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Ein Allergie-Hauttest, bei dem eine kleine Menge eines Allergens (Stoff, der eine Allergie auslösen kann) unter die oberste Hautschicht gespritzt wird. So prĂŒft der Arzt, ob Sie auf bestimmte Stoffe allergisch reagieren.
Wichtige Fakten
Der Intrakutantest wird seltener durchgefĂŒhrt als der Prick-Test, ist aber bei bestimmten Allergien, wie Insektengift- oder Medikamentenallergien, eine wichtige Methode.
Er kann bei Erwachsenen und Kindern durchgefĂŒhrt werden, wenn der Verdacht auf eine Allergie besteht und andere Tests keine eindeutige Antwort gegeben haben.
Bei Verdacht auf eine Allergie fĂŒhrt der Arzt zunĂ€chst ein ausfĂŒhrliches GesprĂ€ch (Anamnese) und oft einen Prick-Test durch. Reicht das nicht aus, kann ein Intrakutantest Klarheit bringen.
Beim Intrakutantest wird Ihr Arzt oder eine speziell ausgebildete Fachkraft eine kleine Menge einer Allergenlösung mit einer feinen Nadel in die oberste Hautschicht spritzen. Nach 15â20 Minuten wird die Haut auf Rötungen und Schwellungen untersucht. Der Test kann leicht jucken oder brennen. In seltenen FĂ€llen kann es zu stĂ€rkeren Reaktionen kommen â deshalb wird der Test nur unter Ă€rztlicher Aufsicht durchgefĂŒhrt.
Die Behandlung einer Allergie richtet sich nach dem Auslöser und den Beschwerden. Sie kann das Meiden des Allergens, Medikamente gegen die Symptome oder eine spezifische Immuntherapie (Hyposensibilisierung) umfassen.
Ihr Arzt kann Ihnen Antihistaminika (Mittel gegen allergische Reaktionen) oder kortisonhaltige Cremes verschreiben. Bei schweren Allergien kann eine spezifische Immuntherapie (Allergie-Impfung) in Betracht gezogen werden, bei der Sie ĂŒber Monate hinweg kleine Mengen des Allergens erhalten, um Ihren Körper daran zu gewöhnen.
Eine Operation ist bei Allergien in der Regel nicht notwendig.
Mit einer Allergie lĂ€sst sich gut leben, wenn man die Auslöser kennt und vermeidet. Viele Menschen lernen, ihre Symptome zu managen und fĂŒhren ein normales Leben.
Eine ausgewogene ErnĂ€hrung kann das Immunsystem unterstĂŒtzen. Vermeiden Sie unbedingt Nahrungsmittel, gegen die Sie eine bestĂ€tigte Allergie haben. Bewegung ist meist möglich â bei Belastungsasthma sollten Sie aber VorsichtsmaĂnahmen treffen.
Allergien können belastend sein, besonders wenn sie den Schlaf stören oder soziale AktivitĂ€ten einschrĂ€nken. Es ist normal, sich manchmal frustriert zu fĂŒhlen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn die psychische Belastung zu groĂ wird. Bei akuten Krisen wenden Sie sich an einen psychologischen Notdienst (z. B. Telefonseelsorge).
Allergien lassen sich nicht immer verhindern. Eine frĂŒhe Exposition gegenĂŒber Allergenen im Kindesalter kann bei manchen Menschen vor Allergien schĂŒtzen, bei anderen das Risiko erhöhen â hier gibt es keine einfache Regel. Das Meiden von Allergenen nach Diagnose kann Symptome verhindern.
Es gibt keine Impfung gegen Allergien selbst, aber die spezifische Immuntherapie (Hyposensibilisierung) funktioniert Ă€hnlich wie eine Impfung, indem sie die Toleranz gegenĂŒber dem Allergen erhöht.
Ein Allergie-Screening ist fĂŒr Menschen ohne Symptome nicht empfohlen. Bei Beschwerden ist der Gang zum Arzt der richtige Schritt.
Mit der richtigen Diagnose und Behandlung können die meisten Allergien gut kontrolliert werden. Viele Menschen haben nur leichte Beschwerden, andere profitieren sehr von einer Hyposensibilisierung. Ihr Arzt wird Ihnen helfen, den besten Weg fĂŒr Sie zu finden.
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Dieser Artikel dient der AufklĂ€rung und orientiert sich an anerkannten Gesundheitsinformations- und klinischen Leitlinienquellen, sofern verfĂŒgbar. Spezifische Quellenlinks können je nach Thema variieren.
Zuletzt aktualisiert: 9. Juli 2026
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