Preparing for VQ scan
Basierend auf internationalen klinischen Leitlinien
Übersicht
Ein VQ-Scan (Ventilations-/Perfusionsscan) ist eine nuklearmedizinische Untersuchung, die die Durchblutung (Perfusion) und die Belüftung (Ventilation) Ihrer Lunge zeigt. Er hilft Ihrem Arzt, eine Lungenembolie – ein Blutgerinnsel in der Lunge – zu erkennen oder auszuschließen.
Wichtige Fakten
- Der Scan verwendet eine sehr geringe Menge radioaktiver Substanz (Tracer), die über die Atemluft oder eine Vene verabreicht wird.
- Die Strahlenbelastung ist niedrig, ähnlich wie bei einer Röntgenaufnahme des Brustkorbs.
- Sie benötigen keine besondere Vorbereitung, außer eventuell nüchtern zu sein – fragen Sie Ihren Arzt.
Ein VQ-Scan wird häufig durchgeführt, wenn ein Verdacht auf eine Lungenembolie besteht, insbesondere wenn eine CT-Untersuchung nicht möglich ist.
Der Scan kann bei Erwachsenen und Kindern durchgeführt werden. Er wird oft bei Menschen mit unklaren Brustschmerzen oder Atemnot eingesetzt.
Symptome
- Plötzliche starke Atemnot
- Brustschmerz mit Ohnmacht
- Bluthusten mit Atemnot
- ⚠Anhaltender Husten und Brustschmerzen
- ⚠Unklare Schwellung eines Beins (mögliches Blutgerinnsel)
Häufige Symptome
- Plötzliche Atemnot
- Scharfe Brustschmerzen, die sich beim Einatmen verschlimmern
- Husten, manchmal mit blutigem Auswurf
- Schneller Herzschlag
Symptome bei Kindern
- Bei Kindern kann eine Lungenembolie selten sein. Symptome sind ähnlich: Atemnot, Brustschmerzen, Ohnmachtsanfälle.
Symptome bei älteren Erwachsenen
- Bei älteren Erwachsenen können die Symptome weniger deutlich sein, zum Beispiel nur Müdigkeit oder Verwirrtheit.
Ursachen
Hauptursachen
- Ein Blutgerinnsel (Thrombus), das sich meist in den Beinvenen bildet und in die Lunge wandert (Lungenembolie).
- Längerer Stillstand (z.B. nach Operation, Langstreckenflug)
- Bestimmte Erkrankungen wie Krebs oder Gerinnungsstörungen
Risikofaktoren
- Bewegungsmangel, Übergewicht
- Rauchen
- Hormonelle Verhütungsmittel oder Schwangerschaft
- Operationen oder Verletzungen der Beine
- Alter über 60 Jahre
Wann zum Arzt
Dringend zum Arzt, wenn:
- Bei plötzlicher Atemnot und Brustschmerzen sofort den Notruf 112 wählen.
- Bei Schwellung und Schmerzen in einem Bein (Verdacht auf Thrombose) innerhalb von 24 Stunden einen Arzt aufsuchen.
Einen Routinetermin vereinbaren, wenn:
- Wenn Sie Termin für den VQ-Scan erhalten, folgen Sie den Anweisungen des Arztes. Meist ist keine besondere Vorbereitung nötig.
- Informieren Sie Ihren Arzt über Allergien, Schwangerschaft oder Stillzeit.
Diagnose
Der VQ-Scan ist ein bildgebendes Verfahren. Zuerst atmen Sie ein Gas (Ventilationsphase) ein, dann wird Ihnen ein Tracer in die Vene gespritzt (Perfusionsphase). Mit einer Kamera werden Aufnahmen gemacht.
Mögliche Untersuchungen
- VQ-Scan (Ventilations-/Perfusionsszintigrafie)
- Manchmal vorher eine Röntgenaufnahme der Lunge
- Bluttests auf D-Dimer
Was Sie bei Ihrem Termin erwartet
Sie liegen auf einem Untersuchungstisch. Die Aufnahmen dauern etwa 30–45 Minuten. Sie können währenddessen normal atmen. Es gibt keine Nebenwirkungen. Die Ergebnisse bespricht Ihr Arzt mit Ihnen.
Behandlung
Die Behandlung richtet sich nach der Ursache. Bei einer Lungenembolie werden meist blutverdünnende Medikamente (Antikoagulanzien) eingesetzt. Der VQ-Scan hilft, die richtige Therapie zu wählen.
Selbsthilfe zu Hause
- Nach dem Scan können Sie sofort Ihren normalen Aktivitäten nachgehen.
- Trinken Sie viel Wasser, damit der Tracer schneller ausgeschieden wird.
- Vermeiden Sie engen Kontakt mit Schwangeren und Kleinkindern für 24 Stunden (zur Sicherheit).
Medizinische Behandlungen
Ihr Arzt kann Ihnen blutverdünnende Medikamente verschreiben, um das Gerinnsel aufzulösen und neue zu verhindern. In schweren Fällen können auch Verfahren wie eine Thrombusentfernung oder ein Filter in der großen Vene (Vena-cava-Filter) infrage kommen.
Wann kommt eine Operation infrage?
Eine Operation ist selten nötig, nur bei sehr großen Gerinnseln, die lebensbedrohlich sind.
Leben mit der Erkrankung
Nach einer Lungenembolie müssen Sie oft mehrere Monate lang blutverdünnende Medikamente einnehmen. Ihr Arzt überwacht die Behandlung regelmäßig.
Tipps für den Alltag
- Bewegung fördert die Durchblutung – sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wann Sie wieder Sport treiben können.
- Vermeiden Sie langes Sitzen oder Stehen. Stehen Sie regelmäßig auf und bewegen Sie die Beine.
- Tragen Sie bei Reisen Kompressionsstrümpfe, wenn Ihr Arzt sie empfohlen hat.
Ernährung und Bewegung
Eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukten unterstützt die Gefäßgesundheit. Achten Sie auf ausreichend Flüssigkeit. Leichte Bewegung wie Spazierengehen ist meist erlaubt.
Psychische Gesundheit und Wohlbefinden
Eine Lungenembolie kann Angst auslösen – Angst vor einem erneuten Ereignis. Es ist normal, sich Sorgen zu machen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder suchen Sie psychologische Unterstützung.
Vorbeugung
Teilweise. Sie können das Risiko senken, indem Sie sich regelmäßig bewegen, nicht rauchen und bei langen Flügen oder Fahrten die Beine bewegen. Bei Operationen erhalten Sie oft gerinnungshemmende Spritzen.
Impfungen
Entfällt
Früherkennungsprogramme
Es gibt kein allgemeines Screening. Bei Risikopatienten (z.B. nach Thrombose) wird die Ursache abgeklärt.
Komplikationen
Unbehandelt
- Unbehandelt kann eine Lungenembolie lebensbedrohlich sein (Herz-Kreislauf-Stillstand).
- Langfristig kann es zu chronischen Schäden in der Lunge kommen (Lungenhochdruck).
Langzeitprognose
Wird eine Lungenembolie früh erkannt und behandelt, ist die Prognose gut. Die meisten Menschen erholen sich vollständig. Der VQ-Scan hilft dabei, die richtige Diagnose zu stellen.
Unterstützung finden
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Überprüfen Sie die Informationen immer mit Ihrem Arzt
Gesundheitsrichtlinien variieren je nach Land und Region. Die Informationen in diesem Artikel basieren auf internationalen klinischen Leitlinien, spiegeln jedoch möglicherweise nicht die spezifischen Richtlinien, Medikamente oder Praktiken in Ihrem Land wider. Besprechen Sie Ihre Gesundheitsfragen immer mit Ihrem Arzt oder Gesundheitsdienstleister und beziehen Sie sich auf Ihre lokalen nationalen Gesundheitsrichtlinien, sofern verfügbar.
Wichtiger Hinweis Diese Informationen dienen nur zu Bildungszwecken. Sie ersetzen keine professionelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Konsultieren Sie bei Fragen immer einen qualifizierten Arzt. Bei einem medizinischen Notfall wählen Sie sofort den örtlichen Notruf.
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Quellen und Leitlinien
Dieser Artikel dient der Aufklärung und orientiert sich an anerkannten Gesundheitsinformations- und klinischen Leitlinienquellen, sofern verfügbar. Spezifische Quellenlinks können je nach Thema variieren.
Zuletzt aktualisiert: 19. Juli 2026
Hinweis zur Aufklärung: Diese Informationen dienen nur der Aufklärung und sind keine Diagnose.
Nutzen Sie sie zur Ergänzung — nicht als Ersatz — für den Rat einer approbierten Fachkraft.
Bei schweren, sich verschlechternden oder dringenden Symptomen rufen Sie die lokale Notrufnummer an oder suchen Sie Notfallversorgung auf.