blood pressure ultrasound explained
Basierend auf internationalen klinischen Leitlinien
Übersicht
Eine Blutdruck-Ultraschalluntersuchung ist ein schmerzfreier Test, bei dem Schallwellen verwendet werden, um Bilder von Ihren Blutgefäßen und Ihrem Blutfluss zu machen. Dabei wird der Blutdruck an verschiedenen Stellen gemessen, zum Beispiel am Arm oder am Bein.
Wichtige Fakten
- Die Untersuchung ist nicht schmerzhaft und ohne Strahlenbelastung.
- Sie hilft, Durchblutungsstörungen oder Engstellen in den Arterien zu erkennen.
- Der Arzt oder die Ärztin kann so den Blutdruck indirekt messen und mit dem Blutdruck an anderen Körperstellen vergleichen.
Ja, diese Untersuchung wird häufig eingesetzt, vor allem bei Verdacht auf Durchblutungsprobleme oder zur Kontrolle nach einer Behandlung.
Sie wird bei Menschen jeden Alters eingesetzt, besonders bei Erwachsenen mit Risikofaktoren wie Rauchen, Diabetes oder erhöhten Blutfettwerten.
Symptome
- Plötzliche starke Kopfschmerzen, Sehstörungen oder Verwirrtheit – das kann auf einen sehr hohen Blutdruck hindeuten.
- Schmerzen oder Schweregefühl in der Brust, Atemnot oder Schwäche in einem Arm oder Bein – das können Anzeichen für einen Schlaganfall oder Herzinfarkt sein.
- ⚠Schmerzen in den Beinen beim Gehen, die nach Ruhe besser werden (Hinken).
- ⚠Taubheitsgefühl oder Wundheilungsstörungen an den Füßen.
Ursachen
Hauptursachen
- Arteriosklerose – Ablagerungen (Plaques) verengen die Blutgefäße und verändern den Blutdruck.
- Entzündungen der Blutgefäße (Vaskulitis).
- Angeborene Engstellen oder Fehlbildungen der Arterien.
Risikofaktoren
- Rauchen
- Hoher Blutdruck (Hypertonie)
- Erhöhte Blutfette (Cholesterin)
- Diabetes mellitus
- Bewegungsmangel und Übergewicht
- Zunehmendes Alter
Wann zum Arzt
Dringend zum Arzt, wenn:
- Wenn Sie plötzliche, einseitige Schmerzen in einem Bein oder Arm haben.
- Bei plötzlichen Durchblutungsstörungen, z. B. ein sehr kaltes oder blasses Bein.
Einen Routinetermin vereinbaren, wenn:
- Bei Kribbeln, Taubheitsgefühl oder Wundheilungsstörungen an den Füßen.
- Wenn Ihr Hausarzt oder Ihre Hausärztin einen abweichenden Blutdruck zwischen Arm und Bein feststellt.
- Vor einer geplanten Gefäßoperation oder nach einer Behandlung (z. B. Ballonaufdehnung).
Diagnose
Die Blutdruck-Ultraschalluntersuchung wird meistens durchgeführt, wenn Ihr Arzt oder Ihre Ärztin einen Verdacht auf Durchblutungsstörungen hat – zum Beispiel, weil Sie Schmerzen in den Beinen beim Gehen haben oder der Blutdruck an Armen und Beinen unterschiedlich ist.
Mögliche Untersuchungen
- Doppler-Ultraschall: Ein kleines Gerät sendet Schallwellen aus und misst, wie schnell das Blut fließt.
- Farbkodierte Duplexsonografie: Zeigt Blutgefäße und Blutfluss farbig an.
- Knöchel-Arm-Index (KAI): Messung des Blutdrucks am Knöchel und am Arm, um den Druckvergleich zu berechnen.
Was Sie bei Ihrem Termin erwartet
Sie liegen entspannt auf einer Liege. Der Arzt oder die Ärztin trägt ein kühles Gel auf die Haut auf und führt einen kleinen Schallkopf über die Haut. Sie spüren dabei nichts. Die Untersuchung dauert etwa 15 bis 30 Minuten und ist völlig schmerzfrei.
Behandlung
Falls die Untersuchung Auffälligkeiten zeigt, bespricht Ihr Arzt oder Ihre Ärztin mit Ihnen die nächsten Schritte. Die Behandlung richtet sich nach der Ursache und dem Schweregrad.
Selbsthilfe zu Hause
- Bewegung an der frischen Luft, z. B. Walking oder Radfahren, fördert die Durchblutung.
- Auf das Rauchen verzichten – das verbessert die Gefäßgesundheit deutlich.
- Gesunde Ernährung mit viel Gemüse, Obst und Vollkornprodukten.
Medizinische Behandlungen
Je nach Befund werden Medikamente eingesetzt, die den Blutdruck senken oder die Blutgerinnung beeinflussen. Auch blutfettsenkende Mittel können zum Einsatz kommen. Ihr Arzt oder Ihre Ärztin wird Ihnen die passende Behandlung empfehlen – bitte keine Selbstmedikation.
Wann kommt eine Operation infrage?
In manchen Fällen – z. B. bei einer starken Verengung – kann ein Eingriff nötig sein, zum Beispiel eine Ballonaufdehnung (Angioplastie) oder eine Bypass-Operation. Das entscheidet der Gefäßchirurg oder die Gefäßchirurgin.
Leben mit der Erkrankung
Viele Menschen mit Durchblutungsstörungen leben gut damit, wenn sie auf ihre Risikofaktoren achten und regelmäßig Nachsorgetermine wahrnehmen.
Tipps für den Alltag
- Regelmäßige Bewegung, am besten täglich mindestens 30 Minuten.
- Nicht rauchen.
- Auf ein gesundes Körpergewicht achten.
- Blutdruck und Blutfette regelmäßig kontrollieren lassen.
Ernährung und Bewegung
Eine herzgesunde Ernährung mit wenig Salz, wenig gesättigten Fetten und viel frischem Obst und Gemüse unterstützt die Gefäße. Bewegung wie Schwimmen oder Gymnastik hilft, Durchblutung und Blutdruck zu verbessern.
Psychische Gesundheit und Wohlbefinden
Die Sorge vor Durchblutungsstörungen oder einem Schlaganfall kann belastend sein. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin über Ihre Ängste. Auch ein Psychologe oder eine Psychologin kann helfen, mit der Erkrankung umzugehen.
Vorbeugung
Vieles können Sie selbst tun: gesunde Ernährung, ausreichend Bewegung, Nichtrauchen und regelmäßige ärztliche Kontrollen senken das Risiko für Durchblutungsstörungen deutlich.
Früherkennungsprogramme
Ein allgemeines Screening auf Durchblutungsstörungen wird nicht für alle Menschen empfohlen. Bei Risikogruppen (z. B. Diabetiker, Raucher) kann Ihr Arzt oder Ihre Ärztin eine Blutdruck-Ultraschalluntersuchung vorschlagen.
Komplikationen
Unbehandelt
- Schwere Durchblutungsstörungen können zu Wundheilungsstörungen oder offenen Stellen (Ulzera) an den Füßen führen.
- Ein Verschluss einer Arterie kann einen Schlaganfall oder Herzinfarkt auslösen.
- Langfristig kann eine unbehandelte Verengung zu einer Amputation führen (selten).
Langzeitprognose
Die meisten Durchblutungsstörungen lassen sich gut behandeln, vor allem wenn sie früh erkannt werden. Mit einer gesunden Lebensweise und regelmäßiger ärztlicher Betreuung bleiben die meisten Menschen lange beschwerdefrei. Es gibt viel Grund zur Hoffnung!
Unterstützung finden
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Überprüfen Sie die Informationen immer mit Ihrem Arzt
Gesundheitsrichtlinien variieren je nach Land und Region. Die Informationen in diesem Artikel basieren auf internationalen klinischen Leitlinien, spiegeln jedoch möglicherweise nicht die spezifischen Richtlinien, Medikamente oder Praktiken in Ihrem Land wider. Besprechen Sie Ihre Gesundheitsfragen immer mit Ihrem Arzt oder Gesundheitsdienstleister und beziehen Sie sich auf Ihre lokalen nationalen Gesundheitsrichtlinien, sofern verfügbar.
Wichtiger Hinweis Diese Informationen dienen nur zu Bildungszwecken. Sie ersetzen keine professionelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Konsultieren Sie bei Fragen immer einen qualifizierten Arzt. Bei einem medizinischen Notfall wählen Sie sofort den örtlichen Notruf.
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Quellen und Leitlinien
Dieser Artikel dient der Aufklärung und orientiert sich an anerkannten Gesundheitsinformations- und klinischen Leitlinienquellen, sofern verfügbar. Spezifische Quellenlinks können je nach Thema variieren.
Zuletzt aktualisiert: 26. Juli 2026
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