What PET-CT looks for
Basierend auf internationalen klinischen Leitlinien
Übersicht
Eine PET-CT ist eine spezielle Untersuchung, die zwei Verfahren kombiniert: die Positronen-Emissions-Tomographie (PET) und die Computertomographie (CT). Dabei wird dem Körper eine kleine Menge eines schwach radioaktiven Zuckers gespritzt. Krebszellen oder entzündete Stellen nehmen diesen Zucker besonders stark auf und werden auf den Bildern sichtbar. So kann der Arzt erkennen, ob es auffällige Stoffwechselaktivitäten im Körper gibt und wo genau sie sich befinden.
Wichtige Fakten
- PET-CT zeigt sowohl die Struktur als auch die Aktivität von Organen und Geweben.
- Es wird vor allem bei Krebs eingesetzt, um Tumore zu finden, die Ausbreitung zu beurteilen und den Therapieerfolg zu kontrollieren.
- Auch bei Entzündungen oder Erkrankungen des Herzens und des Gehirns kann die Methode helfen.
Die PET-CT gehört heute zu den Standarduntersuchungen in der Krebsmedizin. Jährlich werden in Deutschland viele tausend PET-CTs durchgeführt.
Die Untersuchung wird meist bei Menschen durchgeführt, bei denen der Verdacht auf eine Krebserkrankung besteht oder die bereits wegen Krebs behandelt werden. Auch bei chronischen Entzündungen oder bestimmten neurologischen Erkrankungen kann sie eingesetzt werden.
Symptome
- Plötzliche Atemnot
- Starke Schmerzen in der Brust
- Bewusstlosigkeit oder Krampfanfälle
- ⚠Starke Kopfschmerzen, die nicht aufhören
- ⚠Blut im Urin oder Stuhl
- ⚠Plötzliche Lähmungserscheinungen
Häufige Symptome
- Ungewollter Gewichtsverlust
- Anhaltendes Fieber oder Nachtschweiß
- Schmerzen, die nicht verschwinden
- Tastbare Knoten oder Schwellungen
Symptome bei Kindern
- Bei Kindern sind die Symptome ähnlich, jedoch wird die PET-CT seltener eingesetzt und nur wenn unbedingt nötig.
Symptome bei älteren Erwachsenen
- Bei älteren Menschen können die Symptome unspezifisch sein, wie allgemeine Schwäche oder Appetitlosigkeit.
Ursachen
Hauptursachen
- Die PET-CT wird eingesetzt, um nach veränderten Stoffwechselaktivitäten zu suchen, die typisch für Krebs, Entzündungen oder Infektionen sind.
- Sie kann helfen, die genaue Lage und Größe von Tumoren oder Entzündungsherden zu bestimmen.
Risikofaktoren
- Ein erhöhtes Risiko für Erkrankungen, die eine PET-CT nötig machen, sind zum Beispiel Rauchen, starkes Übergewicht oder eine familiäre Vorbelastung für Krebs.
Wann zum Arzt
Dringend zum Arzt, wenn:
- Bei plötzlich auftretenden, starken Beschwerden wie Atemnot oder Lähmungen sollten Sie sofort den Notruf 112 wählen.
Einen Routinetermin vereinbaren, wenn:
- Wenn Sie anhaltende, unerklärliche Symptome wie Müdigkeit, Gewichtsverlust oder Schwellungen bemerken, vereinbaren Sie einen Termin bei Ihrem Hausarzt.
Diagnose
Eine PET-CT ist kein Ersatz für eine Biopsie (Gewebeprobe), aber sie liefert wichtige Hinweise. Der Arzt spritzt Ihnen vor der Untersuchung eine schwach radioaktive Zuckerlösung in die Vene. Nach etwa einer Stunde Wartezeit werden Sie in einem speziellen Gerät gescannt. Die Bilder zeigen, wo sich der Zucker vermehrt angesammelt hat.
Mögliche Untersuchungen
- PET-CT-Scan
- Blutuntersuchungen
- Oft folgt eine Biopsie, um die Art der Veränderung genau zu bestimmen.
Was Sie bei Ihrem Termin erwartet
Die Untersuchung dauert insgesamt etwa zwei Stunden, die eigentliche Aufnahme etwa 20 bis 30 Minuten. Sie liegen ruhig auf einer Liege. Nach der Untersuchung können Sie den Rest des Tages viel trinken, damit die radioaktive Substanz schnell ausgeschieden wird. Die Strahlung ist nach 24 Stunden fast vollständig abgebaut.
Behandlung
Die Behandlung richtet sich nach der Grunderkrankung, die mit der PET-CT gefunden wurde. Wenn es sich um Krebs handelt, wird der Arzt einen individuellen Therapieplan erstellen.
Selbsthilfe zu Hause
- Vor der PET-CT sollten Sie mindestens sechs Stunden nichts essen, aber Wasser trinken ist erlaubt.
- Nach der Untersuchung ist es wichtig, viel zu trinken, um die radioaktive Substanz auszuscheiden.
Medizinische Behandlungen
Je nach Befund können Behandlungen wie Operation, Bestrahlung, Chemotherapie oder Immuntherapie infrage kommen. Ihr Arzt wird die für Sie passende Therapie besprechen.
Wann kommt eine Operation infrage?
Wenn der Tumor klar abgegrenzt ist und sich nicht ausgebreitet hat, kann eine Operation die erste Wahl sein.
Leben mit der Erkrankung
Befolgen Sie die Anweisungen Ihres Arztteams. Regelmäßige Kontrolluntersuchungen sind wichtig, um den Verlauf zu überwachen.
Tipps für den Alltag
- Ausgewogene Ernährung
- Regelmäßige Bewegung, soweit es Ihr Allgemeinzustand erlaubt
- Vermeiden Sie Rauchen und übermäßigen Alkoholkonsum
Ernährung und Bewegung
Eine gesunde Ernährung mit viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukten sowie leichte Bewegung wie Spazierengehen können helfen, die Therapie besser zu verkraften.
Psychische Gesundheit und Wohlbefinden
Die Diagnose einer schweren Erkrankung kann Ängste und Sorgen auslösen. Es ist wichtig, sich Unterstützung zu holen – durch Gespräche mit Familie, Freunden oder einer psychologischen Beratungsstelle.
Vorbeugung
Die Erkrankungen, die eine PET-CT nötig machen, lassen sich nicht immer verhindern. Ein gesunder Lebensstil kann das Risiko senken.
Früherkennungsprogramme
Für manche Krebsarten gibt es Früherkennungsuntersuchungen (z. B. Darmspiegelung, Mammographie). Bei auffälligen Befunden kann dann eine PET-CT zur genaueren Abklärung eingesetzt werden.
Komplikationen
Unbehandelt
- Wenn eine Krebserkrankung nicht behandelt wird, kann sie sich ausbreiten und zu schwerwiegenden Komplikationen führen.
- Auch unbehandelte Entzündungen können chronisch werden und Organe schädigen.
Langzeitprognose
Viele Erkrankungen, die mit einer PET-CT gefunden werden, heilen gut, wenn sie früh erkannt und behandelt werden. Die Aussichten sind heute besser als je zuvor.
Unterstützung finden
Lokale Organisationen
- Deutsche Krebshilfe · Deutschland
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Überprüfen Sie die Informationen immer mit Ihrem Arzt
Gesundheitsrichtlinien variieren je nach Land und Region. Die Informationen in diesem Artikel basieren auf internationalen klinischen Leitlinien, spiegeln jedoch möglicherweise nicht die spezifischen Richtlinien, Medikamente oder Praktiken in Ihrem Land wider. Besprechen Sie Ihre Gesundheitsfragen immer mit Ihrem Arzt oder Gesundheitsdienstleister und beziehen Sie sich auf Ihre lokalen nationalen Gesundheitsrichtlinien, sofern verfügbar.
Wichtiger Hinweis Diese Informationen dienen nur zu Bildungszwecken. Sie ersetzen keine professionelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Konsultieren Sie bei Fragen immer einen qualifizierten Arzt. Bei einem medizinischen Notfall wählen Sie sofort den örtlichen Notruf.
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Quellen und Leitlinien
Dieser Artikel dient der Aufklärung und orientiert sich an anerkannten Gesundheitsinformations- und klinischen Leitlinienquellen, sofern verfügbar. Spezifische Quellenlinks können je nach Thema variieren.
Zuletzt aktualisiert: 19. Juli 2026
Hinweis zur Aufklärung: Diese Informationen dienen nur der Aufklärung und sind keine Diagnose.
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Bei schweren, sich verschlechternden oder dringenden Symptomen rufen Sie die lokale Notrufnummer an oder suchen Sie Notfallversorgung auf.