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Ruqelo ArabicPatienteninformation – kein ärztlicher Rat. Besprechen Sie dies mit Ihrem Arzt.
Basierend auf internationalen klinischen Leitlinien
Kurzatmigkeit (auch Atemnot oder Dyspnoe genannt) bedeutet, dass Sie das Gefühl haben, nicht genug Luft zu bekommen. Es kann plötzlich oder allmählich auftreten und von leicht bis schwer reichen.
Wichtige Fakten
Ja, Kurzatmigkeit ist ein häufiges Symptom. Viele Menschen erleben sie irgendwann, etwa bei Anstrengung, Atemwegsinfektionen oder Stress. Chronische Kurzatmigkeit betrifft vor allem Menschen mit Herz- oder Lungenerkrankungen.
Kurzatmigkeit kann Menschen jeden Alters betreffen. Besonders häufig tritt sie bei älteren Erwachsenen, Rauchern, Menschen mit Asthma oder COPD, Herzinsuffizienz, Übergewicht oder Angststörungen auf.
Der Arzt oder die Ärztin wird zunächst genau nach Ihren Symptomen, Ihrer Krankengeschichte und Ihren Lebensgewohnheiten fragen. Danach folgt eine körperliche Untersuchung, bei der Lunge und Herz abgehört werden.
Die Behandlung richtet sich nach der Ursache der Kurzatmigkeit. Ziel ist es, die Grunderkrankung zu behandeln und die Atmung zu verbessern. In vielen Fällen kann eine Kombination aus Medikamenten, Atemübungen und Lebensstiländerungen helfen.
Die medikamentöse Therapie richtet sich nach der Ursache. Bei Asthma oder COPD werden beispielsweise atemwegserweiternde Mittel (Bronchodilatatoren) oder entzündungshemmende Arzneimittel eingesetzt. Bei Herzinsuffizienz können entwässernde Mittel (Diuretika) und herzstärkende Medikamente zum Einsatz kommen. Bei bakteriellen Infektionen der Lunge werden Antibiotika verordnet. Bei Angststörungen können Psychotherapie und gegebenenfalls angstlösende Medikamente helfen. Ihr Arzt oder Ihre Ärztin wird mit Ihnen die passende Behandlung besprechen und verschreiben – bitte nehmen Sie keine Medikamente ohne ärztliche Anweisung ein.
Wenn Kurzatmigkeit chronisch ist, ist es wichtig, den Alltag anzupassen: Planen Sie Pausen ein, vermeiden Sie große Anstrengungen und achten Sie auf eine aufrechte Haltung, die das Atmen erleichtert.
Eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukten unterstützt die allgemeine Gesundheit. Bei Übergewicht hilft eine kalorienbewusste Ernährung. Bewegung wie Spazierengehen, Schwimmen oder Radfahren (in Absprache mit dem Arzt) kann die Lungenfunktion verbessern und die Muskulatur stärken.
Nicht jede Form von Kurzatmigkeit ist vermeidbar, aber Sie können Ihr Risiko senken: Vermeiden Sie Rauchen und Übergewicht, bewegen Sie sich regelmäßig und lassen Sie Infektionen der Atemwege rechtzeitig behandeln.
Eine Impfung gegen Grippe (Influenza) und gegen Pneumokokken (Lungenentzündung) wird für Risikogruppen empfohlen. Auch die COVID-19-Impfung kann schwere Verläufe verhindern. Sprechen Sie mit Ihrem Hausarzt über die für Sie passenden Impfungen.
Ein regelmäßiger Gesundheits-Check-up beim Hausarzt (inklusive Lungen- und Herzuntersuchung) kann frühe Anzeichen von Erkrankungen erkennen, die Kurzatmigkeit verursachen können.
Die Aussichten hängen von der Ursache ab. Viele Formen der Kurzatmigkeit lassen sich gut behandeln oder zumindest deutlich verbessern. Mit der richtigen medizinischen Betreuung, einem gesunden Lebensstil und regelmäßiger Kontrolle können die meisten Betroffenen ein aktives und erfülltes Leben führen. Auch chronische Erkrankungen lassen sich heute oft gut managen – lassen Sie sich von Ihrem Arzt beraten und bleiben Sie zuversichtlich.
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Überprüfen Sie die Informationen immer mit Ihrem Arzt
Gesundheitsrichtlinien variieren je nach Land und Region. Die Informationen in diesem Artikel basieren auf internationalen klinischen Leitlinien, spiegeln jedoch möglicherweise nicht die spezifischen Richtlinien, Medikamente oder Praktiken in Ihrem Land wider. Besprechen Sie Ihre Gesundheitsfragen immer mit Ihrem Arzt oder Gesundheitsdienstleister und beziehen Sie sich auf Ihre lokalen nationalen Gesundheitsrichtlinien, sofern verfügbar.
Wichtiger Hinweis Diese Informationen dienen nur zu Bildungszwecken. Sie ersetzen keine professionelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Konsultieren Sie bei Fragen immer einen qualifizierten Arzt. Bei einem medizinischen Notfall wählen Sie sofort den örtlichen Notruf.
Dieser Artikel dient der Aufklärung und orientiert sich an anerkannten Gesundheitsinformations- und klinischen Leitlinienquellen, sofern verfügbar. Spezifische Quellenlinks können je nach Thema variieren.
Zuletzt aktualisiert: 9. Juli 2026
Hinweis zur Aufklärung: Diese Informationen dienen nur der Aufklärung und sind keine Diagnose.
Nutzen Sie sie zur Ergänzung — nicht als Ersatz — für den Rat einer approbierten Fachkraft.
Bei schweren, sich verschlechternden oder dringenden Symptomen rufen Sie die lokale Notrufnummer an oder suchen Sie Notfallversorgung auf.
Die Untersuchungen sind meist schmerzfrei und dauern je nach Umfang 30 bis 60 Minuten. Manche Tests, wie eine Lungenfunktionsprüfung, erfordern, dass Sie tief ein- und ausatmen. Die Ergebnisse bespricht Ihr Arzt oder Ihre Ärztin mit Ihnen und leitet gegebenenfalls weitere Schritte ein.
Eine Operation ist nur selten nötig, etwa bei schweren Lungenveränderungen (z. B. Lungenemphysem) oder bei verengten Herzklappen. Ihr Facharzt oder Ihre Fachärztin wird dies im Einzelfall mit Ihnen besprechen.
Chronische Kurzatmigkeit kann Ängste auslösen, etwa die Angst vor Erstickung oder vor plötzlicher Verschlechterung. Das ist verständlich. Psychologische Unterstützung oder Gespräche mit einer Selbsthilfegruppe können helfen. Bei starker Belastung sprechen Sie Ihren Hausarzt an – auch psychotherapeutische Hilfe ist möglich.