben mit der Erkrankung
Übelkeit nach der Impfung ist vorübergehend. Planen Sie den Tag nach der Impfung ruhig und gönnen Sie sich Erholung.
Tipps für den Alltag
- Lockere Kleidung tragen.
- Ruhige Aktivitäten wie Lesen oder Musik hören.
- Ausruhen oder schlafen.
Ernährung und Bewegung
Leichte Kost und ausreichend Flüssigkeit sind ideal. Schwere Mahlzeiten und intensiver Sport sollten Sie am Tag nach der Impfung meiden.
Psychische Gesundheit und Wohlbefinden
Wenn die Übelkeit unangenehm ist, kann das belasten. Sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt, wenn Sie sich Sorgen machen.
Vorbeugung
Es lässt sich nicht immer vermeiden, aber Sie können das Risiko verringern, indem Sie ausgeruht und entspannt zur Impfung gehen und vorher etwas Leichtes essen.
Komplikationen
Unbehandelt
- Wenn die Übelkeit mit einer allergischen Reaktion zusammenhängt, kann diese sich verschlimmern.
- Starkes Erbrechen kann zu Flüssigkeitsmangel führen.
Langzeitprognose
Die allermeisten Menschen erholen sich innerhalb von ein bis zwei Tagen vollständig. Schwere Folgen sind äußerst selten.
Unterstützung finden
Lokale Organisationen
- Ärztlicher Bereitschaftsdienst · Deutschland
Hilfetelefone
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Überprüfen Sie die Informationen immer mit Ihrem Arzt
Gesundheitsrichtlinien variieren je nach Land und Region. Die Informationen in diesem Artikel basieren auf internationalen klinischen Leitlinien, spiegeln jedoch möglicherweise nicht die spezifischen Richtlinien, Medikamente oder Praktiken in Ihrem Land wider. Besprechen Sie Ihre Gesundheitsfragen immer mit Ihrem Arzt oder Gesundheitsdienstleister und beziehen Sie sich auf Ihre lokalen nationalen Gesundheitsrichtlinien, sofern verfügbar.
Wichtiger Hinweis Diese Informationen dienen nur zu Bildungszwecken. Sie ersetzen keine professionelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Konsultieren Sie bei Fragen immer einen qualifizierten Arzt. Bei einem medizinischen Notfall wählen Sie sofort den örtlichen Notruf.
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Quellen und Leitlinien
Dieser Artikel dient der Aufklärung und orientiert sich an anerkannten Gesundheitsinformations- und klinischen Leitlinienquellen, sofern verfügbar. Spezifische Quellenlinks können je nach Thema variieren.
Zuletzt aktualisiert: 31. Juli 2026
Hinweis zur Aufklärung: Diese Informationen dienen nur der Aufklärung und sind keine Diagnose.
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Bei schweren, sich verschlechternden oder dringenden Symptomen rufen Sie die lokale Notrufnummer an oder suchen Sie Notfallversorgung auf.