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Eine vollstĂ€ndige LungenfunktionsprĂŒfung (auch Lungenfunktionstest genannt) ist eine Reihe von Atemtests, die messen, wie gut Ihre Lungen arbeiten. Dabei werden verschiedene Werte erfasst, zum Beispiel wie viel Luft Sie ein- und ausatmen können, wie schnell die Luft strömt und wie gut Sauerstoff von der Lunge ins Blut gelangt.
Wichtige Fakten
Ja, Lungenfunktionstests gehören zu den hĂ€ufigsten diagnostischen Verfahren bei Atembeschwerden. Sie werden in Praxen und KrankenhĂ€usern routinemĂ€Ăig durchgefĂŒhrt.
Menschen jeden Alters können eine solche Untersuchung benötigen â von Kindern mit wiederkehrendem Husten bis zu Ă€lteren Erwachsenen mit Atemnot. Besonders hĂ€ufig wird sie bei Rauchern, Asthmatikern oder Personen mit Berufsbelastung (z.âŻB. in der Landwirtschaft) eingesetzt.
Die vollstĂ€ndige LungenfunktionsprĂŒfung wird von einem Lungenarzt (Pneumologen) oder in einer spezialisierten Praxis durchgefĂŒhrt. Sie umfasst in der Regel drei Teile: Spirometrie (Messung der Atemströme), Bodyplethysmographie (Messung des Lungenvolumens) und DiffusionskapazitĂ€t (wie gut Sauerstoff ins Blut gelangt).
Der Test ist schmerzfrei und dauert etwa 30 bis 60 Minuten. Sie sollten am Tag des Tests nicht rauchen, 2âŻStunden vorher nichts essen und enge Kleidung vermeiden. Manche Medikamente (wie bestimmte Asthmasprays) mĂŒssen Sie nach Anweisung des Arztes vorher absetzen. Nach dem Test können Sie sofort wieder nach Hause gehen.
Die Behandlung richtet sich nach der zugrundeliegenden Erkrankung, die der Test aufdeckt. Oft reichen Medikamente (etwa atemerweiternde Sprays oder entzĂŒndungshemmende Mittel), AtemĂŒbungen oder eine Ănderung des Lebensstils.
Je nach Befund können Ărzte inhalative Medikamente wie Bronchodilatatoren oder KortisonprĂ€parate verschreiben. In schweren FĂ€llen kommt eine Sauerstofftherapie oder eine Lungenrehabilitation infrage. Auch eine Impfung (z.âŻB. gegen Grippe oder Pneumokokken) kann empfohlen werden, um Infektionen vorzubeugen.
Nur bei sehr fortgeschrittenen Lungenerkrankungen, die auf keine andere Behandlung ansprechen, kann eine Lungentransplantation erwogen werden â das ist jedoch selten.
Wenn bei Ihnen eine Lungenerkrankung festgestellt wurde, können Sie mit einer angepassten Behandlung meist ein gutes Leben fĂŒhren. Nehmen Sie Ihre Medikamente regelmĂ€Ăig, vermeiden Sie Rauch und Luftschadstoffe, und bleiben Sie in Bewegung.
Eine ausgewogene ErnĂ€hrung mit viel Obst und GemĂŒse unterstĂŒtzt die Immunabwehr. Leichte Bewegung wie Spazierengehen, Yoga oder Schwimmen hilft, die Atemmuskulatur zu stĂ€rken. Besprechen Sie ein Bewegungsprogramm mit Ihrem Arzt.
Lungenprobleme können Ăngste auslösen. Viele Patienten fĂŒhlen sich unsicher oder haben Angst vor Atemnot. Das ist normal. Suchen Sie sich UnterstĂŒtzung â ein GesprĂ€ch mit einem Psychologen oder einer Selbsthilfegruppe kann sehr helfen.
Viele Lungenerkrankungen lassen sich durch einen gesunden Lebensstil vermeiden oder hinauszögern. Nichtrauchen, Bewegung und der Schutz vor Luftverschmutzung sind die wichtigsten MaĂnahmen.
Lassen Sie sich gegen Grippe und Pneumokokken impfen â das schĂŒtzt vor schweren Atemwegsinfektionen.
Menschen ĂŒber 40 mit Rauchergeschichte oder beruflicher Staubbelastung können eine LungenfunktionsprĂŒfung als Vorsorgeuntersuchung nutzen. Fragen Sie Ihren Hausarzt.
Die Aussichten sind heute sehr gut. Mit frĂŒhzeitiger Diagnose und moderner Behandlung können die meisten Menschen mit Atemwegserkrankungen ihr Leben weitgehend normal fĂŒhren. Bei konsequenter Therapie bleiben die Lungenfunktion und die LebensqualitĂ€t lange erhalten.
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Zuletzt aktualisiert: 8. Juli 2026
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