Nasopharyngeal swab
Basierend auf internationalen klinischen Leitlinien
Entdecken Sie das Ruqelo-Ökosystem
KI-gestützte klinische Produktivitätstools für medizinisches Fachpersonal.
Ruqelo ClinicalPatientenfreundliche Gesundheitsbildung und Orientierung.
Premium-Training für gesprochenes Arabisch mit Rollenspielen, Audio und Companion.
Ruqelo ArabicBasierend auf internationalen klinischen Leitlinien
Ein Nasen-Rachen-Abstrich (auch Nasopharyngeal-Abstrich genannt) ist eine einfache Untersuchung. Dabei wird mit einem weichen Wattestäbchen vorsichtig Schleim aus dem hinteren Teil der Nase und dem Rachen entnommen. So können Keime wie Viren oder Bakterien nachgewiesen werden, die eine Infektion der Atemwege verursachen.
Wichtige Fakten
Ja, Nasen-Rachen-Abstriche gehören zu den häufigsten diagnostischen Verfahren bei Atemwegsinfektionen. Sie sind schnell durchführbar und liefern wichtige Hinweise für die Behandlung.
Der Abstrich kann bei Menschen jeden Alters durchgeführt werden, von Säuglingen bis zu älteren Erwachsenen. Er wird vor allem bei Personen eingesetzt, die typische Symptome einer Atemwegsinfektion zeigen, wie Husten, Fieber oder Halsschmerzen.
Der Arzt führt einen dünnen Wattestäbchen durch die Nase bis in den hinteren Rachenraum ein, dreht es kurz und zieht es wieder heraus. Das Material wird dann im Labor auf bestimmte Erreger untersucht.
Die Untersuchung dauert nur wenige Sekunden. Sie kann ein leichtes Kratzen oder Druckgefühl im Rachen auslösen, ist aber in der Regel nicht schmerzhaft. Die Ergebnisse erhalten Sie je nach Test nach 30 Minuten bis zu 2 Tagen.
Die Behandlung richtet sich nach dem gefundenen Erreger. Ein Nasen-Rachen-Abstrich selbst ist keine Behandlung, sondern hilft dem Arzt, die richtige Therapie zu wählen. Oft reichen Ruhe und Hausmittel aus, manchmal sind Medikamente nötig.
Je nach Befund können vom Arzt antivirale Mittel (bei Grippe oder COVID-19) oder Antibiotika (bei bakteriellen Infektionen wie Keuchhusten) verordnet werden. Diese müssen genau nach Anweisung eingenommen werden. Gegen Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen können fiebersenkende und schmerzlindernde Mittel eingesetzt werden – besprechen Sie die Auswahl mit Ihrem Arzt oder Apotheker.
Ein operativer Eingriff ist bei den meisten Atemwegsinfektionen nicht nötig. Nur in sehr seltenen Fällen von Komplikationen (z. B. Abszess) könnte eine Operation erforderlich werden.
Während Sie auf das Testergebnis warten, sollten Sie zu Hause bleiben und den Kontakt zu anderen vermeiden. Nach Erhalt des Ergebnisses können Sie mit Ihrem Arzt das weitere Vorgehen besprechen.
Eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemüse stärkt das Immunsystem. Vermeiden Sie während einer akuten Infektion anstrengende körperliche Aktivität – leichte Spaziergänge sind in Ordnung, sobald Sie sich kräftiger fühlen.
Die Sorge um ein mögliches Testergebnis oder die Isolation während der Wartezeit kann belastend sein. Sprechen Sie mit nahen Angehörigen oder Freunden darüber. Wenn Sie sich sehr ängstlich oder niedergeschlagen fühlen, suchen Sie ein ärztliches Gespräch – Hilfe ist verfügbar.
Sie können das Risiko einer Atemwegsinfektion senken, indem Sie regelmäßig Ihre Hände waschen, Menschenansammlungen in Innenräumen meiden und auf ausreichenden Abstand achten.
Es gibt Impfungen gegen Grippe, COVID-19, Keuchhusten und andere Atemwegserreger. Lassen Sie sich von Ihrem Hausarzt beraten, welche Impfungen für Sie empfohlen werden.
In bestimmten Situationen (z. B. vor einem Krankenhausaufenthalt oder bei Ausbrüchen) können Nasen-Rachen-Abstriche auch ohne Symptome als Screening eingesetzt werden, um Infektionen früh zu erkennen.
Die meisten durch Nasen-Rachen-Abstrich diagnostizierten Infektionen heilen ohne bleibende Schäden aus. Moderne Behandlungsmöglichkeiten und die frühzeitige Erkennung durch den Abstrich geben eine gute Chance auf vollständige Genesung. Bei rechtzeitiger Behandlung sind schwere Verläufe selten.
Externe Links öffnen Websites Dritter. Ruqelo ist nicht für externe Inhalte verantwortlich. Die Nennung einer Organisation bedeutet keine Empfehlung.
Überprüfen Sie die Informationen immer mit Ihrem Arzt
Gesundheitsrichtlinien variieren je nach Land und Region. Die Informationen in diesem Artikel basieren auf internationalen klinischen Leitlinien, spiegeln jedoch möglicherweise nicht die spezifischen Richtlinien, Medikamente oder Praktiken in Ihrem Land wider. Besprechen Sie Ihre Gesundheitsfragen immer mit Ihrem Arzt oder Gesundheitsdienstleister und beziehen Sie sich auf Ihre lokalen nationalen Gesundheitsrichtlinien, sofern verfügbar.
Wichtiger Hinweis Diese Informationen dienen nur zu Bildungszwecken. Sie ersetzen keine professionelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Konsultieren Sie bei Fragen immer einen qualifizierten Arzt. Bei einem medizinischen Notfall wählen Sie sofort den örtlichen Notruf.
Dieser Artikel dient der Aufklärung und orientiert sich an anerkannten Gesundheitsinformations- und klinischen Leitlinienquellen, sofern verfügbar. Spezifische Quellenlinks können je nach Thema variieren.
Zuletzt aktualisiert: 8. Juli 2026
Hinweis zur Aufklärung: Diese Informationen dienen nur der Aufklärung und sind keine Diagnose.
Nutzen Sie sie zur Ergänzung — nicht als Ersatz — für den Rat einer approbierten Fachkraft.
Bei schweren, sich verschlechternden oder dringenden Symptomen rufen Sie die lokale Notrufnummer an oder suchen Sie Notfallversorgung auf.