Wheeze in older adults
Basierend auf internationalen klinischen Leitlinien
Entdecken Sie das Ruqelo-Ökosystem
KI-gestützte klinische Produktivitätstools für medizinisches Fachpersonal.
Ruqelo ClinicalPatientenfreundliche Gesundheitsbildung und Orientierung.
Premium-Training für gesprochenes Arabisch mit Rollenspielen, Audio und Companion.
Ruqelo ArabicBasierend auf internationalen klinischen Leitlinien
Ein Keuchen (auch „Giemen“ genannt) ist ein pfeifendes oder rasselndes Geräusch, das beim Ausatmen oder manchmal auch beim Einatmen zu hören ist. Es entsteht, wenn die Atemwege verengt sind – zum Beispiel durch eine Entzündung, Schleim oder einen Krampf der Muskulatur in den Bronchien. Bei älteren Menschen kann Keuchen auf verschiedene Erkrankungen hinweisen, die behandelt werden können.
Wichtige Fakten
Ja, Keuchen tritt bei älteren Erwachsenen häufig auf. Etwa jeder zehnte Mensch über 65 Jahre hat zeitweise Atemgeräusche. Besonders verbreitet ist es bei Menschen mit Lungenerkrankungen oder Herzschwäche.
Keuchen betrifft vor allem ältere Erwachsene ab etwa 60 Jahren, insbesondere solche mit chronischen Lungenerkrankungen wie COPD, Asthma, oder mit Herzinsuffizienz. Auch Raucher oder ehemalige Raucher sind häufiger betroffen.
Der Arzt oder die Ärztin wird zuerst genau nach Ihren Beschwerden und Ihrer Krankengeschichte fragen. Dann wird die Lunge abgehört und die Sauerstoffsättigung gemessen. Oft sind weitere Untersuchungen nötig, um die genaue Ursache zu finden.
Die Behandlung richtet sich nach der zugrunde liegenden Ursache. Ziel ist es, die Atemwege zu erweitern, Entzündungen zu hemmen und die Atmung zu erleichtern. Medikamente werden meist als Spray oder Tabletten verabreicht. Auch Atemübungen und Schulungen helfen vielen Betroffenen.
Für viele ältere Menschen mit chronischem Keuchen ist es hilfreich, den Alltag an die Atmung anzupassen. Planen Sie Pausen ein, vermeiden Sie Anstrengung kurz nach dem Aufstehen und nutzen Sie Hilfsmittel wie eine Atemmaske bei Kälte. Eine gute Tagesstruktur und ausreichend Schlaf unterstützen die Lunge.
Nicht jedes Keuchen ist vermeidbar. Aber Sie können Ihr Risiko senken, indem Sie nicht rauchen, Schadstoffe meiden und bei ersten Anzeichen einer Atemwegserkrankung einen Arzt aufsuchen. Regelmäßige Bewegung und eine gesunde Ernährung stärken die Lunge.
Eine jährliche Grippeimpfung und die Impfung gegen Pneumokokken (Lungenentzündung) werden für ältere Menschen empfohlen. Auch die COVID-19-Impfung ist wichtig. Fragen Sie Ihren Arzt, was für Sie persönlich sinnvoll ist.
Es gibt keine Vorsorgeuntersuchung speziell für Keuchen. Aber eine regelmäßige Vorsorge bei Hausarzt oder Lungenarzt, insbesondere bei bekannten Risiken wie Rauchen, kann helfen, Probleme früh zu erkennen.
Mit der richtigen Diagnose und Behandlung lassen sich die Beschwerden bei den meisten älteren Menschen gut lindern oder stabilisieren. Viele Betroffene führen ein aktives Leben, wenn sie auf ihre Atmung achten und sich regelmäßig betreuen lassen. Keuchen ist kein Grund zur Verzweiflung – moderne Medizin und Eigeninitiative können viel bewirken.
Externe Links öffnen Websites Dritter. Ruqelo ist nicht für externe Inhalte verantwortlich. Die Nennung einer Organisation bedeutet keine Empfehlung.
Überprüfen Sie die Informationen immer mit Ihrem Arzt
Gesundheitsrichtlinien variieren je nach Land und Region. Die Informationen in diesem Artikel basieren auf internationalen klinischen Leitlinien, spiegeln jedoch möglicherweise nicht die spezifischen Richtlinien, Medikamente oder Praktiken in Ihrem Land wider. Besprechen Sie Ihre Gesundheitsfragen immer mit Ihrem Arzt oder Gesundheitsdienstleister und beziehen Sie sich auf Ihre lokalen nationalen Gesundheitsrichtlinien, sofern verfügbar.
Wichtiger Hinweis Diese Informationen dienen nur zu Bildungszwecken. Sie ersetzen keine professionelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Konsultieren Sie bei Fragen immer einen qualifizierten Arzt. Bei einem medizinischen Notfall wählen Sie sofort den örtlichen Notruf.
Dieser Artikel dient der Aufklärung und orientiert sich an anerkannten Gesundheitsinformations- und klinischen Leitlinienquellen, sofern verfügbar. Spezifische Quellenlinks können je nach Thema variieren.
Zuletzt aktualisiert: 9. Juli 2026
Hinweis zur Aufklärung: Diese Informationen dienen nur der Aufklärung und sind keine Diagnose.
Nutzen Sie sie zur Ergänzung — nicht als Ersatz — für den Rat einer approbierten Fachkraft.
Bei schweren, sich verschlechternden oder dringenden Symptomen rufen Sie die lokale Notrufnummer an oder suchen Sie Notfallversorgung auf.
Die Untersuchungen sind in der Regel schmerzfrei und dauern unterschiedlich lange. Sie werden während des Lungenfunktionstests aufgefordert, in ein Gerät zu pusten. Das ist anstrengend, aber gut auszuhalten. Nach der Diagnose kann eine Behandlung begonnen werden.
Die medikamentöse Behandlung umfasst entzündungshemmende Sprays (Kortison-artige Wirkstoffe) und bronchienerweiternde Sprays. Bei bakteriellen Infektionen können Antibiotika nötig sein. Bei Herzschwäche werden Medikamente eingesetzt, die das Herz entlasten (wie entwässernde Mittel oder herzkraftstärkende Präparate). In schweren Fällen kann eine Sauerstofftherapie zu Hause helfen. Bitte besprechen Sie alle Behandlungen mit Ihrem Arzt – nehmen Sie niemals Medikamente auf eigene Faust.
Eine Operation ist bei Keuchen selten nötig. Nur bei sehr speziellen Ursachen (z. B. Tumore oder starke Verengung der Atemwege) kommen chirurgische Verfahren infrage. Ihr Arzt wird Sie ausführlich beraten.
Eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukten stärkt das Immunsystem. Vermeiden Sie zu große Mahlzeiten – sie drücken auf das Zwerchfell. Bewegung in Maßen, wie langsames Treppensteigen oder Schwimmen, kann die Atemmuskulatur kräftigen. Sprechen Sie vorher mit Ihrem Arzt.
Chronisches Keuchen und Atemnot können belastend sein und Angst auslösen. Viele Betroffene fühlen sich unsicher oder ziehen sich zurück. Es ist wichtig, mit jemandem darüber zu sprechen – mit der Familie, dem Arzt oder einer psychologischen Beratungsstelle. Auch Selbsthilfegruppen geben Halt.