PET CT preparation
Basierend auf internationalen klinischen Leitlinien
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Die PET-CT (Positronen-Emissions-Tomographie kombiniert mit Computertomographie) ist ein bildgebendes Verfahren, das Stoffwechselvorgänge und anatomische Strukturen gleichzeitig darstellt. Dabei wird eine schwach radioaktive Substanz (Tracer) injiziert, die sich in Zellen mit hoher Aktivität – wie Krebszellen – anreichert. Die CT liefert detaillierte Bilder der Körperstruktur. Die Untersuchung hilft, Tumore, Entzündungen oder Infektionen zu erkennen und zu beurteilen.
Wichtige Fakten
Die PET-CT wird in Deutschland häufig eingesetzt, vor allem in der Krebsdiagnostik und -verlaufskontrolle. Sie ist ein Standardverfahren in vielen Kliniken.
Das Verfahren betrifft Menschen mit Krebsverdacht oder -nachweis, unklaren Entzündungsherden oder bestimmten neurologischen Erkrankungen. Auch bei gesunden Menschen im Rahmen von Vorsorgeuntersuchungen wird sie selten eingesetzt.
Die PET-CT ist selbst ein diagnostisches Verfahren. Sie wird nach einer Überweisung durch Fachärzte (Onkologie, Nuklearmedizin, Radiologie) durchgeführt. Vor der Untersuchung erfolgt eine ausführliche Anamnese und gegebenenfalls eine Blutuntersuchung (Blutzucker, Nierenwerte).
Sie kommen nüchtern in die Praxis. Nach der Injektion des Tracers ruhen Sie etwa 60 Minuten in einem ruhigen Raum. Dann werden Sie in das Gerät gefahren. Sie liegen ruhig auf einer Liege, die durch einen Ring gleitet. Es kann zu leichten Klickgeräuschen kommen. Die Aufnahme dauert 30–60 Minuten. Danach können Sie direkt wieder in den Alltag starten.
Die PET-CT liefert Bilder, die die weitere Behandlung Ihrer Erkrankung lenken – sei es Operation, Strahlentherapie oder Medikamente. Sie selbst müssen sich nicht behandeln, sondern nur auf die Untersuchung vorbereiten.
Wenn Sie Diabetes haben, wird Ihr Arzt Ihnen sagen, ob Sie Ihr Insulin oder Ihre Tabletten anpassen müssen (z. B. vor der Nüchternphase). Auch bei Nierenerkrankungen kann eine spezielle Vorbereitung nötig sein. Fragen Sie immer Ihren behandelnden Arzt oder das nuklearmedizinische Team.
Nach der PET-CT können Sie Ihren gewohnten Tätigkeiten sofort nachgehen. Die überwiegende Menge des Tracers wird innerhalb weniger Stunden über den Urin ausgeschieden. Trinken Sie viel Wasser, um die Ausscheidung zu fördern. Vermeiden Sie engen Kontakt zu Schwangeren und Säuglingen für 24 Stunden.
Nach der Untersuchung können Sie normal essen und trinken. Leichte Bewegung ist erlaubt, anstrengender Sport an diesem Tag ist nicht nötig.
Die Vorbereitung auf eine PET-CT kann Ängste auslösen, vor allem bei Krebsverdacht. Es ist normal, sich unruhig zu fühlen. Reden Sie mit vertrauten Personen oder holen Sie sich psychoonkologische Unterstützung, falls Sie das Gefühl haben, es nicht allein zu schaffen.
Eine PET-CT ist kein Screening zur Vorbeugung, sondern ein diagnostisches Mittel. Sie wird nur bei begründetem Verdacht eingesetzt. Eine gesunde Lebensweise kann das Risiko für Erkrankungen verringern, die eine PET-CT erfordern.
Es gibt keine spezielle Vorsorgeuntersuchung, die eine PET-CT ersetzt. Bei bestimmten Risikogruppen kann eine jährliche Kontrolle durch Ihren Hausarzt sinnvoll sein.
Die PET-CT ist eine sehr zuverlässige Methode, um Krankheiten frühzeitig zu erkennen und die richtige Behandlung einzuleiten. Moderne Geräte reduzieren die Strahlendosis weiter. Die meisten Menschen haben keinerlei Beschwerden während oder nach der Untersuchung.
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Überprüfen Sie die Informationen immer mit Ihrem Arzt
Gesundheitsrichtlinien variieren je nach Land und Region. Die Informationen in diesem Artikel basieren auf internationalen klinischen Leitlinien, spiegeln jedoch möglicherweise nicht die spezifischen Richtlinien, Medikamente oder Praktiken in Ihrem Land wider. Besprechen Sie Ihre Gesundheitsfragen immer mit Ihrem Arzt oder Gesundheitsdienstleister und beziehen Sie sich auf Ihre lokalen nationalen Gesundheitsrichtlinien, sofern verfügbar.
Wichtiger Hinweis Diese Informationen dienen nur zu Bildungszwecken. Sie ersetzen keine professionelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Konsultieren Sie bei Fragen immer einen qualifizierten Arzt. Bei einem medizinischen Notfall wählen Sie sofort den örtlichen Notruf.
Dieser Artikel dient der Aufklärung und orientiert sich an anerkannten Gesundheitsinformations- und klinischen Leitlinienquellen, sofern verfügbar. Spezifische Quellenlinks können je nach Thema variieren.
Zuletzt aktualisiert: 8. Juli 2026
Hinweis zur Aufklärung: Diese Informationen dienen nur der Aufklärung und sind keine Diagnose.
Nutzen Sie sie zur Ergänzung — nicht als Ersatz — für den Rat einer approbierten Fachkraft.
Bei schweren, sich verschlechternden oder dringenden Symptomen rufen Sie die lokale Notrufnummer an oder suchen Sie Notfallversorgung auf.
Die PET-CT selbst erfordert keinen chirurgischen Eingriff. Sie wird meist vor einer geplanten Operation zur genauen Planung eingesetzt.