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Eine Schlafstudie (Polysomnographie) ist eine Untersuchung, bei der Ihr Schlaf über eine ganze Nacht hinweg aufgezeichnet wird. Dabei werden zum Beispiel Ihre Gehirnströme, Ihre Atmung, Ihr Herzschlag und Ihre Bewegungen gemessen. So können Schlafstörungen wie Schlafapnoe oder Restless-Legs-Syndrom erkannt werden.
Wichtige Fakten
Schlafstudien werden in Deutschland jedes Jahr tausendfach durchgeführt. Sie sind ein Standardverfahren, wenn Ihr Verdacht auf eine Schlafstörung besteht.
Die Untersuchung wird für Menschen jeden Alters empfohlen, die unter starken Schlafproblemen leiden – zum Beispiel mit häufigem Aufwachen, lauten Schnarchen oder extremer Tagesmüdigkeit.
Die Diagnose von Schlafstörungen beginnt mit einem Gespräch beim Arzt. Wenn der Arzt den Verdacht auf eine ernsthafte Schlafstörung hat, verordnet er eine Schlafstudie (Polysomnographie). Diese wird in einem Schlaflabor durchgeführt, wo Sie eine Nacht verbringen.
Am Abend kommen Sie ins Schlaflabor. Eine Fachkraft bringt Ihnen kleine Sensoren an Kopf, Brust, Beinen und im Gesicht an. Sie schlafen in einem gemütlichen Einzelzimmer. Über Nacht werden alle Daten von einem Computer aufgezeichnet. Am Morgen werden die Sensoren entfernt. Sie können danach nach Hause gehen. Die Auswertung dauert meist einige Tage bis Wochen.
Die Behandlung richtet sich nach dem Ergebnis der Schlafstudie. Viele Schlafstörungen lassen sich gut behandeln. Häufig helfen Atemgeräte, die die Atemwege offen halten (CPAP-Therapie) oder Medikamente. Auch eine Umstellung der Lebensgewohnheiten ist oft nötig.
Nach der Diagnose einer Schlafstörung kann Ihr Alltag belastet sein. Aber mit der richtigen Behandlung können die meisten Menschen wieder erholsam schlafen. Nehmen Sie sich Zeit, sich an die Therapie zu gewöhnen.
Eine ausgewogene Ernährung und regelmäßige Bewegung an der frischen Luft fördern einen gesunden Schlaf. Vermeiden Sie schwere Mahlzeiten kurz vor dem Schlafengehen. Alkohol und Nikotin stören den Schlaf.
Schlafstörungen können zu Gereiztheit, Konzentrationsschwierigkeiten und depressiven Verstimmungen führen. Scheuen Sie sich nicht, mit Ihrem Arzt darüber zu sprechen. Bei Bedarf kann eine psychologische Unterstützung helfen.
Viele Schlafstörungen lassen sich durch gesunde Schlafgewohnheiten vermeiden oder lindern. Achten Sie auf einen regelmäßigen Schlafrhythmus und vermeiden Sie Übergewicht.
Es gibt kein routinemäßiges Screening auf Schlafstörungen. Wenn jedoch in Ihrer Familie gehäuft Schlafapnoe vorkommt, sollten Sie bei ersten Anzeichen Ihren Arzt aufsuchen.
Mit einer rechtzeitigen Diagnose und der passenden Behandlung können die meisten Menschen wieder durchschlafen und sich tagsüber fit fühlen. Schlafstörungen sind gut behandelbar. Bleiben Sie zuversichtlich – Sie müssen nicht alleine damit umgehen.
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Überprüfen Sie die Informationen immer mit Ihrem Arzt
Gesundheitsrichtlinien variieren je nach Land und Region. Die Informationen in diesem Artikel basieren auf internationalen klinischen Leitlinien, spiegeln jedoch möglicherweise nicht die spezifischen Richtlinien, Medikamente oder Praktiken in Ihrem Land wider. Besprechen Sie Ihre Gesundheitsfragen immer mit Ihrem Arzt oder Gesundheitsdienstleister und beziehen Sie sich auf Ihre lokalen nationalen Gesundheitsrichtlinien, sofern verfügbar.
Wichtiger Hinweis Diese Informationen dienen nur zu Bildungszwecken. Sie ersetzen keine professionelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Konsultieren Sie bei Fragen immer einen qualifizierten Arzt. Bei einem medizinischen Notfall wählen Sie sofort den örtlichen Notruf.
Dieser Artikel dient der Aufklärung und orientiert sich an anerkannten Gesundheitsinformations- und klinischen Leitlinienquellen, sofern verfügbar. Spezifische Quellenlinks können je nach Thema variieren.
Zuletzt aktualisiert: 9. Juli 2026
Hinweis zur Aufklärung: Diese Informationen dienen nur der Aufklärung und sind keine Diagnose.
Nutzen Sie sie zur Ergänzung — nicht als Ersatz — für den Rat einer approbierten Fachkraft.
Bei schweren, sich verschlechternden oder dringenden Symptomen rufen Sie die lokale Notrufnummer an oder suchen Sie Notfallversorgung auf.
Bei manchen Schlafstörungen kann Ihr Arzt eine Therapie empfehlen. Dazu gehören zum Beispiel Atemgeräte für die Nacht (wie CPAP), die die Atemwege offen halten. Auch Medikamente gegen bestimmte Beschwerden (zum Beispiel gegen unruhige Beine) können helfen. Lassen Sie sich immer von Ihrem Arzt beraten, welche Behandlung für Sie geeignet ist.
In sehr seltenen Fällen, wenn eine blockierte Nasenatmung die Ursache ist, kann eine kleine Operation in Erwägung gezogen werden. Ihr Arzt wird alle Optionen mit Ihnen besprechen.