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Actigraphie ist eine Methode, um Ihre Schlaf- und Wachphasen über mehrere Tage hinweg aufzuzeichnen. Sie tragen dabei ein kleines, uhrähnliches Gerät am Handgelenk, das Bewegungen misst. So kann Ihr Arzt oder Ihre Ärztin erkennen, wie lange Sie schlafen, wie oft Sie aufwachen und ob Ihr Schlafrhythmus gestört ist.
Wichtige Fakten
Actigraphie wird in Schlaflaboren und bei Fachärzten für Schlafmedizin eingesetzt. Sie ist weniger bekannt als eine Übernacht-Schlafuntersuchung (Polysomnographie), aber eine nützliche und einfache Methode.
Sie wird vor allem bei Menschen eingesetzt, die unter Schlaflosigkeit, Tagesschläfrigkeit oder unregelmäßigen Schlafzeiten leiden – zum Beispiel bei Schichtarbeit oder bei Verdacht auf Schlafstörungen.
Ihr Arzt oder Ihre Ärztin wird zunächst ein ausführliches Gespräch mit Ihnen führen (Anamnese). Danach kann eine Actigraphie angeordnet werden. Sie bekommen ein kleines Gerät, das Sie für 1–2 Wochen am Handgelenk tragen. Die aufgezeichneten Bewegungen werden später mit einem Computer ausgewertet.
Die Actigraphie ist unkompliziert und schmerzfrei. Sie führen Ihren normalen Alltag weiter, während Sie das Gerät tragen. Notieren Sie gleichzeitig in einem Tagebuch, wann Sie ins Bett gehen und aufstehen. Nach etwa 1–2 Wochen bringen Sie das Gerät zurück, und die Daten werden ausgewertet.
Die Behandlung richtet sich nach der Ursache der Schlafstörung, die durch die Actigraphie erkannt wurde. Oft helfen schon veränderte Schlafgewohnheiten.
Bei bestimmten Schlafstörungen können Verhaltenstherapien (z. B. kognitive Verhaltenstherapie bei Schlaflosigkeit) oder Lichttherapie helfen. In manchen Fällen verschreibt der Arzt oder die Ärztin Medikamente, die den Schlaf fördern oder den Schlaf-Wach-Rhythmus stabilisieren. Diese Medikamente sollten immer nur nach ärztlicher Anweisung eingenommen werden.
Nach der Actigraphie und der Diagnose können Sie gezielt an Ihren Schlafgewohnheiten arbeiten. Mit den Ergebnissen der Untersuchung wissen Sie besser, was Ihren Schlaf beeinflusst.
Eine ausgewogene Ernährung und regelmäßige Bewegung fördern einen gesunden Schlaf. Vermeiden Sie große Mahlzeiten spät am Abend. Leichte Bewegung am Nachmittag ist ideal.
Schlafprobleme können zu Gereiztheit, Konzentrationsschwierigkeiten und Stimmungsproblemen führen. Es ist wichtig, diese Belastungen ernst zu nehmen und bei Bedarf psychologische Unterstützung zu suchen.
Manche Schlafstörungen lassen sich durch eine gute Schlafhygiene vermeiden. Die Actigraphie selbst ist eine Diagnosemethode und dient nicht der Vorbeugung.
Mit der richtigen Diagnose und Behandlung lassen sich die meisten Schlafstörungen gut in den Griff bekommen. Viele Menschen erleben bereits durch einfache Änderungen der Schlafgewohnheiten eine deutliche Verbesserung. Bleiben Sie zuversichtlich und holen Sie sich bei Bedarf professionelle Hilfe.
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Überprüfen Sie die Informationen immer mit Ihrem Arzt
Gesundheitsrichtlinien variieren je nach Land und Region. Die Informationen in diesem Artikel basieren auf internationalen klinischen Leitlinien, spiegeln jedoch möglicherweise nicht die spezifischen Richtlinien, Medikamente oder Praktiken in Ihrem Land wider. Besprechen Sie Ihre Gesundheitsfragen immer mit Ihrem Arzt oder Gesundheitsdienstleister und beziehen Sie sich auf Ihre lokalen nationalen Gesundheitsrichtlinien, sofern verfügbar.
Wichtiger Hinweis Diese Informationen dienen nur zu Bildungszwecken. Sie ersetzen keine professionelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Konsultieren Sie bei Fragen immer einen qualifizierten Arzt. Bei einem medizinischen Notfall wählen Sie sofort den örtlichen Notruf.
Dieser Artikel dient der Aufklärung und orientiert sich an anerkannten Gesundheitsinformations- und klinischen Leitlinienquellen, sofern verfügbar. Spezifische Quellenlinks können je nach Thema variieren.
Zuletzt aktualisiert: 9. Juli 2026
Hinweis zur Aufklärung: Diese Informationen dienen nur der Aufklärung und sind keine Diagnose.
Nutzen Sie sie zur Ergänzung — nicht als Ersatz — für den Rat einer approbierten Fachkraft.
Bei schweren, sich verschlechternden oder dringenden Symptomen rufen Sie die lokale Notrufnummer an oder suchen Sie Notfallversorgung auf.
Eine Operation ist bei Schlafstörungen in der Regel nicht nötig. Nur wenn eine schwerwiegende Ursache wie eine Verengung der Atemwege vorliegt (z. B. bei Schlafapnoe), kann ein operativer Eingriff in Betracht gezogen werden.