Angststörung
Verwendete Quellen
Dieser Artikel ist ein originaler Inhalt zur Patientenaufklärung.
- NICE—Generalised anxiety disorder and panic disorder in adults. CG113(2019)
- NHS—Generalised anxiety disorder in adults(2023)
- WHO—Anxiety disorders fact sheet(2023)
- CDC—Mental Health — Anxiety(2024)
Basierend auf internationalen klinischen Leitlinien
Übersicht
Eine Angststörung ist eine psychische Erkrankung, bei der Angstgefühle so stark und anhaltend werden, dass sie das tägliche Leben beeinträchtigen. Anders als normale Alltagsangst – zum Beispiel vor einer wichtigen Prüfung – ist die Angst bei einer Angststörung unverhältnismäßig stark, tritt oft ohne klaren Auslöser auf und lässt nicht nach. Es gibt verschiedene Formen: zum Beispiel die generalisierte Angststörung (anhaltende Sorgen über viele Lebensbereiche), Panikstörung (plötzliche, intensive Angstanfälle), soziale Angststörung (starke Angst in sozialen Situationen) und spezifische Phobien (ausgeprägte Angst vor bestimmten Dingen oder Situationen).
Wichtige Fakten
- Angststörungen sind sehr häufig – sie gehören zu den verbreitetsten psychischen Erkrankungen weltweit.
- Sie sind gut behandelbar: Mit der richtigen Unterstützung können die meisten Betroffenen ihre Lebensqualität deutlich verbessern.
- Eine Angststörung ist keine Schwäche und kein persönliches Versagen – sie hat biologische, psychologische und soziale Ursachen.
Angststörungen sind sehr verbreitet. In Deutschland leiden schätzungsweise 15 bis 20 von 100 Menschen im Laufe ihres Lebens an einer Angststörung. Sie sind damit eine der häufigsten psychischen Erkrankungen überhaupt.
Angststörungen können jeden treffen – Kinder, Jugendliche, Erwachsene und ältere Menschen. Frauen sind etwas häufiger betroffen als Männer. Oft beginnen Angststörungen im Kindes- oder Jugendalter oder im frühen Erwachsenenalter, können aber in jedem Lebensabschnitt auftreten.
Symptome
- Wenn starke Brustschmerzen, Atemnot und Taubheitsgefühle auftreten und nicht klar ist, ob es sich um eine Panikattacke oder einen Herzanfall handelt – bitte sofort den Notruf 112 anrufen.
- Bei Gedanken, sich selbst zu schaden oder das Leben zu beenden: Bitte sofort Hilfe holen – Notruf 112 oder die Telefonseelsorge (0800 111 0 111, kostenlos und rund um die Uhr erreichbar).
- ⚠Wenn Angstanfälle so stark sind, dass man nicht mehr atmen kann oder das Bewusstsein zu verlieren droht
- ⚠Wenn die Angst dazu führt, das Haus nicht mehr verlassen zu können oder grundlegende Alltagsaufgaben nicht mehr erledigt werden können
- ⚠Wenn gleichzeitig depressive Symptome auftreten, z. B. tiefe Traurigkeit, Hoffnungslosigkeit oder Interessenverlust
Häufige Symptome
- Anhaltende, übermäßige Sorgen oder Angstgefühle, die sich kaum kontrollieren lassen
- Innere Unruhe, Nervosität oder das Gefühl, ständig auf dem Sprung zu sein
- Herzrasen oder Herzklopfen (das Herz schlägt schneller oder stärker als gewohnt)
- Kurzatmigkeit oder das Gefühl, nicht richtig Luft zu bekommen
- Schwitzen, Zittern oder Kribbeln in Händen oder Füßen
- Schwindel oder ein Gefühl von Benommenheit
- Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit, Bauchschmerzen oder Durchfall
- Schlafprobleme – Einschlafschwierigkeiten oder unruhiger Schlaf
- Konzentrationsprobleme und Gedankenkreisen
- Muskelverspannungen oder Kopfschmerzen
- Vermeidungsverhalten: bestimmte Orte, Situationen oder Aktivitäten werden gemieden, weil sie Angst auslösen
- Panikattacken: plötzlich auftretende, intensive Angstschübe mit körperlichen Beschwerden
Symptome bei Kindern
- Häufiges Klammern an Eltern oder Bezugspersonen, Trennungsangst
- Weigerung, zur Schule zu gehen, oder Klagen über Bauchschmerzen und Kopfschmerzen vor der Schule
- Übermäßige Angst vor neuen Situationen, fremden Menschen oder dem Dunkeln
- Häufige Albträume oder Schlafstörungen
- Perfektionismus oder ständige Sorge, Fehler zu machen
- Rückzug von Freunden und Aktivitäten
- Körperliche Beschwerden ohne erkennbare medizinische Ursache
Symptome bei älteren Erwachsenen
- Übermäßige Sorgen um die Gesundheit, die Familie oder finanzielle Dinge
- Körperliche Beschwerden wie Schwindel, Herzrasen oder Schlafprobleme, die manchmal fälschlich auf körperliche Erkrankungen zurückgeführt werden
- Rückzug aus sozialen Aktivitäten aus Angst
- Verstärkte Ängstlichkeit nach einschneidenden Lebensereignissen (z. B. Verlust des Partners, Umzug ins Pflegeheim)
- Angststörungen treten bei älteren Menschen häufig zusammen mit Depressionen auf
Ursachen
Hauptursachen
- Genetische Veranlagung: Angststörungen können in Familien gehäuft vorkommen, was auf eine erbliche Komponente hinweist.
- Veränderungen im Gehirn: Bestimmte Botenstoffe (Neurotransmitter) und Hirnregionen, die für die Verarbeitung von Angst zuständig sind, können bei Angststörungen anders funktionieren.
- Belastende Lebensereignisse: Traumatische Erlebnisse, Verluste oder anhaltender Stress können eine Angststörung auslösen oder verstärken.
- Körperliche Erkrankungen: Manche Krankheiten (z. B. Schilddrüsenprobleme) oder Medikamente können Angstsymptome hervorrufen.
- Chronischer Alltagsstress: Anhaltende Belastungen durch Arbeit, Beziehungen oder finanzielle Sorgen können zur Entstehung beitragen.
Risikofaktoren
- Familiäre Vorgeschichte von Angststörungen oder anderen psychischen Erkrankungen
- Eigene frühere psychische Erkrankungen, z. B. Depressionen
- Traumatische Kindheitserlebnisse wie Missbrauch, Vernachlässigung oder das Erleben von Gewalt
- Anhaltende Stresssituationen im Beruf oder im Privatleben
- Bestimmte Persönlichkeitsmerkmale, z. B. ausgeprägte Schüchternheit oder Perfektionismus
- Konsum von Alkohol, Drogen oder Koffein in großen Mengen
- Bestimmte körperliche Erkrankungen wie Herzerkrankungen, Diabetes oder chronische Schmerzen
Wann zum Arzt
Dringend zum Arzt, wenn:
- Wenn Angstgefühle so stark sind, dass man nicht mehr arbeiten, soziale Kontakte pflegen oder alltägliche Dinge erledigen kann
- Wenn man beginnt, immer mehr Situationen zu meiden, weil man Angst vor der Angst hat
- Wenn Gedanken aufkommen, sich selbst zu schaden
- Wenn körperliche Symptome wie Herzrasen oder Atemnot auftreten und noch nicht abgeklärt wurden
Einen Routinetermin vereinbaren, wenn:
- Wenn man seit mehreren Wochen unter anhaltenden Sorgen oder Angstzuständen leidet, die aber den Alltag noch nicht vollständig beeinträchtigen
- Wenn man bemerkt, dass Schlaf, Konzentration oder Wohlbefinden unter Angstgefühlen leiden
- Wenn man sich nicht sicher ist, ob die eigenen Symptome mit einer Angststörung zusammenhängen könnten
- Wenn ein nahestehender Mensch (z. B. ein Kind oder älterer Elternteil) Anzeichen von anhaltender Angst zeigt
Diagnose
Die Diagnose einer Angststörung wird von einem Arzt, einer Ärztin oder einer psychologischen Fachkraft gestellt – in der Regel durch ein ausführliches Gespräch über die Beschwerden, ihre Häufigkeit, ihre Stärke und ihre Auswirkungen auf das tägliche Leben. In Deutschland orientieren sich Fachleute dabei an anerkannten Diagnosekriterien sowie an den Leitlinien der AWMF (Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften).
Mögliche Untersuchungen
- Ausführliches Gespräch (Anamnese): Die Fachkraft fragt nach den Symptomen, ihrer Dauer und den Lebensumständen.
- Fragebögen: Standardisierte Selbstauskunftsbögen (z. B. GAD-7 für die generalisierte Angststörung) helfen, das Ausmaß der Beschwerden besser einzuschätzen.
- Körperliche Untersuchung und ggf. Blutuntersuchungen: Um körperliche Ursachen für die Symptome auszuschließen (z. B. Schilddrüsenerkrankungen).
- Ausschluss anderer psychischer Erkrankungen: Da Angststörungen häufig zusammen mit Depressionen oder anderen Erkrankungen auftreten, wird auch danach gefragt.
Was Sie bei Ihrem Termin erwartet
Beim ersten Arzttermin muss man keine Angst haben, verurteilt zu werden. Die Fachkraft wird ruhig und einfühlsam Fragen stellen – zum Beispiel, wann die Beschwerden begonnen haben, was sie auslöst und wie stark sie sind. Es kann hilfreich sein, sich vorab Notizen zu machen: Wann treten die Symptome auf? Wie oft? Was hilft, was macht es schlimmer? Die Diagnose kann manchmal Zeit brauchen, da andere Ursachen zuerst ausgeschlossen werden müssen.
Behandlung
Angststörungen sind gut behandelbar. Die meisten Betroffenen profitieren von einer Kombination aus Psychotherapie und gegebenenfalls medikamentöser Unterstützung – ergänzt durch Selbsthilfestrategien und Lebensstilanpassungen. Eine frühzeitige Behandlung verbessert die Aussichten deutlich. Die Wahl der Behandlung hängt von der Art der Angststörung, ihrer Schwere und den persönlichen Bedürfnissen ab.
Selbsthilfe zu Hause
- Entspannungsübungen erlernen und regelmäßig anwenden: z. B. tiefes Bauchatmen, progressive Muskelentspannung (dabei werden Muskeln bewusst angespannt und wieder gelockert) oder Achtsamkeitsübungen
- Regelmäßige körperliche Bewegung: Sie kann Angstsymptome nachweislich lindern
- Schlafhygiene verbessern: Regelmäßige Schlafzeiten, ruhige Schlafumgebung und Bildschirmzeit vor dem Schlafen reduzieren
- Koffein und Alkohol einschränken: Beide können Angst verstärken
- Angst-Tagebuch führen: Gedanken und Gefühle aufschreiben kann helfen, Muster zu erkennen
- Sozialen Rückzug vermeiden: Kontakte zu Freunden und Familie aufrechterhalten, auch wenn es schwerfällt
- Informationen über Angststörungen suchen: Das Verstehen der eigenen Erkrankung kann helfen, Kontrolle zurückzugewinnen
Medizinische Behandlungen
Die Psychotherapie – insbesondere die kognitive Verhaltenstherapie (KVT) – gilt als sehr wirksam bei Angststörungen. In der KVT lernt man, angstauslösende Gedankenmuster zu erkennen und zu verändern sowie sich schrittweise angstbesetzten Situationen zu stellen. Auch andere Therapieformen wie die Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT) oder tiefenpsychologisch fundierte Verfahren können hilfreich sein. Bei mittelschweren bis schweren Angststörungen können bestimmte Medikamente ergänzend eingesetzt werden – die Entscheidung darüber trifft immer eine Ärztin oder ein Arzt gemeinsam mit der betroffenen Person. Zugang zu Psychotherapie in Deutschland ist über kassenärztliche Psychotherapeuten möglich; auch Online- und Gruppenangebote stehen zur Verfügung.
Wann kommt eine Operation infrage?
Operationen spielen bei der Behandlung von Angststörungen keine Rolle.
Leben mit der Erkrankung
Mit einer Angststörung zu leben bedeutet nicht, dass man ein eingeschränktes Leben führen muss. Viele Menschen lernen, ihre Angst besser zu verstehen und mit ihr umzugehen. Das braucht Zeit und Übung – aber es ist möglich. Kleine Schritte zählen: Manchmal reicht es, eine angstauslösende Situation ein bisschen länger auszuhalten als zuvor. Mit der Zeit werden solche Momente leichter.
Tipps für den Alltag
- Feste Tagesstrukturen helfen, das Gefühl von Kontrolle und Sicherheit zu stärken
- Pausen und Erholungszeiten bewusst einplanen – Überarbeitung und Schlafmangel verstärken Angst
- Atemübungen für den Alltag lernen, damit man sie in schwierigen Momenten schnell abrufen kann
- Schritt für Schritt gemiedene Situationen wieder aufsuchen – am besten mit therapeutischer Begleitung
- Offenheit im sozialen Umfeld: Vertrauenspersonen von der eigenen Angststörung erzählen kann entlasten und Missverständnisse vermeiden
- Selbstmitgefühl üben: Sich selbst gegenüber freundlich und geduldig sein – niemand kann Angst einfach 'abstellen'
Ernährung und Bewegung
Eine ausgewogene Ernährung und regelmäßige Bewegung können Angstsymptome spürbar lindern. Besonders Ausdauersportarten wie Spazierengehen, Radfahren, Schwimmen oder Joggen haben eine nachgewiesene stimmungsaufhellende Wirkung. Koffein (Kaffee, Energydrinks) und Alkohol sollten möglichst reduziert werden, da beide die Angstsymptome verstärken können. Auch eine regelmäßige Mahlzeitenstruktur kann helfen, Schwankungen im Blutzucker zu vermeiden, die Unruhe und Nervosität begünstigen.
Psychische Gesundheit und Wohlbefinden
Eine Angststörung kann sich auf viele Bereiche des Lebens auswirken: auf Beziehungen, die Arbeit, das Selbstwertgefühl und die allgemeine Lebensfreude. Es ist wichtig zu wissen, dass diese Auswirkungen nicht dauerhaft sein müssen. Viele Betroffene berichten, dass sie durch die Auseinandersetzung mit ihrer Angststörung tiefere Einblicke in sich selbst gewonnen haben und widerstandsfähiger geworden sind. Wenn depressive Gedanken hinzukommen, ist es besonders wichtig, professionelle Unterstützung zu suchen. Krisenunterstützung ist jederzeit erreichbar – die Telefonseelsorge ist kostenlos unter 0800 111 0 111 (rund um die Uhr).
Vorbeugung
Nicht jede Angststörung lässt sich verhindern – besonders wenn genetische oder biologische Faktoren eine Rolle spielen. Aber es gibt einige Dinge, die das Risiko verringern oder dazu beitragen können, dass Angstsymptome nicht chronisch werden: frühzeitiger Umgang mit Stress, das Erlernen von Entspannungstechniken, ein stabiles soziales Netz und das rechtzeitige Aufsuchen von Hilfe bei anhaltenden Belastungen. Kinder profitieren besonders von einem sicheren, unterstützenden Umfeld, das ihnen hilft, mit Stress und Unsicherheit gesund umzugehen.
Früherkennungsprogramme
In Deutschland gibt es kein flächendeckendes Screening-Programm speziell für Angststörungen. Jedoch können Hausärzte und Hausärztinnen bei Routineuntersuchungen auf psychische Belastungen eingehen und gegebenenfalls weiterverweisen. Wer das Gefühl hat, unter anhaltender Angst zu leiden, kann jederzeit selbst das Gespräch suchen – man muss nicht warten, bis die Beschwerden unerträglich werden.
Komplikationen
Unbehandelt
- Chronifizierung (Verfestigung) der Angststörung: Unbehandelt kann sich die Angst im Laufe der Zeit ausweiten und schwerer behandelbar werden
- Depression: Angststörungen und Depressionen treten häufig gemeinsam auf – unbehandelte Angst kann das Risiko für Depressionen erhöhen
- Sozialer Rückzug und Vereinsamung: Wenn immer mehr Situationen vermieden werden, kann das soziale Leben stark eingeschränkt werden
- Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit: Konzentrationsprobleme und Erschöpfung können die berufliche Leistungsfähigkeit beeinflussen
- Körperliche Beschwerden: Anhaltende Anspannung kann langfristig körperliche Beschwerden wie Magen-Darm-Probleme, Kopfschmerzen oder Schlafstörungen verstärken
- Substanzgebrauch: Manche Menschen greifen zu Alkohol oder anderen Mitteln, um Angstsymptome zu dämpfen – was neue Probleme schaffen kann
Langzeitprognose
Die Aussichten bei einer Angststörung sind grundsätzlich positiv. Mit der richtigen Behandlung und Unterstützung erleben die meisten Betroffenen eine deutliche Verbesserung ihrer Symptome und ihrer Lebensqualität. Viele Menschen führen nach einer erfolgreichen Therapie ein erfülltes, aktives Leben. Rückschläge können vorkommen – aber auch sie sind überwindbar. Der erste Schritt, Hilfe zu suchen, ist oft der schwerste – und gleichzeitig der wichtigste.
Unterstützung finden
Internationale Organisationen
- World Health Organization (WHO) – Mental Health ↗
- Anxiety and Depression Association of America (ADAA) ↗
Lokale Organisationen
- Deutsche Angst-Hilfe e.V. ↗ · Deutschland
- Stiftung Deutsche Depressions- und Angst-Hilfe ↗ · Deutschland
- AWMF – Leitlinien zu Angststörungen ↗ · Deutschland
Hilfetelefone
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Überprüfen Sie die Informationen immer mit Ihrem Arzt
Gesundheitsrichtlinien variieren je nach Land und Region. Die Informationen in diesem Artikel basieren auf internationalen klinischen Leitlinien, spiegeln jedoch möglicherweise nicht die spezifischen Richtlinien, Medikamente oder Praktiken in Ihrem Land wider. Besprechen Sie Ihre Gesundheitsfragen immer mit Ihrem Arzt oder Gesundheitsdienstleister und beziehen Sie sich auf Ihre lokalen nationalen Gesundheitsrichtlinien, sofern verfügbar.
Wichtiger Hinweis Diese Informationen dienen nur zu Bildungszwecken. Sie ersetzen keine professionelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Konsultieren Sie bei Fragen immer einen qualifizierten Arzt. Bei einem medizinischen Notfall wählen Sie sofort den örtlichen Notruf.