acne screening test preparation
Basierend auf internationalen klinischen Leitlinien
Übersicht
Akne ist eine häufige Hauterkrankung, bei der die Talgdrüsen verstopfen und sich entzünden. Bei einer Akne-Untersuchung wird festgestellt, ob Sie Akne haben und wie schwer sie ist. Dazu gehören oft eine Hautuntersuchung und manchmal Bluttests oder Abstriche.
Wichtige Fakten
- Akne entsteht durch verstopfte Poren, überschüssigen Talg und Bakterien.
- Die Untersuchung ist schmerzfrei und dauert meist nur wenige Minuten.
- Bei einem Hormon-Bluttest sollten Sie morgens nüchtern erscheinen, es sei denn, Ihr Arzt sagt etwas Anderes.
Akne ist sehr häufig – fast jeder Mensch hat irgendwann im Leben Pickel oder Mitesser. Besonders oft tritt sie während der Pubertät auf.
Akne betrifft hauptsächlich Jugendliche und junge Erwachsene, kann aber auch bei Erwachsenen, Säuglingen und älteren Menschen vorkommen.
Symptome
- Plötzlich auftretende, großflächige Rötung und Schwellung im Gesicht mit Fieber oder Atemnot (Hinweis auf eine schwere Infektion)
- Schmerzen in der Brust oder Atemnot nach einer Aknebehandlung mit Isotretinoin (sehr selten, aber ernst)
- ⚠Akne mit Fieber oder starken Schmerzen
- ⚠Ausbreitung von roten Streifen oder Eiter (Zeichen einer tiefen Infektion)
Häufige Symptome
- Mitesser (offene und geschlossene Komedonen)
- Rote, entzündete Pickel (Papeln)
- Eitergefüllte Pickel (Pusteln)
- Schmerzhafte Knoten unter der Haut (Knötchen oder Zysten)
Symptome bei Kindern
- Bei Babys: kleine Pickel auf Wangen, Kinn oder Stirn (Babyspeck-Akne)
- Bei älteren Kindern: Mitesser und Pickel, meist zuerst auf der Stirn
Symptome bei älteren Erwachsenen
- Spät-Akne bei Erwachsenen oft im unteren Gesichtsbereich (Kieferpartie, Hals)
- Tiefe, entzündliche Knoten, die langsamer abheilen
Ursachen
Hauptursachen
- Übermäßige Talgproduktion der Talgdrüsen
- Verstopfung der Poren durch abgestorbene Hautzellen
- Bakterien (Cutibacterium acnes) auf der Haut
- Entzündungsreaktionen des Körpers
Risikofaktoren
- Hormonelle Veränderungen (Pubertät, Menstruation, Schwangerschaft)
- Bestimmte Medikamente (z. B. Kortison oder Lithium – nur auf ärztliche Anweisung absetzen!)
- Fettige oder komedogene Hautpflegeprodukte
- Stress
- Genetische Veranlagung (Akne in der Familie)
Wann zum Arzt
Dringend zum Arzt, wenn:
- Starke, plötzlich auftretende Akne mit Schmerzen oder Fieber
- Akne, die mit Sehstörungen oder Kopfschmerzen einhergeht
Einen Routinetermin vereinbaren, wenn:
- Akne, die Sie psychisch belastet oder Ihr Selbstbewusstsein beeinträchtigt
- Akne, die auf rezeptfreie Mittel nicht anspricht
- Narbenbildung nach Abheilung der Pickel
Diagnose
Der Arzt untersucht Ihre Haut mit bloßem Auge oder mit einem speziellen Vergrößerungsgerät (Dermatoskop). Meist reicht das für die Diagnose. Bei Verdacht auf hormonelle Ursachen (z. B. bei erwachsenen Frauen) können Bluttests auf Hormone durchgeführt werden.
Mögliche Untersuchungen
- Hautuntersuchung (klinische Diagnose)
- Hormon-Bluttest (z. B. Testosteron, DHEAS) – keine besondere Vorbereitung nötig, außer nüchtern kommen, falls vom Arzt angeordnet
- Abstrich von Hautstellen (bei Verdacht auf Bakterien oder Pilze)
- Ggf. Ultraschall der Eierstöcke (bei Verdacht auf PCO-Syndrom)
Was Sie bei Ihrem Termin erwartet
Vor der Untersuchung reinigen Sie Ihr Gesicht wie gewohnt, aber vermeiden Sie Make-up oder Cremes am Untersuchungstag. Der Arzt wird Sie zu Ihren Beschwerden und Ihrer Krankengeschichte befragen. Die Untersuchung selbst dauert nur wenige Minuten und tut nicht weh. Falls ein Bluttest nötig ist, müssen Sie möglicherweise nüchtern erscheinen – Ihr Arzt sagt Ihnen Bescheid.
Behandlung
Die Behandlung richtet sich nach der Schwere der Akne. Es gibt verschiedene Ansätze: Pflege der Haut, entzündungshemmende Mittel, Hormontherapie oder Antibiotika. Ihr Arzt wird einen individuellen Plan mit Ihnen besprechen.
Selbsthilfe zu Hause
- Waschen Sie Ihr Gesicht zweimal täglich mit lauwarmem Wasser und einer milden Reinigungslotion
- Verwenden Sie nicht-komedogene (nicht porenverstopfende) Hautpflegeprodukte
- Drücken Sie Pickel nicht aus – das verschlimmert Entzündungen und kann Narben verursachen
- Wechseln Sie regelmäßig Handtücher und Kissenbezüge
- Schützen Sie Ihre Haut vor starker Sonneneinstrahlung und nutzen Sie Sonnenschutz
Medizinische Behandlungen
Ihr Arzt kann Ihnen Cremes, Gele oder Lotionen mit Wirkstoffen wie Benzoylperoxid, Retinoiden oder Azelainsäure verschreiben. Bei mittelschwerer bis schwerer Akne kommen manchmal Antibiotika (als Creme oder Tablette) oder hormonelle Behandlungen (z. B. bestimmte Antibabypillen) in Frage. In schweren Fällen kann ein Retinoid in Tablettenform (Isotretinoin) eingesetzt werden – dies erfordert eine strenge ärztliche Überwachung.
Wann kommt eine Operation infrage?
Chirurgische Eingriffe sind bei Akne selten nötig. Bei großen Zysten oder Abszessen kann ein Arzt diese unter lokaler Betäubung öffnen und entleeren. Auch zur Behandlung von Aknenarben gibt es Verfahren wie Dermabrasion oder Laser.
Leben mit der Erkrankung
Akne erfordert eine konsequente Hautpflege, aber Sie können Ihren Alltag normal gestalten. Planen Sie morgens und abends Zeit für die Gesichtsreinigung ein. Tragen Sie bei Bedarf ein leichtes, nicht komedogenes Make-up.
Tipps für den Alltag
- Reduzieren Sie Stress durch Entspannungstechniken wie Yoga oder Meditation
- Schlafen Sie ausreichend (7–9 Stunden pro Nacht)
- Vermeiden Sie es, Ihr Gesicht unnötig zu berühren
- Tragen Sie beim Sport atmungsaktive Kleidung und duschen Sie direkt danach
- Verzichten Sie auf Rauchen
Ernährung und Bewegung
Eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst, Gemüse und Vollkorn kann die Hautgesundheit unterstützen. Es gibt keine strikte Akne-Diät, aber manche Menschen reagieren empfindlich auf Milchprodukte oder stark zuckerhaltige Lebensmittel. Ausdauersport verbessert die Durchblutung und kann Stress abbauen.
Psychische Gesundheit und Wohlbefinden
Akne kann das Selbstbewusstsein stark beeinträchtigen, besonders bei Jugendlichen. Viele schämen sich oder fühlen sich unsicher. Das ist normal und verständlich. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder einem Psychologen, wenn die seelische Belastung zu groß wird.
Vorbeugung
Akne lässt sich nicht immer verhindern, vor allem nicht in der Pubertät. Eine gute Hautpflege und ein gesunder Lebensstil können das Risiko verringern. Vermeiden Sie fettige Cremes und übertriebenes Reinigen.
Früherkennungsprogramme
Eine spezielle Vorsorgeuntersuchung für Akne gibt es nicht. Lassen Sie Ihre Haut jährlich beim Hautarzt untersuchen, besonders wenn Sie zur Akne neigen.
Komplikationen
Unbehandelt
- Narbenbildung (atrophische oder hypertrophe Narben)
- Pigmentstörungen (dunkle oder helle Flecken nach Abheilung)
- Infektionen der Haut (schwere Entzündungen)
- Psychische Belastung bis hin zu Depressionen oder sozialem Rückzug
Langzeitprognose
Die meisten Aknefälle heilen gut aus, vor allem mit der richtigen Behandlung. Auch schwere Akne kann heute gut behandelt werden – es gibt viele wirksame Möglichkeiten. Lassen Sie sich von Ihrem Hautarzt beraten. Alles wird besser.
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Überprüfen Sie die Informationen immer mit Ihrem Arzt
Gesundheitsrichtlinien variieren je nach Land und Region. Die Informationen in diesem Artikel basieren auf internationalen klinischen Leitlinien, spiegeln jedoch möglicherweise nicht die spezifischen Richtlinien, Medikamente oder Praktiken in Ihrem Land wider. Besprechen Sie Ihre Gesundheitsfragen immer mit Ihrem Arzt oder Gesundheitsdienstleister und beziehen Sie sich auf Ihre lokalen nationalen Gesundheitsrichtlinien, sofern verfügbar.
Wichtiger Hinweis Diese Informationen dienen nur zu Bildungszwecken. Sie ersetzen keine professionelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Konsultieren Sie bei Fragen immer einen qualifizierten Arzt. Bei einem medizinischen Notfall wählen Sie sofort den örtlichen Notruf.
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Quellen und Leitlinien
Dieser Artikel dient der Aufklärung und orientiert sich an anerkannten Gesundheitsinformations- und klinischen Leitlinienquellen, sofern verfügbar. Spezifische Quellenlinks können je nach Thema variieren.
Zuletzt aktualisiert: 20. Juli 2026
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