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Mundtrockenheit (auch Xerostomie genannt) bedeutet, dass der Mund nicht genĂŒgend Speichel produziert. Speichel ist wichtig, um die ZĂ€hne zu schĂŒtzen, beim Schlucken zu helfen und Bakterien im Mund zu bekĂ€mpfen.
Wichtige Fakten
Ja, Mundtrockenheit ist sehr verbreitet. Etwa jeder fĂŒnfte Erwachsene leidet gelegentlich darunter, vor allem Ă€ltere Menschen.
Sie kann jeden treffen, tritt aber hÀufiger bei Àlteren Erwachsenen, Menschen mit bestimmten Erkrankungen (wie Diabetes oder Sjögren-Syndrom) und bei Personen auf, die viele Medikamente einnehmen.
Der Arzt oder die Ărztin fĂŒhrt zunĂ€chst ein GesprĂ€ch ĂŒber Ihre Symptome und mögliche Ursachen. Danach wird der Mund untersucht, um die Speichelproduktion zu beurteilen.
Die Untersuchung ist in der Regel schmerzfrei und dauert etwa 15 bis 30 Minuten. Der Arzt wird Ihnen mitteilen, ob weitere AbklÀrungen nötig sind.
Die Behandlung richtet sich nach der Ursache. Oft helfen schon einfache MaĂnahmen wie hĂ€ufigeres Trinken oder der Verzicht auf MundspĂŒlungen mit Alkohol.
Mit ein paar Gewohnheiten können Sie das Leben mit Mundtrockenheit erleichtern. Trinken Sie immer eine Wasserflasche griffbereit. Kauen Sie zuckerfreien Kaugummi nach dem Essen. Verwenden Sie spezielle Mundpflegeprodukte fĂŒr trockenen Mund.
Nicht immer, aber Sie können das Risiko senken: Trinken Sie genug, verzichten Sie auf Rauchen und Alkohol, und putzen Sie Ihre ZĂ€hne regelmĂ€Ăig. Wenn Sie Medikamente einnehmen, fragen Sie Ihren Arzt, ob eine alternative Behandlung möglich ist.
Mit der richtigen Behandlung können die Beschwerden meist gut gelindert werden. Viele Menschen lernen, gut mit der Mundtrockenheit umzugehen. Wichtig ist, die Ursache zu klĂ€ren â dann ist die Prognose oft gĂŒnstig. Bei einer Grunderkrankung kann die Behandlung dieser Erkrankung auch die Mundtrockenheit verbessern.
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ĂberprĂŒfen Sie die Informationen immer mit Ihrem Arzt
Gesundheitsrichtlinien variieren je nach Land und Region. Die Informationen in diesem Artikel basieren auf internationalen klinischen Leitlinien, spiegeln jedoch möglicherweise nicht die spezifischen Richtlinien, Medikamente oder Praktiken in Ihrem Land wider. Besprechen Sie Ihre Gesundheitsfragen immer mit Ihrem Arzt oder Gesundheitsdienstleister und beziehen Sie sich auf Ihre lokalen nationalen Gesundheitsrichtlinien, sofern verfĂŒgbar.
Wichtiger Hinweis Diese Informationen dienen nur zu Bildungszwecken. Sie ersetzen keine professionelle Àrztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Konsultieren Sie bei Fragen immer einen qualifizierten Arzt. Bei einem medizinischen Notfall wÀhlen Sie sofort den örtlichen Notruf.
Dieser Artikel dient der AufklĂ€rung und orientiert sich an anerkannten Gesundheitsinformations- und klinischen Leitlinienquellen, sofern verfĂŒgbar. Spezifische Quellenlinks können je nach Thema variieren.
Zuletzt aktualisiert: 9. Juli 2026
Hinweis zur AufklÀrung: Diese Informationen dienen nur der AufklÀrung und sind keine Diagnose.
Nutzen Sie sie zur ErgĂ€nzung â nicht als Ersatz â fĂŒr den Rat einer approbierten Fachkraft.
Bei schweren, sich verschlechternden oder dringenden Symptomen rufen Sie die lokale Notrufnummer an oder suchen Sie Notfallversorgung auf.
Ihr Arzt kann Ihnen spezielle Mundsprays, Gele oder Lutschtabletten empfehlen, die die Speichelbildung fördern. In manchen FĂ€llen können Medikamente verschrieben werden, die die Speichelproduktion anregen. Bei einer zugrunde liegenden Erkrankung wird diese behandelt. Fragen Sie Ihren Arzt nach den fĂŒr Sie geeigneten Optionen. In der deutschen AWMF-Leitlinie zur Mundtrockenheit werden verschiedene BehandlungsansĂ€tze beschrieben.
Eine Operation ist nur in sehr seltenen FĂ€llen nötig, zum Beispiel wenn ein Speichelstein oder ein Tumor die SpeicheldrĂŒsen verstopft.
Eine ausgewogene ErnĂ€hrung mit viel FlĂŒssigkeit ist wichtig. Vermeiden Sie zu trockene oder salzige Speisen. Bewegung â etwa SpaziergĂ€nge â fördert die Durchblutung und kann das allgemeine Wohlbefinden steigern.
Anhaltende Mundtrockenheit kann belastend sein und zu Schlafstörungen oder sozialem RĂŒckzug fĂŒhren. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt darĂŒber â es gibt Hilfsmöglichkeiten.