Ernährungstipps bei Husten
Basierend auf internationalen klinischen Leitlinien
Übersicht
Ein Husten ist eine Schutzreaktion der Atemwege. Er hilft, Schleim, Staub oder Fremdkörper aus der Lunge zu befördern. Was Sie essen und trinken, kann dabei helfen, den Husten zu lindern und die Heilung zu unterstützen.
Wichtige Fakten
- Viel Trinken hält die Schleimhäute feucht und dünnt den Schleim.
- Warme Getränke wie Tee oder Suppe können den Hals beruhigen.
- Honig kann bei Erwachsenen und Kindern über 1 Jahr den Husten lindern.
Ja, Husten ist einer der häufigsten Gründe für einen Arztbesuch. Fast jeder hat mehrmals im Jahr Husten, meist durch Erkältungen.
Husten kann Menschen aller Altersgruppen betreffen. Besonders betroffen sind Menschen mit geschwächtem Immunsystem, Raucher und Menschen mit chronischen Lungenerkrankungen.
Symptome
- Starke Atemnot oder das Gefühl zu ersticken
- Blaue Lippen oder bläuliche Haut
- Blut im Auswurf
- Bewusstlosigkeit
- ⚠Fieber über 39 Grad Celsius
- ⚠Husten, der länger als 3 Wochen anhält
- ⚠Schmerzen in der Brust
- ⚠Unerklärlicher Gewichtsverlust
Häufige Symptome
- Trockener Husten ohne Schleim
- Husten mit Auswurf (Schleim)
- Kratzen im Hals
- Heiserkeit
Symptome bei Kindern
- Husten bei Erkältung oder Grippe
- Husten mit Atemgeräuschen (Krupphusten)
- Bei kleinen Kindern: Atemnot und bläuliche Lippen
Symptome bei älteren Erwachsenen
- Husten kann zu Dehydration führen, wenn Trinken schwerfällt
- Husten mit Erschöpfung und Schwäche
- Erhöhtes Risiko für Lungenentzündung
Ursachen
Hauptursachen
- Viren wie Erkältung oder Grippe
- Bakterien, zum Beispiel bei einer Lungenentzündung
- Allergien oder Asthma
- Reizstoffe wie Rauch oder Abgase
- Sodbrennen (Magensäure reizt die Atemwege)
Risikofaktoren
- Rauchen
- Geschwächtes Immunsystem
- Schlechte Luftqualität
- Allergien
- Kontakt mit erkälteten Menschen
Wann zum Arzt
Dringend zum Arzt, wenn:
- Wenn Sie Blut husten
- Bei Atemnot oder hohem Fieber
- Wenn der Husten mit starken Schmerzen verbunden ist
Einen Routinetermin vereinbaren, wenn:
- Wenn der Husten nach 2–3 Wochen nicht besser wird
- Wenn der Schleim grün oder gelb ist und Fieber dazukommt
- Bei chronischem Husten, der länger als 8 Wochen anhält
Diagnose
Der Arzt erfragt Ihre Krankengeschichte und untersucht Sie körperlich. Er hört Lunge und Atemwege mit dem Stethoskop ab.
Mögliche Untersuchungen
- Abhören der Lunge (Auskultation)
- Röntgen der Brust
- Lungenfunktionstest (Spirometrie)
- Blutuntersuchung
- Abstrich aus Hals oder Nase
Was Sie bei Ihrem Termin erwartet
Die Untersuchungen sind in der Regel schmerzfrei und dauern nicht lange. Gegebenenfalls wird eine Schleimprobe oder Blutprobe entnommen. Der Arzt bespricht danach die Ergebnisse mit Ihnen.
Behandlung
Die Behandlung richtet sich nach der Ursache des Hustens. Bei einem akuten, durch eine Erkältung ausgelösten Husten stehen Selbstfürsorge und Geduld im Mittelpunkt. Es gibt keine Medikamente, die die Erkältung heilen, aber Sie können die Symptome lindern.
Selbsthilfe zu Hause
- Ausreichend trinken, zum Beispiel warmes Wasser, Tee oder Brühe
- Honig in warmem Wasser oder Tee (nicht für Säuglinge unter 1 Jahr)
- Mit Wasserdampf inhalieren
- Viel Ruhe und Schlaf
- Auf Rauchen und Räucherstäbchen verzichten
Medizinische Behandlungen
Ihr Arzt kann Ihnen Medikamente empfehlen, die den Hustenreiz lindern oder das Lösen von Schleim unterstützen. Diese sind in der Apotheke erhältlich, einige auf Rezept. Nehmen Sie Arzneimittel nur nach Rücksprache mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder einem Apotheker ein.
Leben mit der Erkrankung
Achten Sie auf die Signale Ihres Körpers. Trinken Sie regelmäßig, auch wenn Sie keinen Durst haben. Meiden Sie Reizstoffe wie Rauch oder Staub und lüften Sie regelmäßig.
Tipps für den Alltag
- Sorgen Sie für frische Luft im Schlafzimmer
- Hören Sie mit dem Rauchen auf oder reduzieren Sie es
- Waschen Sie regelmäßig Ihre Hände
- Trinken Sie über den Tag verteilt ausreichend Wasser
Ernährung und Bewegung
Leichte, vollwertige Kost mit Obst und Gemüse unterstützt das Immunsystem. Bei akutem Husten ist Sport nicht empfehlenswert. Nach dem Abklingen können Sie langsam wieder aktiv werden.
Psychische Gesundheit und Wohlbefinden
Ein anhaltender Husten kann belastend sein und den Schlaf stören. Es ist normal, sich müde oder gereizt zu fühlen. Wenn die Belastung zu groß wird, sprechen Sie mit Ihrer Arztpraxis oder einer psychologischen Beratungsstelle.
Vorbeugung
Nicht jeder Husten lässt sich verhindern. Sie können aber Ihr Risiko senken, indem Sie Ihr Immunsystem stärken, sich gründlich die Hände waschen und Reizstoffe meiden.
Impfungen
Es gibt Impfungen gegen Grippe, COVID-19 und Lungenentzündung (Pneumokokken). Fragen Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt, welche Impfung für Sie persönlich empfohlen wird.
Komplikationen
Unbehandelt
- Eine Lungenentzündung kann entstehen
- Chronische Lungenerkrankungen können sich verschlimmern
- Anhaltender Husten kann zu Schlafmangel, Erschöpfung oder sogar Rippenfrakturen führen
Langzeitprognose
Die meisten Hustenanfälle klingen innerhalb von zwei bis drei Wochen von selbst ab. Wenn die Ursache behandelt wird, ist eine vollständige Genesung in den meisten Fällen gut möglich. Ihr Arzt unterstützt Sie dabei.
Unterstützung finden
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Überprüfen Sie die Informationen immer mit Ihrem Arzt
Gesundheitsrichtlinien variieren je nach Land und Region. Die Informationen in diesem Artikel basieren auf internationalen klinischen Leitlinien, spiegeln jedoch möglicherweise nicht die spezifischen Richtlinien, Medikamente oder Praktiken in Ihrem Land wider. Besprechen Sie Ihre Gesundheitsfragen immer mit Ihrem Arzt oder Gesundheitsdienstleister und beziehen Sie sich auf Ihre lokalen nationalen Gesundheitsrichtlinien, sofern verfügbar.
Wichtiger Hinweis Diese Informationen dienen nur zu Bildungszwecken. Sie ersetzen keine professionelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Konsultieren Sie bei Fragen immer einen qualifizierten Arzt. Bei einem medizinischen Notfall wählen Sie sofort den örtlichen Notruf.
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Quellen und Leitlinien
Dieser Artikel dient der Aufklärung und orientiert sich an anerkannten Gesundheitsinformations- und klinischen Leitlinienquellen, sofern verfügbar. Spezifische Quellenlinks können je nach Thema variieren.
Zuletzt aktualisiert: 31. Juli 2026
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Bei schweren, sich verschlechternden oder dringenden Symptomen rufen Sie die lokale Notrufnummer an oder suchen Sie Notfallversorgung auf.