What CT angiogram looks for
Basierend auf internationalen klinischen Leitlinien
Übersicht
Eine CT-Angiografie (Computertomografie-Angiografie) ist ein bildgebendes Verfahren, das die Blutgefäße im Körper sichtbar macht. Mit Hilfe von Röntgenstrahlen und einem Kontrastmittel werden Verengungen, Verschlüsse oder Aussackungen (Aneurysmen) der Arterien und Venen dargestellt.
Wichtige Fakten
- Es ist eine schonende Untersuchung ohne operativen Eingriff.
- Das Kontrastmittel wird über eine Vene gespritzt und die Aufnahmen dauern nur wenige Minuten.
- Die CT-Angiografie wird von Radiologen nach den Qualitätsstandards der AWMF-Leitlinien durchgeführt.
Ja, die CT-Angiografie ist in deutschen Krankenhäusern und radiologischen Praxen ein häufig eingesetztes Verfahren zur Diagnose von Gefäßerkrankungen.
Sie wird bei Menschen jeden Alters durchgeführt, vor allem bei Verdacht auf Durchblutungsstörungen, Aneurysmen, Lungenembolien oder Gefäßverletzungen.
Symptome
- Plötzliche, starke Brustschmerzen, die in Arme oder Kiefer ausstrahlen
- Plötzliche Atemnot
- Plötzliche, sehr starke Kopfschmerzen („Vernichtungskopfschmerz“)
- Anzeichen eines Schlaganfalls (halbseitige Lähmung, Sprachverlust)
- ⚠Wiederkehrende Brustschmerzen bei Belastung
- ⚠Zunehmende Beinschmerzen in Ruhe
- ⚠Verdacht auf tiefe Beinvenenthrombose (geschwollenes, heißes Bein)
Häufige Symptome
- Brustschmerzen oder Druckgefühl in der Brust
- Kurzatmigkeit ohne erkennbaren Grund
- Schmerzen oder Krämpfe in den Beinen beim Gehen (Schaufensterkrankheit)
- Schwellungen oder Veränderungen der Hautfarbe an Armen oder Beinen
Symptome bei Kindern
- Angeborene Herzfehler können Symptome wie Atemnot oder Blaufärbung der Haut verursachen
- Seltene Gefäßfehlbildungen, die zu Durchblutungsstörungen führen
Symptome bei älteren Erwachsenen
- Plötzliche starke Kopfschmerzen (Hinweis auf Aneurysma)
- Verschlechterung der Gehfähigkeit durch Durchblutungsstörungen
- Schlaganfall-ähnliche Symptome wie Lähmungen oder Sprachstörungen
Ursachen
Hauptursachen
- Arteriosklerose (Verhärtung und Verengung der Arterien durch Ablagerungen)
- Aneurysma (Aussackung einer Arterie, die reißen kann)
- Lungenembolie (Blutgerinnsel in der Lunge)
- Verschlusskrankheit der Beinarterien (pAVK)
Risikofaktoren
- Rauchen
- Bluthochdruck
- Diabetes mellitus
- Hohe Cholesterinwerte
- Bewegungsmangel
- Übergewicht
- Familienvorbelastung
- Alter über 60 Jahre
Wann zum Arzt
Dringend zum Arzt, wenn:
- Plötzliche Brustschmerzen, Atemnot oder neurologische Ausfälle – sofort Arzt oder Notruf 112!
Einen Routinetermin vereinbaren, wenn:
- Wenn Sie regelmäßig unter Schmerzen in den Beinen beim Gehen leiden
- Bei bekanntem Bluthochdruck oder anderen Risikofaktoren zur Vorsorgeuntersuchung
Diagnose
Die CT-Angiografie wird von einem Radiologen durchgeführt. Sie liegen auf einer Liege, die in das CT-Gerät geschoben wird. Zuerst wird ein Kontrastmittel über eine Vene gespritzt, das die Blutgefäße auf den Aufnahmen sichtbar macht. Während der Untersuchung müssen Sie still liegen und kurz die Luft anhalten. Die Bilder werden sofort vom Radiologen ausgewertet.
Mögliche Untersuchungen
- CT-Angiografie (die eigentliche Untersuchung)
- Blutuntersuchung (z.B. Nierenwerte vor Kontrastmittel)
- Doppler-Sonografie (Ultraschall der Gefäße)
Was Sie bei Ihrem Termin erwartet
Die Untersuchung ist schmerzfrei. Manche Menschen spüren ein Wärmegefühl oder einen metallischen Geschmack im Mund nach der Kontrastmittelgabe – das ist normal. Nach der Untersuchung können Sie sofort nach Hause gehen, sofern keine weiteren Eingriffe nötig sind. Trinken Sie viel Wasser, um das Kontrastmittel auszuscheiden.
Behandlung
Die Behandlung hängt von der zugrunde liegenden Gefäßerkrankung ab. Ziel ist es, Durchblutungsstörungen zu beheben oder das Risiko für Komplikationen zu senken.
Selbsthilfe zu Hause
- Gesunde Ernährung mit wenig Salz und Fett
- Regelmäßige Bewegung, z.B. Spaziergänge
- Rauchstopp
- Blutdruck und Blutzucker kontrollieren
Medizinische Behandlungen
Je nach Befund können Medikamente zur Blutverdünnung, Blutdrucksenkung oder Cholesterinsenkung verschrieben werden. Auch Medikamente zur Erweiterung der Blutgefäße kommen infrage. Die konkrete Therapie legt der behandelnde Arzt fest.
Wann kommt eine Operation infrage?
In manchen Fällen ist ein Eingriff nötig, z.B. das Einsetzen eines Stents (Gefäßstütze) oder eine Bypass-Operation. Bei einem Aneurysma kann eine Aussackung operativ verschlossen werden.
Leben mit der Erkrankung
Nach der Untersuchung können Sie Ihren Alltag normal fortsetzen. Sollte eine Gefäßerkrankung festgestellt worden sein, besprechen Sie mit Ihrem Arzt, wie Sie Ihren Lebensstil anpassen können.
Tipps für den Alltag
- Regelmäßige Kontrolltermine beim Hausarzt oder Facharzt
- Blutdruck und Cholesterin im Auge behalten
- Vermeiden von langem Sitzen oder Stehen
Ernährung und Bewegung
Eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukten sowie regelmäßige Bewegung (z.B. 30 Minuten zügiges Gehen täglich) unterstützen die Gefäßgesundheit.
Psychische Gesundheit und Wohlbefinden
Eine Diagnose wie Arteriosklerose oder Aneurysma kann verunsichern. Es ist wichtig, sich über die Behandlungsmöglichkeiten zu informieren und bei Bedarf psychologische Unterstützung zu suchen.
Vorbeugung
Viele Gefäßerkrankungen lassen sich durch einen gesunden Lebensstil vermeiden oder verzögern. Dazu gehören Nichtrauchen, gesunde Ernährung, Bewegung und regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen.
Früherkennungsprogramme
Menschen mit Risikofaktoren (z.B. Raucher, Diabetiker) können ab einem bestimmten Alter eine Ultraschall-Untersuchung der Gefäße (Doppler-Sonografie) durchführen lassen. Eine CT-Angiografie zur Vorsorge ohne Beschwerden ist in der Regel nicht empfohlen.
Komplikationen
Unbehandelt
- Unbehandelte Gefäßverengungen können zu Herzinfarkt oder Schlaganfall führen
- Ein Aneurysma kann platzen und lebensbedrohliche Blutungen verursachen
- Bei einer Lungenembolie kann es zu akuter Atemnot und Kreislaufversagen kommen
Langzeitprognose
Mit rechtzeitiger Diagnose und Behandlung haben die meisten Gefäßerkrankungen eine gute Prognose. Die CT-Angiografie hilft, Probleme früh zu erkennen und gezielt zu behandeln.
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Überprüfen Sie die Informationen immer mit Ihrem Arzt
Gesundheitsrichtlinien variieren je nach Land und Region. Die Informationen in diesem Artikel basieren auf internationalen klinischen Leitlinien, spiegeln jedoch möglicherweise nicht die spezifischen Richtlinien, Medikamente oder Praktiken in Ihrem Land wider. Besprechen Sie Ihre Gesundheitsfragen immer mit Ihrem Arzt oder Gesundheitsdienstleister und beziehen Sie sich auf Ihre lokalen nationalen Gesundheitsrichtlinien, sofern verfügbar.
Wichtiger Hinweis Diese Informationen dienen nur zu Bildungszwecken. Sie ersetzen keine professionelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Konsultieren Sie bei Fragen immer einen qualifizierten Arzt. Bei einem medizinischen Notfall wählen Sie sofort den örtlichen Notruf.
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Quellen und Leitlinien
Dieser Artikel dient der Aufklärung und orientiert sich an anerkannten Gesundheitsinformations- und klinischen Leitlinienquellen, sofern verfügbar. Spezifische Quellenlinks können je nach Thema variieren.
Zuletzt aktualisiert: 18. Juli 2026
Hinweis zur Aufklärung: Diese Informationen dienen nur der Aufklärung und sind keine Diagnose.
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Bei schweren, sich verschlechternden oder dringenden Symptomen rufen Sie die lokale Notrufnummer an oder suchen Sie Notfallversorgung auf.