What mammogram looks for
Basierend auf internationalen klinischen Leitlinien
Übersicht
Ein Mammogramm ist eine spezielle Röntgenaufnahme der Brust. Mit dieser Untersuchung kann der Arzt frühe Anzeichen von Brustkrebs erkennen, noch bevor man etwas fühlt oder sieht. Das Mammogramm sucht nach kleinen Verkalkungen, Knoten oder anderen Veränderungen im Brustgewebe.
Wichtige Fakten
- Das Mammogramm verwendet eine sehr geringe Strahlenmenge, um Bilder der Brust zu machen.
- Es wird vor allem zur Früherkennung von Brustkrebs bei Frauen ohne Beschwerden eingesetzt.
- In Deutschland empfehlen die medizinischen Leitlinien (AWMF) regelmäßige Mammogramme für Frauen zwischen 50 und 69 Jahren.
Ja, Mammogramme sind eine sehr häufige Untersuchung. Millionen Frauen weltweit lassen sich regelmäßig untersuchen, um Brustkrebs früh zu erkennen.
Mammogramme werden in erster Linie für Frauen empfohlen, besonders ab einem bestimmten Alter oder bei erhöhtem Risiko. Sie können aber auch bei Männern mit Brustbeschwerden eingesetzt werden.
Symptome
- Plötzliche starke Brustschmerzen mit Atemnot oder Schwindel (kann auf ein ernstes Problem hinweisen – rufen Sie sofort den Notruf 112).
- ⚠Ein neu aufgetretener Knoten in der Brust oder Achselhöhle, der nicht wehtut
- ⚠Blutiger Ausfluss aus der Brustwarze
- ⚠Rötung, Wärmegefühl oder Schwellung der Brust, die plötzlich auftritt
Häufige Symptome
- Ein neuer Knoten oder eine Verdickung in der Brust oder Achselhöhle
- Veränderung der Brustgröße oder -form
- Hautveränderungen wie Dellen, Rötungen oder Schuppenbildung
- Nippelveränderungen wie Einziehen, Ausfluss oder wunde Stelle
Symptome bei Kindern
- Mammogramme werden bei Kindern in der Regel nicht durchgeführt. Bei sehr seltenen Brustveränderungen bei Jugendlichen kann der Arzt andere Untersuchungen wie Ultraschall empfehlen.
Symptome bei älteren Erwachsenen
- Bei älteren Erwachsenen können die gleichen Symptome auftreten: Knoten, Hautveränderungen, Nippelausfluss. Zudem kann die Brust mit zunehmendem Alter dünner werden, was die Mammographie-Bilder verbessert.
Ursachen
Hauptursachen
- Brustkrebs entsteht, wenn Zellen in der Brust unkontrolliert wachsen. Die genauen Ursachen sind nicht immer bekannt, aber es gibt Risikofaktoren.
- Mammogramme suchen nicht nach Ursachen, sondern nach frühen Anzeichen der Krankheit.
Risikofaktoren
- Alter (die Wahrscheinlichkeit steigt mit zunehmendem Alter)
- Genetische Veränderungen (z. B. BRCA1/BRCA2)
- Familienvorgeschichte mit Brustkrebs
- Hormonelle Faktoren (frühe Menstruation, späte Wechseljahre)
- Übergewicht, Bewegungsmangel, Alkoholkonsum
Wann zum Arzt
Dringend zum Arzt, wenn:
- Wenn Sie einen neuen Knoten in der Brust oder Achselhöhle ertasten
- Wenn Sie Veränderungen an der Brusthaut oder Brustwarze bemerken
- Wenn Sie Schmerzen in der Brust haben, die nicht weggehen
Einen Routinetermin vereinbaren, wenn:
- Alle zwei Jahre zur Mammographie, wenn Sie zwischen 50 und 69 Jahre alt sind (laut Empfehlungen)
- Bei erhöhtem Risiko kann Ihr Arzt häufigere oder frühere Untersuchungen vorschlagen
Diagnose
Ein Mammogramm ist eine Röntgenuntersuchung der Brust. Dabei wird jede Brust zwischen zwei Platten leicht zusammengedrückt, um klare Bilder zu bekommen. Das ist kurz unangenehm, aber wichtig für die Bildqualität.
Mögliche Untersuchungen
- Mammographie (das Mammogramm selbst)
- Ultraschall der Brust (Schallwellenuntersuchung)
- Magnetresonanztomographie (MRT) der Brust
- Biopsie (Gewebeprobe), wenn ein auffälliger Bereich gefunden wird
Was Sie bei Ihrem Termin erwartet
Sie werden gebeten, sich von der Taille aufwärts zu entkleiden. Eine Brust wird auf die Röntgenplatte gelegt, die zweite Platte drückt sie kurz flach. Das macht der Arzt zweimal pro Brust. Die ganze Untersuchung dauert etwa 15 bis 20 Minuten. Sie bekommen das Ergebnis in der Regel nach einigen Tagen.
Behandlung
Wenn ein Mammogramm Auffälligkeiten zeigt, wird der Arzt weitere Tests durchführen. Falls Brustkrebs festgestellt wird, gibt es verschiedene Behandlungsmöglichkeiten. Die Behandlung hängt von der Art, Größe und Ausbreitung des Tumors ab. Ihr Ärzteteam wird einen individuellen Plan mit Ihnen besprechen.
Selbsthilfe zu Hause
- Nach einem Mammogramm können Sie sofort wieder Ihren normalen Aktivitäten nachgehen.
- Falls die Brust nach der Untersuchung etwas empfindlich ist, kann ein kühles Tuch helfen.
Medizinische Behandlungen
Zu den Behandlungsmöglichkeiten bei Brustkrebs gehören Operationen (Entfernung des Tumors oder der gesamten Brust), Strahlentherapie, medikamentöse Therapien (wie Chemotherapie, Hormontherapie oder zielgerichtete Therapien) sowie Immuntherapie. Welche Behandlung für Sie infrage kommt, entscheidet der Arzt nach genauer Untersuchung. Bitte besprechen Sie alle Optionen mit Ihrem medizinischen Team.
Wann kommt eine Operation infrage?
Eine Operation ist oft der erste Schritt, wenn ein bösartiger Tumor gefunden wird. Manchmal reicht es, nur den Tumor zu entfernen (brusterhaltende Operation), manchmal muss die gesamte Brust entfernt werden (Mastektomie). Diese Entscheidung trifft der Chirurg gemeinsam mit Ihnen.
Leben mit der Erkrankung
Nach der Behandlung von Brustkrebs können viele Frauen ein normales Leben führen. Regelmäßige Nachsorgeuntersuchungen sind wichtig, um die Gesundheit im Blick zu behalten.
Tipps für den Alltag
- Regelmäßige Bewegung, z. B. Spazierengehen oder Schwimmen
- Gesundes Körpergewicht halten
- Auf Rauchen verzichten, Alkohol nur in Maßen
Ernährung und Bewegung
Eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukten sowie regelmäßige Bewegung können das Wohlbefinden steigern und helfen, das Rückfallrisiko zu senken. Besprechen Sie Ihren Lebensstil mit Ihrem Arzt oder einer Ernährungsberatung.
Psychische Gesundheit und Wohlbefinden
Eine Krebsdiagnose und Behandlung können Ängste, Traurigkeit oder Einsamkeit auslösen. Es ist völlig normal, sich manchmal überfordert zu fühlen. Suchen Sie sich Unterstützung – bei Freunden, Familie oder einem Psychologen.
Vorbeugung
Man kann Brustkrebs nicht immer verhindern, aber Sie können Ihr Risiko senken: durch gesunde Ernährung, Bewegung, normales Körpergewicht und wenig Alkohol. Auch das Stillen von Kindern kann das Risiko leicht verringern.
Früherkennungsprogramme
Ja, die Mammographie ist eine wichtige Screening-Untersuchung zur Früherkennung von Brustkrebs. In Deutschland wird Frauen zwischen 50 und 69 Jahren alle zwei Jahre ein Mammographie-Screening angeboten. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, ob und wann ein Screening für Sie geeignet ist.
Komplikationen
Unbehandelt
- Wenn Brustkrebs nicht behandelt wird, kann er sich in andere Teile des Körpers ausbreiten (Metastasen) und lebensbedrohlich werden.
- Ein unbehandelter Tumor kann größer werden und in umliegendes Gewebe einwachsen.
Langzeitprognose
Je früher Brustkrebs erkannt wird, desto besser sind die Heilungschancen. Viele Frauen mit früh erkanntem Brustkrebs werden vollständig gesund. Die moderne Medizin bietet wirksame Behandlungen. Lassen Sie sich von Ihrem Arzt beraten – es gibt Hoffnung und Hilfe.
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Überprüfen Sie die Informationen immer mit Ihrem Arzt
Gesundheitsrichtlinien variieren je nach Land und Region. Die Informationen in diesem Artikel basieren auf internationalen klinischen Leitlinien, spiegeln jedoch möglicherweise nicht die spezifischen Richtlinien, Medikamente oder Praktiken in Ihrem Land wider. Besprechen Sie Ihre Gesundheitsfragen immer mit Ihrem Arzt oder Gesundheitsdienstleister und beziehen Sie sich auf Ihre lokalen nationalen Gesundheitsrichtlinien, sofern verfügbar.
Wichtiger Hinweis Diese Informationen dienen nur zu Bildungszwecken. Sie ersetzen keine professionelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Konsultieren Sie bei Fragen immer einen qualifizierten Arzt. Bei einem medizinischen Notfall wählen Sie sofort den örtlichen Notruf.
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Quellen und Leitlinien
Dieser Artikel dient der Aufklärung und orientiert sich an anerkannten Gesundheitsinformations- und klinischen Leitlinienquellen, sofern verfügbar. Spezifische Quellenlinks können je nach Thema variieren.
Zuletzt aktualisiert: 19. Juli 2026
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