Fundus photography
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Die Fundusfotografie ist eine spezielle Fotografie des Augenhintergrundes. Dabei wird mit einer Spezialkamera ein Bild der Netzhaut (Retina), des Sehnervkopfes und der Blutgefäße im hinteren Teil des Auges gemacht. Sie hilft, Erkrankungen früh zu erkennen und zu dokumentieren.
Wichtige Fakten
Die Fundusfotografie ist ein häufig angewendetes Verfahren in der Augenheilkunde, besonders zur Vorsorge und Verlaufskontrolle bei chronischen Augenerkrankungen.
Sie wird bei Menschen aller Altersgruppen eingesetzt, die ein Risiko für Netzhauterkrankungen haben oder bei denen Auffälligkeiten im Auge festgestellt wurden.
Die Fundusfotografie ist selbst ein Teil der augenärztlichen Diagnostik. Mit den Bildern können Veränderungen wie Blutungen, Gefäßveränderungen, Ablagerungen oder Schwellungen erkannt und dokumentiert werden. Sie wird oft in Kombination mit anderen Verfahren (z. B. optische Kohärenztomografie) eingesetzt.
Sie werden in einem abgedunkelten Raum vor die Kamera gesetzt. Der Augenarzt oder die Ärztin träufelt Augentropfen ein, um die Pupille zu weiten (sofern nötig). Dann legen Sie das Kinn auf eine Stütze und schauen geradeaus. Ein kurzer Lichtblitz – fertig. Nach der Untersuchung können die Tropfen das Sehen für einige Stunden beeinträchtigen, fahren Sie daher nicht selbst Auto.
Die Behandlung richtet sich nach der Erkrankung, die mit der Fundusfotografie entdeckt wurde. Die Fotos helfen, den Verlauf zu beurteilen und die Therapie anzupassen.
Je nach Befund können folgende Therapien infrage kommen: Lasertherapie zur Abdichtung von Blutungen oder zur Behandlung von Netzhautrissen, Medikamente in Augentropfen oder Spritzen zur Behandlung von feuchter Makuladegeneration, und bei diabetischer Retinopathie eine gute Einstellung des Blutzuckers und ggf. Laserbehandlung. Ihr Arzt oder Ihre Ärztin bespricht mit Ihnen die individuell beste Option.
In manchen Fällen, wie bei einer Netzhautablösung oder schweren Glaskörperblutungen, kann eine Operation (z. B. Vitrektomie) notwendig werden. Auch diese wird von Ihrem Augenarzt oder Ihrer Augenärztin genau erklärt und geplant.
Wenn Sie auf ein Auge mit einem Netzhautproblem angewiesen sind, sollten Sie es besonders schonen. Besprechen Sie mit Ihrem Arzt, ob Sie bestimmte Aktivitäten wie Tauchen oder Schwerstarbeit vermeiden sollten.
Eine ausgewogene Ernährung mit viel grünem Blattgemüse, Fisch und Lebensmitteln mit Omega-3-Fettsäuren kann die Netzhautgesundheit unterstützen. Regelmäßige Bewegung und ein gesundes Körpergewicht helfen, Diabetes und Bluthochdruck zu kontrollieren.
Eine Seheinschränkung oder die Diagnose einer Netzhauterkrankung kann belastend sein. Es ist normal, sich Sorgen zu machen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über Ihre Ängste. Psychologische Unterstützung oder Selbsthilfegruppen können helfen, mit der Situation umzugehen.
Die zugrunde liegenden Erkrankungen lassen sich nicht immer verhindern, aber regelmäßige augenärztliche Vorsorge – einschließlich Fundusfotografie – kann helfen, Veränderungen früh zu erkennen und schwerwiegende Sehverluste zu verhindern.
Die Fundusfotografie selbst ist keine Impfung. Gegen bestimmte Infektionen, die die Netzhaut schädigen können (z. B. Herpes), gibt es Impfungen – sprechen Sie mit Ihrem Hausarzt.
Für Menschen mit Diabetes, Bluthochdruck, kurzsichtigen Augen oder einer familiären Vorbelastung wird eine jährliche Funduskontrolle empfohlen. Die Kosten werden in der Regel von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen, wenn ein medizinischer Grund vorliegt.
Dank moderner Untersuchungsmethoden wie der Fundusfotografie können viele Netzhauterkrankungen heute früh erkannt und erfolgreich behandelt werden. Die Prognose ist bei rechtzeitiger Therapie meist gut – viele Menschen behalten ihr Sehvermögen über viele Jahre.
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Überprüfen Sie die Informationen immer mit Ihrem Arzt
Gesundheitsrichtlinien variieren je nach Land und Region. Die Informationen in diesem Artikel basieren auf internationalen klinischen Leitlinien, spiegeln jedoch möglicherweise nicht die spezifischen Richtlinien, Medikamente oder Praktiken in Ihrem Land wider. Besprechen Sie Ihre Gesundheitsfragen immer mit Ihrem Arzt oder Gesundheitsdienstleister und beziehen Sie sich auf Ihre lokalen nationalen Gesundheitsrichtlinien, sofern verfügbar.
Wichtiger Hinweis Diese Informationen dienen nur zu Bildungszwecken. Sie ersetzen keine professionelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Konsultieren Sie bei Fragen immer einen qualifizierten Arzt. Bei einem medizinischen Notfall wählen Sie sofort den örtlichen Notruf.
Dieser Artikel dient der Aufklärung und orientiert sich an anerkannten Gesundheitsinformations- und klinischen Leitlinienquellen, sofern verfügbar. Spezifische Quellenlinks können je nach Thema variieren.
Zuletzt aktualisiert: 9. Juli 2026
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