Visual field testing
Basierend auf internationalen klinischen Leitlinien
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Eine Gesichtsfelduntersuchung (auch Perimetrie genannt) misst, wie weit Sie sehen können, ohne Ihre Augen zu bewegen. Sie zeigt, wo Ihr Gesichtsfeld – also der Bereich, den Sie gleichzeitig überblicken – eingeschränkt ist.
Wichtige Fakten
Die Gesichtsfelduntersuchung ist ein häufiger Test in der Augenheilkunde und wird bei vielen Menschen mit erhöhtem Risiko für Augenerkrankungen eingesetzt.
Sie wird bei Menschen jeden Alters durchgeführt, besonders aber bei älteren Erwachsenen, Menschen mit erhöhtem Augeninnendruck, Diabetes oder einer familiären Vorbelastung für Glaukom.
Die Untersuchung wird von einem Augenarzt oder speziell geschultem Personal mit einem Gerät namens Perimeter durchgeführt.
Sie sitzen vor einem schalenförmigen Gerät, legen Ihr Kinn auf eine Stütze und schauen auf einen Fixierpunkt. Immer wieder erscheinen Lichtblitze am Rand – dann drücken Sie einen Knopf. Wichtig ist, dass Sie still sitzen und sich konzentrieren. Die Untersuchung dauert etwa 15 bis 30 Minuten und ist völlig schmerzfrei.
Die Behandlung richtet sich nach der zugrunde liegenden Ursache des Gesichtsfeldausfalls – nicht nach der Untersuchung selbst. Ihr Arzt wird mit Ihnen die für Sie passende Therapie besprechen.
Je nach Ursache kommen Augentropfen zur Senkung des Augeninnendrucks, Medikamente zur Behandlung von Entzündungen oder Durchblutungsstörungen infrage. Auch Laserverfahren können eingesetzt werden. Ihr Arzt wird Ihnen die genauen Behandlungsmöglichkeiten erklären.
In manchen Fällen – zum Beispiel bei Netzhautablösung oder fortgeschrittenem Glaukom – kann eine Operation nötig sein, um das Sehvermögen zu erhalten. Ihr Arzt wird dies mit Ihnen im Detail besprechen.
Wenn bestimmte Bereiche Ihres Gesichtsfeldes eingeschränkt sind, kann das den Alltag beeinflussen. Seien Sie besonders vorsichtig im Straßenverkehr und beim Autofahren. Ihr Arzt kann Ihnen Tipps geben, wie Sie sicherer zurechtkommen.
Eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst, Gemüse und Omega-3-Fettsäuren (z.B. aus Fisch) kann die Augengesundheit unterstützen. Regelmäßige Bewegung hilft, den Augeninnendruck zu senken und die Durchblutung zu verbessern.
Eine eingeschränkte Sicht kann Angst machen oder den Alltag erschweren. Es ist völlig normal, sich Sorgen zu machen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Ihrer Familie oder einer Beratungsstelle über Ihre Gefühle. Viele Menschen lernen gut, mit solchen Einschränkungen zu leben.
Nicht alle Ursachen für Gesichtsfeldausfälle sind vermeidbar. Aber regelmäßige Augenuntersuchungen und ein gesunder Lebensstil können helfen, viele Erkrankungen früh zu erkennen und zu behandeln.
Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen beim Augenarzt werden insbesondere ab dem 40. Lebensjahr oder bei Risikofaktoren (z.B. familiäre Belastung mit Glaukom) empfohlen.
Mit frühzeitiger Erkennung und gezielter Behandlung können viele Ursachen für Gesichtsfeldausfälle gut behandelt oder gestoppt werden. Ihr Arzt wird mit Ihnen einen individuellen Plan erstellen, um Ihr Sehvermögen so lange wie möglich zu erhalten.
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Überprüfen Sie die Informationen immer mit Ihrem Arzt
Gesundheitsrichtlinien variieren je nach Land und Region. Die Informationen in diesem Artikel basieren auf internationalen klinischen Leitlinien, spiegeln jedoch möglicherweise nicht die spezifischen Richtlinien, Medikamente oder Praktiken in Ihrem Land wider. Besprechen Sie Ihre Gesundheitsfragen immer mit Ihrem Arzt oder Gesundheitsdienstleister und beziehen Sie sich auf Ihre lokalen nationalen Gesundheitsrichtlinien, sofern verfügbar.
Wichtiger Hinweis Diese Informationen dienen nur zu Bildungszwecken. Sie ersetzen keine professionelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Konsultieren Sie bei Fragen immer einen qualifizierten Arzt. Bei einem medizinischen Notfall wählen Sie sofort den örtlichen Notruf.
Dieser Artikel dient der Aufklärung und orientiert sich an anerkannten Gesundheitsinformations- und klinischen Leitlinienquellen, sofern verfügbar. Spezifische Quellenlinks können je nach Thema variieren.
Zuletzt aktualisiert: 9. Juli 2026
Hinweis zur Aufklärung: Diese Informationen dienen nur der Aufklärung und sind keine Diagnose.
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