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Eine Bronchoskopie ist eine Untersuchung, bei der der Arzt mit einem dünnen, flexiblen Schlauch (Bronchoskop) in Ihre Atemwege (Luftröhre und Bronchien) schaut. Das hilft, die Ursache von Lungenproblemen zu finden oder zu behandeln. Vor der Untersuchung müssen Sie sich vorbereiten, zum Beispiel nüchtern bleiben.
Wichtige Fakten
Ja, Bronchoskopien sind in Krankenhäusern und Facharztpraxen ein häufig durchgeführter Routineeingriff. Jährlich werden in Deutschland viele tausend Untersuchungen gemacht.
Menschen jeden Alters, die unklare Lungenbeschwerden haben, wie anhaltenden Husten, Bluthusten, Atemnot oder auffällige Röntgenbilder.
Die Bronchoskopie selbst ist ein diagnostisches Verfahren. Der Arzt führt das Bronchoskop durch den Mund oder die Nase in die Atemwege ein. Dabei werden Bilder auf einen Monitor übertragen, und es können Gewebeproben entnommen oder Sekrete abgesaugt werden.
Die Bronchoskopie kann sowohl zur Diagnose als auch zur Behandlung eingesetzt werden. Die Vorbereitung ist entscheidend für einen sicheren Ablauf.
Während der Bronchoskopie kann der Arzt notwendige Maßnahmen durchführen, z.B. eine Biopsie (Gewebeprobe entnehmen), Sekret absaugen oder einen Fremdkörper entfernen. Eine medikamentöse Behandlung wird individuell nach der Untersuchung festgelegt. Ihr Arzt wird Sie über alle Möglichkeiten informieren.
Nach der Bronchoskopie können leichte Halsschmerzen, Husten oder ein Gefühl von „Kratzen“ im Hals auftreten. Das klingt meist nach ein bis zwei Tagen von selbst ab. Sie sollten sich schonen und viel trinken (am besten Wasser oder Tee).
Sie können nach der Bronchoskopie wieder normal essen, sobald die Betäubung abgeklungen ist (etwa zwei Stunden nach dem Eingriff). Leichte Bewegung (z.B. Spazierengehen) ist erlaubt, vermeiden Sie aber Sport oder schweres Heben am selben Tag.
Viele Menschen haben vor einer Bronchoskopie Angst oder sind unsicher. Das ist ganz normal. Sprechen Sie offen mit Ihrem Arzt über Ihre Sorgen. Eine gute Vorbereitung und Aufklärung helfen, die Angst zu nehmen.
Eine Bronchoskopie selbst können Sie nicht verhindern, wenn sie medizinisch notwendig ist. Aber Sie können dazu beitragen, dass sie sicher abläuft, indem Sie die Vorbereitungsanweisungen genau befolgen – besonders die Nüchternheit und das Absetzen von blutverdünnenden Medikamenten nach Absprache.
Eine Impfung gegen Grippe (Influenza) und COVID-19 kann das Risiko für Lungenentzündungen senken, die eine Bronchoskopie nötig machen könnten. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über Ihren Impfschutz.
Für manche Risikogruppen (z.B. starke Raucher über 50 Jahre) wird ein Lungenkrebs-Screening mit einer speziellen CT-Untersuchung angeboten. Fragen Sie Ihren Arzt, ob das für Sie infrage kommt.
Eine Bronchoskopie ist ein sicherer und sehr hilfreicher Eingriff. Die meisten Menschen vertragen ihn gut. Mit der richtigen Vorbereitung und Nachsorge ist das Risiko von Komplikationen sehr gering. Die gewonnenen Informationen helfen Ihrem Arzt, die beste Behandlung für Ihre Lunge zu finden – das ist ein großer Gewinn.
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Überprüfen Sie die Informationen immer mit Ihrem Arzt
Gesundheitsrichtlinien variieren je nach Land und Region. Die Informationen in diesem Artikel basieren auf internationalen klinischen Leitlinien, spiegeln jedoch möglicherweise nicht die spezifischen Richtlinien, Medikamente oder Praktiken in Ihrem Land wider. Besprechen Sie Ihre Gesundheitsfragen immer mit Ihrem Arzt oder Gesundheitsdienstleister und beziehen Sie sich auf Ihre lokalen nationalen Gesundheitsrichtlinien, sofern verfügbar.
Wichtiger Hinweis Diese Informationen dienen nur zu Bildungszwecken. Sie ersetzen keine professionelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Konsultieren Sie bei Fragen immer einen qualifizierten Arzt. Bei einem medizinischen Notfall wählen Sie sofort den örtlichen Notruf.
Dieser Artikel dient der Aufklärung und orientiert sich an anerkannten Gesundheitsinformations- und klinischen Leitlinienquellen, sofern verfügbar. Spezifische Quellenlinks können je nach Thema variieren.
Zuletzt aktualisiert: 8. Juli 2026
Hinweis zur Aufklärung: Diese Informationen dienen nur der Aufklärung und sind keine Diagnose.
Nutzen Sie sie zur Ergänzung — nicht als Ersatz — für den Rat einer approbierten Fachkraft.
Bei schweren, sich verschlechternden oder dringenden Symptomen rufen Sie die lokale Notrufnummer an oder suchen Sie Notfallversorgung auf.
Vor der Untersuchung werden Sie ausführlich aufgeklärt. Sie müssen in der Regel ab sechs Stunden vor dem Eingriff nüchtern sein (nichts essen, nichts trinken). Manche Medikamente müssen Sie vorher absetzen – besprechen Sie das rechtzeitig mit Ihrem Arzt. Die Untersuchung selbst dauert etwa 20–30 Minuten. Sie erhalten eine Beruhigungsspritze oder örtliche Betäubung. Nach der Bronchoskopie werden Sie im Aufwachraum überwacht, bis Sie wieder wach sind. Sie dürfen nicht selbst nach Hause fahren – eine Begleitperson ist wichtig.
Eine Operation ist im Rahmen einer Bronchoskopie selten nötig. In besonderen Fällen, z.B. bei der Entfernung größerer Fremdkörper oder Tumoren, kann ein chirurgischer Eingriff notwendig sein. Das bespricht Ihr Arzt mit Ihnen.